Das soll bedeuten, ueber dem System? Unabhaengig?die gehört einer Genossenschaft, mit Genossen wie mir.
Kein Oktoberfest
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m1009
Re: Kein Oktoberfest
Re: Kein Oktoberfest
Im Thüringer Lokalfernsehen ist zur Zeit der Teufel los. Da versucht gerade jemand, quer zu schießen:
http://www.thueringer-allgemeine.de/sta ... -432659529
Politiker rufen lautstark „nach einer Prüfung durch die Landesmedienanstalt“. In der Straßenbahn meinten die einfachen Leute jedoch heute: das ist Zensur!
http://www.thueringer-allgemeine.de/sta ... -432659529
Politiker rufen lautstark „nach einer Prüfung durch die Landesmedienanstalt“. In der Straßenbahn meinten die einfachen Leute jedoch heute: das ist Zensur!
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- Zejtnot
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Re: Kein Oktoberfest
Es gibt kein großes Unternehmen, was dahintersteht. Sondern die Zeitung wird von der Genossenschaft herausgegeben und finanziert. Das sind 13.000 Einzelpersonen, meist Leser. (Ja, auch der BILD-Chefredakteur Diekmann ist basierend auf einer persönlichen Fehde mit der taz aus Prinzip Genossenschaftler.) Auch das Anzeigengeschäft ist im Falle der taz kein Argument, da dies am Gesamterlös der Zeitung nur einen einstelligen Betrag ausmacht (im Gegensatz von 50 % oder mehr bei anderen Zeitungen).m1009 hat geschrieben:Das soll bedeuten, ueber dem System? Unabhaengig?die gehört einer Genossenschaft, mit Genossen wie mir.
Wo ist also das transatlantische System, was auch diese Zeitung streckenweise korrumpiert?
Meine Meinung ist daher eher, dass diese Abneigung gegen Russland wirklich in den Köpfen des Milieus steckt, aus welchem die meisten Journalisten stammen. (Und es gibt ja durchaus auch andere Meinungen in der Presse - siehe "Die Anstalt" im ZDF, das Interview mit Trittin am Donnerstag in der taz, etc.)
- Wladimir30
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Re: Kein Oktoberfest
Ich krieg das ja immer nur so blitzlichtartig mit, wenn ich mal deutsches Fernsehen schaue oder mich so im deutschen Blätterwald umschaue. Mein Eindruck (und mehr kann es per definitionem nicht sein) ist, dass viele der Journalisten tatsächlich innerlich davon überzeugt sind, dass Russland eine drohende Gefahr darstellt. Auch Journalisten sind Menschen, die sich prägen lassen von der Umgebung, und wenn der größte Teil der Meinungsführer in DEU so redet (ob sie denken, ist eine andere Frage), dann glaubt man das irgendwann selber auch.Zejtnot hat geschrieben: Meine Meinung ist daher eher, dass diese Abneigung gegen Russland wirklich in den Köpfen des Milieus steckt, aus welchem die meisten Journalisten stammen.
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
Re: Kein Oktoberfest
Die Wandlung von pazifistischen Grünen zu transatlantisch, militaristischen Oliv-Grünen in Partei und taz ist in der Tat ein Phänomen, dass sich nicht durch die Konzern-, Anzeigenmacht erklären lässt. Nähere Einblicke fehlen mir da leider.Zejtnot hat geschrieben: Es gibt kein großes Unternehmen, was dahintersteht. ..
Es ist zwar offensichtlich, dass man generell in der bundesdeutschen Elite weder als Journalist noch als Politiker überleben kann, wenn man eine "russland-verstehende" bis beidseitig kritische Position einnimmt. Ich glaube aber nicht, dass etwa die transatlantischen Elite-Netzwerke, die sich ja auch auf Grüne wie Özdemir, Göring-Eckhart stürzten, dafür eine Erklärung bieten. Bei einigen wie Werner Schulz liefert sicher die Biographie, das "Milieu" ehrliche Gründe für ihren Russland-Hass, warum der aber bei Beck oder Harms so irreal hochkocht ... und warum einige TAZ-Journalisten ebenfalls zu transatlantischen Propaganda-Hardlinern mutiert sind ... ? Ich weiß es nicht.
