Wahlen in Weissrussland

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Bephep

Beitrag von Bephep »

Hallo Dimo.
Naja,knapp am Thema vorbei aber das ist hier im Forum normal.

Norwegen,das war ein Fleissarbeit beim tippen.Aber die spielen in einer anderen Liga,verkaufen ein bischen Oel und Gas,sind nicht in der EU und sparen das Geld.Die jetzige Regierung hat die Wahl gewonnen weil sie das Oel/Gas Geld nicht alles zurueck legen will, sondern die Norwegern auch jetzt schon daran beteiligen will.

Hier im Westen wurde auch demontiert und auch teilweise in die SU geschickt.In Wetter gab es die Demag,sie stellte im Krieg Panzer her und die Fabrik haben die Englaender besetzt bis 1994.
Es gab einen Morgenthau Plan danach sollte Deutschland ein Agrarland werden."Gerettet" hat uns die SU weil sie in Osteuropa Kommunistische Regierungen installierte.Die Berlin Blockade gab den Rest, da kam dann der Marshall Plan.

Bis 2000 gingen jedes Jahr 100 Milliarden an Transferleistungen in die Neuen Bundeslaender.Ich jammere darueber nicht,ich war und bin fuer die Vereinigung auch wenn es viel Geld kostet, das stelle ich nur einmal fest.Und Berlin zu unterstuetzen einschliesslich der Zahlungen an die DDR hat der BRD vor der Wiedervereinigung 30 Milliarden im Jahr gekostet.

Sachsen ist schon fast auf Westniveau, Mecklenburg noch weit entfernt.Also liegt die Entwicklung auch an den Regierungen.Oder weil im Osten noch immer SED/PDS gewaehlt wird.
Ragnar Schluchtmann

Beitrag von Ragnar Schluchtmann »

Bephep hat geschrieben: Sachsen ist schon fast auf Westniveau,
:roll: Was meinst Du damit, Werner?
19,5 % Arbeitslosigkeit, Neonazis in Leipzig oder der saechsischen Schweiz, Verkauf des kommunalen Wohnungsbestandes?

Oder vielleicht die "Vielfalt an Supermaerkten"?
Dimomann

Beitrag von Dimomann »

