_RGP_ hat geschrieben:Und noch so ein Versehen:
Die ukrainische Nazionalgarde hat gestern den russischen Grenzposten in Nowoschachtinsk beschossen.
Es soll natürlich wieder nur "aus Versehen" passiert sein, als man sich auf ukrainischer Seite Gefechte lieferte.
Erstaunlicherweise klärt es sich, wenn man RIA Novosti liest. Da schreibt man:
RIA Novosti hat geschrieben:Am Samstag hatte der russische Grenzschutz mitgeteilt, dass mehr als 80 ukrainische Grenzsoldaten durch den Grenzübergang Iswarino auf russisches Gebiet gelangt seien und dort
Zuflucht vor den ortukrainischen Milizen gesucht hätten.
und auch:
15 der 80 ukrainischen Grenzsoldaten, die in der Nacht zum Samstag vor den Gefechten in der Ost-Ukraine auf russisches Territorium geflüchtet sind, haben Russland
um Asyl ersucht....
Quelle: Ukrainische Grenzsoldaten suchen Zuflucht in Russland
_RGP_ hat geschrieben:An einem anderen Grenzübergang sind gestern 80 ukrainische Grenzer zum russischen Posten auf der anderen Seite, und haben um Schutz gebeten. Ihr eigener Posten wurden von ukrainischer Seite aus heftig beschossen. Derzeit ist noch unklar, von wem. Es gibt (von Seiten der ukrainischen Grenzer) Vermutungen, nach denen es die Nazionalgarde gewesen sein könnte.
Auch da mal wieder ein Blick zu RIA Novosti. Die sind nämlich der Meinung, dass es "ostukrainische Milizen" waren, die da herumgeballert haben.
Erstaunlich, dass die Grenzsoldaten Schutz bei den Kollegen in Russland suchten. Inzwischen sind
alle wieder in der Ukraine.
Quelle: Grenzdienst der Ukraine: Alle nach Russland geflüchteten Grenzer zurückgekehrt
Man wundert sich bei RIA immer wieder, dass innerhalb kurzer Zeit sich Zahlen und Fakten ändern, gerade, wie es in den Kram passt.
Die schon an anderer Stelle diskutierten Flüchtlingszahlen haben wieder ein paar "Anpassungen" erfahren:
RIA Novosti hat geschrieben:Seit der Eskalation der Ukraine-Krise in diesem Jahr sind mehr als 400.000 Ukrainer nach Angaben der russischen Migrationsbehörde FMS in Russland für einen Daueraufenthalt eingetroffen. Nach Angaben des Zivilschutzes halten sich rund 19.000 behördlich erfasste Flüchtlinge aus der Ukraine in Russland auf.
Können die nicht mal durchzählen, wie viele es nun wirklich sind? Oder ändert sich das je nach Wetterlage???
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.