Kultgrieche hat geschrieben:klaupe hat geschrieben:Gut, ich denke mal, soweit sollte es nicht kommen, auf so ein niedriges Niveau sollten sich die Nachfahren der Nazibrut nicht herab lassen und den deutsch-sowjetischen Vertrag in Winkeladvokats-Manier auslegen. Und sollte Deutschland dies doch machen, dann können wir uns den Rest guter Beziehungen zu Russland für Dekaden in die Haare schmieren.
Gute Beziehungen sind immer eine zweiseitige Sache.
Mit den Aktionen der Springer-Presse gehe ich nicht kondom

Das sehe ich pragmatischer. Im Krieg gab es auf allen Seiten Helden, Verbrecher. Gewinner und Verlierer. Da hat keine Seite ein Monopol drauf!
Ich halte diese Ehrenmale mit Waffen, Kanonen und Panzern nicht für schön, aber für typisch. Russen lieben es, jeden Ort mit dem Schrott der Kriege zu dekorieren und sich mit Kampfflugzeugen, Kanonen und Panzern als einen wichtigen Teil der Geschichte zu präsentieren. Sehr oft sah ich solche Sammlungen vor oder in ex-sowjetischen Orten. Nur im Baltikum hat man da radikal aufgeräumt. Insofern geben auch die sowjetischen Kriegsdenkmäler in Deutschland ein typisches Bild ab, das nun auch für Russland steht.
Ich sehe aber für Deutschland wenig Veranlassung, ausgerechnet dieses Bild zu pflegen. Das sollte man den Nachfolgern, also Russen überlassen. Inzwischen gibt es 4,5 Millionen Russen incl. deren Angehörigen in Deutschland. Das wäre doch eine große Aufgabe für diese Gruppe -- nicht nur die alljährlichen Aufzüge am Tag der Befreiung.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.