Die TAZ ist linksliberal und ein Sprachrohr der LGBT-Szene. Die TAZ ist noch antirussischer als Spiegel. Antiamerikanismus ist bei den Grünen und der TAZ schon lange out. Anfang der 90er haben die Grünen ja mit Bündnis90 fusioniert. Seit dem sind die Grünen eher gegen Russland als gegen die NATO. Bündnis90 war eine Bürgerrechtsbewegung in der DDR.Gunnar hat geschrieben: http://www.taz.de/Kommentar-Russland-un ... e/!134108/
und das von der tazDie unmissverständliche Sprache US Außenministers Kerry sendete das richtige Signal.
"Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
"Rußland ist ein Rätsel innerhalb eines Geheimnisses, umgeben von einem Mysterium."
-Sir Winston Churchill-
-Sir Winston Churchill-
- CSB_Wolf
- Zar/iza

- Beiträge: 2626
- Registriert: 26 Mär 2005, 00:06
- Wohnort: Sued Deutschland - nicht Bayern und nicht mehr in Moskau bei meiner Frau. Das hat sich erledigt.
- Kontaktdaten:
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Der Kerry ist das gleiche Arschloch wie der McCain, Kriegshetzer pur 8)Jurij hat geschrieben:
Die unmissverständliche Sprache US Außenministers Kerry sendete das richtige Signal.
Gruss
wolf
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Wus? Kerry will den Irak-Krieg ausweiten? Den Afghanistan-Krieg ausweiten? Syrien bombardieren? Georgien militärisch unterstützen und dort Soldaten stationieren? Dem Iwan mal ordentlich eins auf den Rüssel geben
?
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Das ist Stuss-- Bündnis90 ist faktisch bei den Grünen untergegangen und hatte nie wirklich Einfluss auf die Bundespolitik. Der richtige Antiamerikanismus starb erst nach dem 1998/1999 Einsatz der NATO in Kosovo aus als eine riesige Menge "Fundis" die Grünen verliessen. Die jetzigen Grünen sind eine ideologisierte Truppe von Menschenrechtskriegern die ihren Dreck durch die Welt tragen und unmittelbar( die C Rot) sind Mitschuld an der Situation in der Ukraine.Jurij hat geschrieben:Die TAZ ist linksliberal und ein Sprachrohr der LGBT-Szene. Die TAZ ist noch antirussischer als Spiegel. Antiamerikanismus ist bei den Grünen und der TAZ schon lange out. Anfang der 90er haben die Grünen ja mit Bündnis90 fusioniert. Seit dem sind die Grünen eher gegen Russland als gegen die NATO. Bündnis90 war eine Bürgerrechtsbewegung in der DDR.
Ich hoffe die Menschen in Deutschland wachen mal auf und verstehen das sich Einmischen über den Gartenzaun immer nur Steuererhöhung heisst und Wohlstandsschwund. Siehe Russland, super Armee aber trotzdem ein Leben im Arbeiterschliessfach Haus 234, P 3, Wohnung 42, 1 Zimmer, 300 Euro im Monat.
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Oil und Gas wird ja in Russland in Rubel gehandelt, in Weissrussland ja auch. Im Ausland hat keiner Lust drauf, da der Rubel eine unstabile Währung ist, Geldüberweisungen pedantisch genau von der russischen Zentralbank analysiert wird und die Käufer nun einmal gewohnt sind in USD oder manchmal Euro zu zahlen.inorcist hat geschrieben:Im Prinzip macht die russische Zentralbank das auch. Man schmeisst halt alle Währungsreserven auf den Markt und hofft damit, das Angebot an EUR und USD zu erhöhen und an RUB zu reduzieren. Unbegrenzt kann man das natürlich auch nicht machen, weil man irgendwann keine EUR und USD mehr hat. Umgekehrt geht's leichter. Das machen Schweiz, China und Japan schon eine Weile lang vor.fugen hat geschrieben: Ps mal ne doofe Frage von mir.
