Tschetschenien?
Ich will Afrika mal aussen vorlassen.
Aber eines wuerde mich nun doch interessieren, Kultgrieche: Wie genau stellst Du Dir eigentlich vor, dass sich der Konflikte in Tschetschenien "austoben" sollte?
Und wenn Du auch schon darauf hinweist, dass die Konflikte im Balkan "eingefroren" wuerden - gilt das Deiner meinung nach fuer Tschetschenien nicht? Aber gut, wenigstens ist kein Krieg im Moment. Aber nur ein "weiter so" wird die Situation m.E. kaum verbessern.
Aber eines wuerde mich nun doch interessieren, Kultgrieche: Wie genau stellst Du Dir eigentlich vor, dass sich der Konflikte in Tschetschenien "austoben" sollte?
Und wenn Du auch schon darauf hinweist, dass die Konflikte im Balkan "eingefroren" wuerden - gilt das Deiner meinung nach fuer Tschetschenien nicht? Aber gut, wenigstens ist kein Krieg im Moment. Aber nur ein "weiter so" wird die Situation m.E. kaum verbessern.
- Kultgrieche
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M.E schon. In Tschetschenien sind nur zwei Parteien beteiligt. Auf dem Balkan mind. drei: 2 Streithähne und paar Vermittler.
Balkan: die Vermittler ziehen ab, das Hauen und Stechen geht weiter, weil dort die stärkere Partei wohl Morgenluft wittert oder lang gehegte Vergeltungsakte nun endlich durchgeführt werden könnten.
Tschetschenien: Da zieht keiner ab, denn Tschetschenien ist Teil der Russischen Föderation.
Und in Tschetschenien hat sich die Lage größtenteils beruhigt, hat schon lange keine Anschläge mehr gegeben. So langsam scheint sich da die Erkenntnis durchzusetzen, dass tschetschenisches Herumbomben nur eine Fortsetzung des eigenen Lebens in Ruinen und Schlamm bedeutet.
Balkan: die Vermittler ziehen ab, das Hauen und Stechen geht weiter, weil dort die stärkere Partei wohl Morgenluft wittert oder lang gehegte Vergeltungsakte nun endlich durchgeführt werden könnten.
Tschetschenien: Da zieht keiner ab, denn Tschetschenien ist Teil der Russischen Föderation.
Und in Tschetschenien hat sich die Lage größtenteils beruhigt, hat schon lange keine Anschläge mehr gegeben. So langsam scheint sich da die Erkenntnis durchzusetzen, dass tschetschenisches Herumbomben nur eine Fortsetzung des eigenen Lebens in Ruinen und Schlamm bedeutet.
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Sportsfreund
Kultgrieche hat geschrieben: Tschetschenien: Da zieht keiner ab, denn Tschetschenien ist Teil der Russischen Föderation.
God save the Queen!
und den blöden Barbaren (egal ob in Afrika oder Indien!)
zeigen- wer der HERR im Hause ist!
Дикая местность, варварские обычаи
(Zitat aus einem Ru-Film)
und damit meine ich nicht Tschetschenien.
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Na gut - das bedeutet de facto "weiter wie bisher" in Tschetschenien. Ich glaube jedoch nicht, dass damit das Problem dauerhaft geloest wird. Und oekonomisch betrachtet ist es Unsinn: Welcher Verrueckte wuerde denn dort investieren, und sei es nur in Infarstruktur? Schlecht Perspektive: Ein von den Russen ungeliebtes Land, welches von genau diesen Russen finanziell fast komplett abhaengig ist. Und andererseits eine nicht gebannte Terrorismusgefahr, die, wenn auch nicht virulent, aber doch staendig weiterbesteht, Geld verschlingt, das Leben belastet und von tschetschenischer Seite aus betrachtet voellig unbefriedigend ist.Kultgrieche hat geschrieben:M.E schon. In Tschetschenien sind nur zwei Parteien beteiligt. Auf dem Balkan mind. drei: 2 Streithähne und paar Vermittler.
Balkan: die Vermittler ziehen ab, das Hauen und Stechen geht weiter, weil dort die stärkere Partei wohl Morgenluft wittert oder lang gehegte Vergeltungsakte nun endlich durchgeführt werden könnten.