Bephep :
Norwegen,das war ein Fleissarbeit beim tippen.Aber die spielen in einer anderen Liga,verkaufen ein bischen Oel und Gas,sind nicht in der EU und sparen das Geld.Die jetzige Regierung hat die Wahl gewonnen weil sie das Oel/Gas Geld nicht alles zurueck legen will, sondern die Norwegern auch jetzt schon daran beteiligen will.
Recht hast du Werner aber die hatten (das gilt für ganz Skandinavien) auch vorher schon wesentlich sozialere Strukturen als wir. Heutzutage ist der Unterschied noch grasser da Deutschland immer mehr in Richrung Amerikanisches Model abgleitet. Es gibt auch noch mehr Unterschiede zwischen den Skandinavischen Ländern und Deutschland (Mentalität usw.)
die haben nicht so eine " Kampf-Konsum-Mentalität " wie die meisten Deutschen aber das hier zu Diskutieren wäre dann wirklich zuviel des guten. Ist ja ein Russisches Forum.
Hier im Westen wurde auch demontiert und auch teilweise in die SU geschickt.In Wetter gab es die Demag,sie stellte im Krieg Panzer her und die Fabrik haben die Englaender besetzt bis 1994.
Es gab einen Morgenthau Plan danach sollte Deutschland ein Agrarland werden."Gerettet" hat uns die SU weil sie in Osteuropa Kommunistische Regierungen installierte.Die Berlin Blockade gab den Rest, da kam dann der Marshall Plan.
Das stimmt nur zum Teil. Der Morgenthauplan wurde schon 1944 zu den Akten gelegt und das geschah nicht auf betreiben von Stalin. Stalin wollte uns sehr wohl zerfleischen ! Er forderte in Jalta eine Reparationszahlung von 20 Milliarden Dollar, die Demontage von 80 Prozent der deutschen Industrie und die Aufteilung Deutschlands in Kleinstaaten. Die Frage wurde aber ausgeklammert und auf die Zeit nach dem Krieg verschoben. Wir hatten also Glück !
Bis 2000 gingen jedes Jahr 100 Milliarden an Transferleistungen in die Neuen Bundeslaender.Ich jammere darueber nicht,ich war und bin fuer die Vereinigung auch wenn es viel Geld kostet, das stelle ich nur einmal fest.Und Berlin zu unterstuetzen einschliesslich der Zahlungen an die DDR hat der BRD vor der Wiedervereinigung 30 Milliarden im Jahr gekostet.
Das ziehe ich auch nicht in Zweifel aber man sollte das immer auch vor der Geschichtlichen Tatsache sehen,nämlich, das der Osten Stalin's Herrschaft unterworfen wurden war und der Westen das Glück hatte dem Entgangen zu sein. Das ist keine auf Klugheit und Fleiß zurückzuführende Errungenschaft des Westens gewesen sondern eine Tatsache die in Jalta von den Siegermächten so festgelegt worden war. Sportsfreund glaubt aber ersteres wäre der Fall ! Hätten die Amis später in den Krieg eingegriffen wäre der Merzedes jetzt aus Pappe und hätte noch runde Scheinwerfer !
Meine Firma hat in den neunziger Jahre im Bereich Altbausanierung gearbeitet. Die Banken die das finanzierten,die Bauträger die,die Ausführung inne hatten und letztlich die Käufer sind fast ausschließlich aus dem Westen gewesen. Nur die Handwerksfirmen und die Mieter sind letztendlich meistens Ostdeutsche gewesen. Halb Dresden liegt in Bayrischer Hand ! Es ist eine Tatsache das die Gelder die Transferiert wurde zu großen Teilen auch wieder (mit Gewinn) zurückflossen. Allerdings dann in Private Hand.
Sachsen ist schon fast auf Westniveau, Mecklenburg noch weit entfernt.Also liegt die Entwicklung auch an den Regierungen.Oder weil im Osten noch immer SED/PDS gewaehlt wird.
Ich weiß es nicht ob es daran liegt weil im Norden meistens SPD/PDS gewält wurde. Vielleicht ?! Der Norden ( ~ ab der Altmark) war aber auch vor dem Krieg schon zu großen Teilen Bettelarm. Mein Vater kommt von dort. Es gibt und gab dort kaum Industrie.

Gruß Dimomann
Dimomann

Beitrag von Dimomann »

Ragnar :
Was meinst Du damit, Werner?
19,5 % Arbeitslosigkeit, Neonazis in Leipzig oder der saechsischen Schweiz, Verkauf des kommunalen Wohnungsbestandes?
Erdreiste mich mal neben Werner zu antworten. Ja nach dem Verkauf des kommunalen Wohnungseigentums ist Dresden jetzt schuldenfrei. Das Opfer wäre nur gerechtfertigt wenn das Prädikat, "Schuldenfrei " auch in ein paar Jahren noch gültigkeit hat. Ragnar, ich kann nur die Hoffnung hegen das die Braune Suppe mit dem Steigenden Tourismus aus der Sächsischen Schweiz rausgespült wird ! Es wir in den Medien aber auch manchmal sehr übertrieben.Es entspricht nicht der Wahrheit wenn man die Sächsische Schweiz nur auf das eine reduziert. Ich kenne die Gegend bestens und habe noch viele Kumpels (aus früheren Zeiten) da die keine Nazis sind und auch in ihrem Umfeld kaum damit in Berührung kommen. Bei den Braunen handelt es sich um bestimmte Truppenteile die ständig bemüht sind durch irgend welchen Mist negativ in der Presse zu erscheinen. Glaub mir, für die Hotelbesitzer ist das der Alptraum !

