Berlino10 hat geschrieben:Stell dir vor, es gibt Menschen, die sich für andere Menschen im Elend interessieren, auch wenn es ihnen selbst ganz gut geht.
Stell dir vor, dass kann man auch machen, ohne Sponti-Sprüche zu kloppen.
Nennt sich Marktwirtschaft und hat sich in den letzten Jahrzehnten gegenüber irgendwelchen sozialistischen und kommunistischen Systemen eigentlich überall prima bewährt.
So dass es in Deutschland mittlerweile jedem Arbeitslosen und sogar den Arbeitsunwilligen besser geht, als dem durchschnittlichen Malocher in den ehemaligen sozialistischen Unionen oder sogenannten demokratischen Republiken.
Berlino10 hat geschrieben:Alle Banken - auch die Deutsche Bank, Union Invest - bekamen ihre Milliarden, damit sie weiter zocken konnten.
Diese Banken bekamen einen Arsch voll Auflagen und wurden nur deshalb gerettet, weil es sonst eben die kleinen Leute erwischt hätte. Und diese Banken werden noch heutzutage durch diverse Stresstests gescheucht und mit neuen Auflagen/Kontrollmechanismen im Zaun gehalten.
Das es da ab und an mal Ausreißer gibt, bei denen man nachregulieren muss ist bei der Kreativität in dem Sektor nur ganz normal.
Berlino10 hat geschrieben:Bluten lassen, heisst zahlen lassen, und natürlich werden in der EU die normalen, einfachen Menschen herangezogen, um die Finanzoligarchie zu füttern.
Finanzoligarchie.... 5 Euro ins Phrasenschwein....Wieviel hast du gezahlt für die deutsche Bank? Wieviel ein durchschnittlicher Grieche?
Wieviel hättest du (direkt oder indirekt) gezahlt, wenn die Deutsche Bank pleite gegangen wäre?
Berlino10 hat geschrieben:"In Schwung kommen", "auf dem richtigen Weg sein", dass sind die neoliberalen Worthülsen unserer korrupten Politiker.
Naja, besser als "bluten lassen", "weiterzocken" und "Finanzoligarchie"..... da bin ich lieber auf dem richtigen Weg und die Wirtschaft kommt wieder in Schwung ;-)
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)