Da der Rubel jetzt bei ca. 1€-50,25rub liegt könnte doch der Rubel günstig von Russland selbst wieder eingekauft werden und wenn die dann selbst irgendwie anfangen ihr Öl und Gas in Rubel zu handeln(keinen Schimmer ob das einfach so geht) müsste der doch wieder fallen und die könnten ihre Währung dann teurer verkaufen, oder?
Sehe ich das richtig, oder gibt es da einen Denkfehler?
Ausserdem dürfte letztendlich die eigene Bevölkerung der grösste Käufer sein und bei so einer Aktion so langsam richtig in Panik verfallen. Ich find's seit dem Wochenende auch noch spannend zu sehen, wie sich die Kurse in den kleinen Wechselstuben von den grossen Marktplattformen entfernen: Zentralbankkurs: 36.4, internationale Händler: 36.6 (im Schnitt), Wechselstuben auf dem Heimweg: 37.8. (Durchschnitt aus Brief- und Geldkurs bei den letzten beiden).
Wie will man einer Engländer zu einer Rubelüberweisung bringen?
Preisbildung
1. Anleger (Staatsfonds, Firmen usw) könnten erwarten das der Rubel aufwerten wird und kaufen die Scheinde um an einer Wertsteigerungen zu profitieren. Nur wer erwartet das? :-) es brauch wohl ein Befehl von Putin, Geld ist genug da.
2. Eine Erhöhung des Leitzinses bewirkt eine erhöhte Nachfrage nach Staatsanleihen dieses Landes. Da die Anleihen in Rubel dieses Landes bezahlt werden müssen, entsteht eine erhöhte Nachfrage nach Rubeö, es kommt zu einer Aufwertung. Entsprechend wertet die Währung ab, wenn die Leitzinsen fallen. Wer kauft RubelObligationen? Die Zentralbank könnte es ja selber machen, so wie die EZB zbs. Sie könnte aber Staatsanleihen ausgeben und selber kaufen ein gangbarer Weg in die Inflation für so eine schwache Währung wie Rubel-
3. Verstärktes Investitionsinteresse ausländischer Investoren bewirkt verstärkte Nachfrage nach Rubel (Tausch aus einer Fremdwährung in RUbel), es kommt zu einer Aufwertung. Dementsprechend bewirkt ein nachlassendes Investitionsinteresse eine Abwertung. Siehe Gasprom am gestrigen Tag.
4. Wechselkursänderungen können auch durch Devisenmarktinterventionen der Zentralbank hervorgerufen werden. Hast Du ja wunderbar beschrieben.
-
kamensky
- Zar/iza

- Beiträge: 3772
- Registriert: 13 Apr 2009, 07:52
- Wohnort: 620100 Ekaterinburg / CH-8200 Schaffhausen
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
ATTN @all: Ich bin weder der Verfasser noch ein Redaktionsmitarbeiter von der/den vorstehenden Verlinkung/en.
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Was mich bei so "Berichten" immer irritiert- hält man den durchschnittsrussen für blöd?kamensky hat geschrieben:Auch noch lesenswert
http://www.politico.com/magazine/story/ ... xU7vPl_uEz
Wie kommen die zu so Aussagen, dass es hier im Fernsehen, 24/7, die Erfolgsgeschichten von Вовка zu sehen gibt?
Ich kapiere es nicht, befinde ich mich im falschen Land, hab ich anderes Fernsehen?
Ich habe in letzter Zeit nur festgestellt, dass die Sender vermehrt von der "Scheinheiligkeit" des Westens berichten und natürlich somit in die Hände von W.W, weil er dann natürlich noch rhetorisch ein Genie ist.
BTW im Bericht ist der North Stream im schwarzen Meer, was ja offensichtlich falsch ist. Fehlen den Journalisten einfach nur Fachleute und wir importieren dann aus propagandistan, damit die ihre Unwissenheit preisgeben?