Gruß Dimomann
Bephep

Beitrag von Bephep »

Ragnar.
>>Was meinst Du damit, Werner?
19,5 % Arbeitslosigkeit, Neonazis in Leipzig oder der saechsischen Schweiz, Verkauf des kommunalen Wohnungsbestandes?
Oder vielleicht die "Vielfalt an Supermaerkten"?<<
Ich wohne hier am Sued/Ost Rand des Ruhrgebietes.Das ist es fast genau so wie in Sachsen.Hier ist fast die gesammte Industrie Kohle und Stahl verschwunden.In einigen Staedten des Ruhrgebietes gibt es auch fast 20 % Arbeitslose.
Dimo.
Der Marshall Plan ist noch nicht 1944 zu den Akten gelegt worden.Und Stalin wollte nichts gutes nur sein Verhalten gegenueber den anderen Siegermaechten wurden wir "gerettet".

Damit auch wieder etwas ueber BY hier steht,das Teil von Polen das er sich mit Hitler geteilt hat ist zu Weissrussland gekommen.Und gehoert bis heute zu BY.
Dimomann

Beitrag von Dimomann »

Bephep :
Dimo.
Der Marshall Plan ist noch nicht 1944 zu den Akten gelegt worden.Und Stalin wollte nichts gutes nur sein Verhalten gegenueber den anderen Siegermaechten wurden wir "gerettet".
Werner, der Morgenthauplan hat mit dem Marshallplan nichts gemein.
Der Morgenthau-Plan war ein vom damaligen US-Finanzminister Henry Morgenthau entwickelter Plan, wie mit dem besiegten Deutschen Reich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges verfahren werden sollte. Der Plan, den Morgenthau am 2. September 1944 niederlegte, sah eine Teilung Deutschlands in einen Norddeutschen Staat, einen Süddeutschen Staat und eine Internationale Zone sowie eine komplette De-Industrialisierung und die Umwandlung in ein Agrarland vor, wozu 20 Jahre angesetzt waren. Der Plan, war zunächst geheim,und sollte ein Gegengewicht zu den gemäßigteren Plänen des alliierten Oberkommandos unter Eisenhower bilden. Am 15. September 1944 wurde eine bereits abgeschwächte Version auf der Konferenz von Quebec vom britischen Premierminister Churchill und dem amerikanischen Präsidenten Roosevelt paraphiert. Der britische Außenminister Anthony Eden und der US-amerikanische Außenminister Cordell Hull protestierten. Durch eine gezielte Indiskretion wurde der Plan am 21. September 1944 in die Öffentlichkeit gespielt. Die öffentliche Reaktion war so negativ und antisemitisch, dass sich Roosevelt distanzierte. Im September 1944 wurde der Plan fallen gelassen, ohne dass sich die zuständigen Gremien damit befasst hatten.
Damit auch wieder etwas ueber BY hier steht,das Teil von Polen das er sich mit Hitler geteilt hat ist zu Weissrussland gekommen.Und gehoert bis heute zu BY.
Ja die haben Polen noch vor dem Krieg unter sich aufgeteilt und Stalin hat zum Dank auch noch 8000 Polnische Offiziere bei Katyn ermordet was er dann der Wehrmacht in die Schuhe geschoben hat. Die Legende hatte sich noch bis vor ein paar Jahren gehalten weil die Russen ihr Gesicht nicht verlieren wollten hatten sie es immer bestritten.
Stalin war schon ein gewaltiger Bastard ! Weißrussland als Staat gibt jedoch es erst seit 1991.

Gruß Dimomann
Bephep

Beitrag von Bephep »

Hallo Dimo
Du hast da gut nachgelesen,ich schreibe aus der Erinnerung.Trotzdem ist nach dem Morgenthau Plan verfahren worden und demontiert worden.
Der Marshall Plan war natuerlich ein anderer, zum Wiederaufbau Europas.
Und jetzt habe ich mich mal schlau gemacht.
Das kannst Du unter http://de.wikipedia.org/wiki/Marshallplan nachlesen.

Katyn.Ich kannte noch einen Soldaten der damals im September 41 in Katyn gewesen ist.Es war die SU die Polnische Offiziere ermorden liess,was die Polen erbittert, dort liegen nicht alle Offiziere und wo die anderen liegen weiss man in Polen nicht, die Archive halten die Russen immer noch geheim.