Tschetschenien: Da zieht keiner ab, denn Tschetschenien ist Teil der Russischen Föderation.
Und in Tschetschenien hat sich die Lage größtenteils beruhigt, hat schon lange keine Anschläge mehr gegeben. So langsam scheint sich da die Erkenntnis durchzusetzen, dass tschetschenisches Herumbomben nur eine Fortsetzung des eigenen Lebens in Ruinen und Schlamm bedeutet.
Kultgrieche, ich glaube nicht, dass das der richtige Weg ist.
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Michael
Na Kultgrieche,Kultgrieche hat geschrieben:Und weil die Staatengemeinschaft gerade in Afrika zuviel herumgepfuscht hat, kommt der Kontinent zum Großteil nicht auf die Beine.
Die "Staatengemeinschaft" - das nebulöseste Wort, das es gibt - hat in Afrika künstlich Linealgrenzen gezogen, vernichtet durch z.B. Textillieferungen die heimische Wirtschaft, unterstützt durch fortwährende Hilfsmittellieferungen korrupte Herrschaftseliten (z.B. Barre in Äthiopien).
Michael, du hättest gerne eine Politik nach humanen Zielen? Ich auch. Ist aber ins Reich der Fabeln zu verweisen.
lass mich erstmal mit der "nebulösen Staatengemeinschaft" anfangen.
Das Wort wurde eigentlich gewählt, um von faktischen Gemeinschaften wie EU oder UN weg zu kommen. Es geht um eine Grundsatzdiskussion und nicht um definitive Organisationen.
Dann kommen wir mal zu Afrika und zu Sudan. Genau das ist das beste Beispiel. Hier regiert das Recht des stärkeren. China hat Geld, Unterstützt die Leute mit Waffen etc. und schon geht das Schlachten los.
Fakt: Ein einzelner Staat vertritt seine Interessen. Eine Staatengemeinschaft sollte also aufpassen, dass dieses mit Menschenrechten vereinbar ist. Und wenn nicht, sollte diese dem auslösenden Staat auf die Finger klopfen. In welcher Form auch immer.
Und eine Politik nach humanitären Zielen sollte man nicht im Fabelreich abstellen, sondern jeder einzelne sollte hart daran arbeiten.
Dann kann das irgendwann Wirklichkeit werden, vielleicht erlebe ich das nicht, aber vielleicht meine Kinder !
:P Und das ist ein Ziel, für das es sich lohnt was zu tun.
Gruß
Michael
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Nix dagegen, dass meine Kinder auch eine humanuitäre Politik mal erleben könnten. Aber das ist genauso utopisch wie der Kommunismus. Rückblick auf die Menschheitsgeschichte: Da hat schon immer das Recht des Stärkeren gegolten.
Und nochwas: Ich will nicht, dass mein Sohn mal in der Zukunft für die Zielerrreichung einer "humanitären Politik" in einen Krieg in den Sudan oder Kongo geschickt und dort verheizt wird, der ihn eigenltich nix angeht.
Und nochwas: Ich will nicht, dass mein Sohn mal in der Zukunft für die Zielerrreichung einer "humanitären Politik" in einen Krieg in den Sudan oder Kongo geschickt und dort verheizt wird, der ihn eigenltich nix angeht.
Hallo nochmal,
Schoenen Gruss!
Ich wuerde mich wiederholen, wenn ich Dir meinen Standpunkt nochmals erlaeutern wuerde; aber kurz gesagt: Es gibt Mittelwege, nicht nur die zwei von Dir bedachten Varianten.Und die Alternative? Ein heruntergekommenes, selbständiges Land, in dem die Warlords den Ton angeben? Dann doch lieber die russsiche Variante.
So viel Oel gibts da nicht. Ausserdem hat Russland genueg Bodenschaetze, ich glaube also, darauf kommt es nicht an.Außerdem: Russland liebt Tschetschenien. Da gibt es Öl.
Schoenen Gruss!
http://www.aktuell.ru/russland/kommenta ... d_282.html
Hurra, das Arschloch ist tot!
In der tagesschau wurde übrigens trotz allem vom "Rebellenführer" geredet
Hurra, das Arschloch ist tot!
In der tagesschau wurde übrigens trotz allem vom "Rebellenführer" geredet