lixil hat geschrieben:... Da war noch alles in Ordnung (Windrichtung/Strahlung).
Daher wäre es schön zu wissen wie die oben gemachte Aussage von dir gemeint ist, und wo du die Infos her hast. ...
Das lief hier unter Berufung auf Reuters und eines ZDF-Korrespondenten in Moskau auf so ziemlich allen ÖR-Kanälen heute ab der hiesigen Mittagszeit.
Mit einer bekannten Suchmaschine und den richtigen Stichworten findet man mehrere Quellen im www.
Beunruhigend ist dabei nicht so sehr der bislang kolporierte absolute Strahlungswert, sondern dessen drastische Zunahme innerhalb weniger Stunden.
Windrichtungen sind so eine Sache, die sich nicht genau bestimmen lässt. Zwar soll der Wind ab heute Morgen in nord-östliche Richtung geweht haben, aber entlang von Küsten bilden sich halt Verwirbelungen in diffuse Richtungen.
Und dass die Bevölkerung auf Kamschatka und Umgebung den veröffentlichten Meldungen nicht so recht trauen mag, zeigt sich am Konsumverhalten.
Immerhin wurde in den mir bekannten Beiträgen zumindest positiv hervorgehoben, dass RUS sich ebenfalls an der humanitären Hilfe in Japan beteiligt.
Die inzwischen in RUS wohl vorhandenen Sicherungskräfte für atomare und Naturkatastrophen sollen allerdings nicht hinzu gebeten sein worden - ebenso wie die aus dem übrigen Ausland.
Liegt wohl daran, dass die Japaner sich nicht 'in die Karten schauen' lassen wollen.
Die haben ja selbst die THW-Leute aus D erst mal auf dem Ankunftsflughafen festgesetzt, anstatt die ihren Job im Bereich des Zivilschutzes machen zu lassen.
Z.
PS: Eine Abtrennung der Beiträge über die europäische Atompolitik halte ich nicht für sinnvoll oder geboten, da Nuklearkatastrophen keine Staatsgrenzen kennen und sich eben global auswirken!
Guten Appetit beim künftigen Verzehr von Fisch oder sonstigem Meeresgetier aus dem Nordpazifik!
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)