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
Wow, hoffentlich wird sie keine PräsidentinTimoschenko: "Wir dürfen Putin keinen Meter unseres Bodens überlassen"
http://n.mynews.ly/!kB.BLuJq
- Norbert
- Globaler Moderator

- Beiträge: 14556
- Registriert: 30 Jun 2006, 11:25
- Wohnort: Nowosibirsk, Dresden
- Kontaktdaten:
Re: "Demokratischer Aufstand" in der Ukraine
So ein Bild macht natürlich nachdenklich. Aber die Sache ist die: Ich will auch nicht auf so einer Krim leben! Und ich will da bestimmt auch keinen Urlaub machen._RGP_ hat geschrieben:
Den hier schon zitierten letzten Artikel von Klußmann bei SPON fand ich wiederum sehr lesenswert und objektiv: "Versöhnung im Land und die Entwaffnung rechtsextremer Milizen - das hat die Übergangsregierung der Ukraine in ihrem Abkommen mit den drei EU-Außenministern versprochen. Doch Kiew setzte wichtige Teile des Vertrags nicht um. Das sorgte maßgeblich für die Eskalation der Lage." Wiederum spannend finde ich den Kommentar darauf: "Herr Klußmann, das ist jetzt aber extrem Kreml-nah, was Sie da schreiben. An einem völkerrechtswidrigen Einmarsch soll ein Land selbst Schuld haben, weil es Politiker ernannt hat, die dem Nachbarland nicht gefallen? Sind Sie sicher?" Wobei ich mir hier bei der Formulierung "ernannt" nicht sicher wäre.
Heute kam mir noch die Frage in den Sinn ... hätte Putin dem Kompromiss auf dem Maidan zugestimmt, wenn nicht gerade die Olympiade in Sotschi gewesen wäre?
Ich denke da zeigt die Geschichte, dass Du die Weltpolitik falsch einschätzt. Wenn im direkten Einflussbereich der Amerikaner nur falsche Regierungen gewählt wurden, kam es wiederholt zu direkten oder indirekten Interventionen, vor allem in Südamerika. Ich mag mich irren, meine aber, die USA würde in keinem Fall eine von Russland gesteuerte Regierung in einem NATO-Staat mit US-Militärbasen akzeptieren. Allenfalls würden sie es etwas delikater angehen.Dietrich hat geschrieben:Bevor ich den Anschein erwecke, drumherumzureden, direkt die Antwort: Ja.Norbert hat geschrieben:Gedankenkonstrukt: [...] Sarah Wagenknecht [wird] zur neuen Kanzerlin auszurufen. Die Antifa wird als De-Facto-Polizei akzeptiert und der linke Pöbel beginnt, sich des Landes zu ermächtigen. Dabei werden auch die transatlantischen Beziehungen im Allgemeinen in Frage gestellt und die US-Kasernen in Wiesbaden im Konkreten bedroht. [...]
Glaubst Du wirklich, dass sich in so einem Fall die US-Streitkräfte nur auf den Schutz der vereinbarten Militärgelände beschränken würden?
Solange keine amerikanische Kaserne aktiv angegriffen wird, solange würde die Amerikaner wohl auch in diesem Fall erst einmal auf Provokationen ihrerseits verzichten.
Dass die sogenannte Opposition von Europa hofiert wird, ist offensichtlich - siehe die Körpersprache von Klitschko und Steinmeier bei der Unterzeichnung des Vertrags oder die sofortigen Telefonate von Merkel und Timoschenko.
Das war ein Missverständnis bezüglich meiner Worte. Ich habe auf die Schnelle kein Gleichnis "Bedeutung der ukrainischen Lenin-Denkmäler für Russland" und "Bedeutung der deutschen ... für Amerika" gefunden.Und der Vergleich des Sturzes von Lenin-Denkmälern mit der aktiven Bedrohung von amerikanischen Kasernen erscheint mir auch etwas weit hergeholt. Mich wundert ehrlich gesagt, dass es von den Denkmälern überhaupt noch welche gab....
Eine konkrete Gefahr für den Fortbestand der russischen Militärbasen auf Krim unter der neuen nationalistischen Regierung in Kiew war in meinen Augen offensichtlich. Ganz unabhängig von den Lenin-Denkmälern.
Nein. Und ich hoffe weiterhin, dass sich Russland auf einen reinen Schutz der Krim vor Nationalisten beschränkt, wie die letzten Tage zum Glück.Aber dies macht die Besetzung der Krim durch russische Truppen doch in keiner Art und Weise irgendwie gerechtfertigt, oder?