Ich bin schon in Katyn gewesen,einige Kilometer von Smolensk in Richtung Vitebs.Es soll da auch einen Fuehrerbunker geben.In dem Wald liegen auch viele Russen,ermordet vom NKWD.So die Auskunft von Smolenskern.

Belarus war vorher eine SU Republik.Das Gebiet ist nach der Russischen Geschichte immer zwischen Polen,Russland Lettlan und Schweden hin und her gewandert.Daher ist es auch nicht homogen im Sinne von einem Volk.
Dimomann

Beitrag von Dimomann »

Bephep :
Ich bin schon in Katyn gewesen,einige Kilometer von Smolensk in Richtung Vitebs.Es soll da auch einen Fuehrerbunker geben.In dem Wald liegen auch viele Russen,ermordet vom NKWD.So die Auskunft von Smolenskern.
Kann sein das es dort noch Bunker gibt. Das ging ja hin und her in diesem Gebiet während des Krieges. Überbleibsel von Kampfhandlungen wirst du dort auf jeden Fall noch finden. Ich muß auch nochmal in diese Richtung. Mein Großvater ist in Reshev abgestürzt (400 km westlich vor Moskau). Er war Ju88 Pilot und flog mit anderen einen Angriff gegen die 9. Armee, 1942, 8.August ist sein Flieger von einem russischer Jäger gerammt worden und stürzte ab. Der Bordschütze konnte abspringen und hat bei Ankunft hinter den deutschen Linien einen Bericht verfasst + Skizze. Das alles habe ich jetzt vom "Roten Kreuz" und wenn ich Zeit habe will ich da mal hin denn bis heute gilt die Besatzung als vermisst. Mal sehen was sich ergibt.

Gruß Dimomann
Sportsfreund

Beitrag von Sportsfreund »

ein alter Witz (zur Sowjetzeit hat man es in des UdSSR öffters erzählt)
Es hat weder mit Opa noch sonst jemandem etwas zu tun...



1970er Jahre...
in den Wäldern von Weissrussland.
Abenddämmerung
ein Mann kommt aus dem Wald,
geht in den Dorf...
eine alte Frau steht am Dorfende.
Er fragt sie:
-Oma! gibt es deutsche Truppen im Dorf?
sie:
-welche Deutsche? Der Krieg ist sein 30 Jahre zu Ende!
er:
-Scheisse!!! und ich, Idiot, sprenge regelmässig Güterzüge in die Luft!
Bephep

Beitrag von Bephep »

Das habe bei Nowosti gelesen.Im Spiegel der Presse,Kommersant.Es ist nur ein Teil des Artikels.Aber Lukas Zeit neigt sich dem Ende zu.

Der Zeitung zufolge bereitet sich Moskau darauf vor, seinen südwestlichen Nachbarn unter verstärkten wirtschaftlichen Druck zu setzen. Am 09. Mai unterzeichnete Russlands Staatspräsident Wladimir Putin eine Verfügung, wonach die Handels- und Wirtschafts- sowie Finanz- und Kreditpolitik gegenüber Weißrussland grundlegend geändert werden muss, verlautete aus einer Kreml-Quelle. Das bestätigte zwei Tage später eine dem Gasprom-Vorstand nahe stehende Quelle.

In dem Dokument wird angeordnet, "geeignete Maßnahmen" zu ergreifen, um jedes direktes bzw. indirektes Subventionieren der weißrussischen Wirtschaft aus Russland zu unterbinden. Außerdem sollen Reexport und Schmuggel russischer Energieträger und anderer Waren aus Weißrussland verhindert werden. Moskau wolle seine Beziehungen zu Weißrussland "tatsächlich vorteilhaft und gleichberechtigt machen".

Mit der Erhöhung der Gaspreise und der Streichung der Subventionen für den Erdölexport versetzt Moskau Alexander Lukaschenko offenbar einen schweren politischen Schlag. Minsk wird entweder gezwungen sein, die von Moskau gestellten Bedingungen hinzunehmen, oder es stößt auf schwere wirtschaftliche und soziale Erschütterungen.

Mit dem Ende des Monopols auf die Bestimmung des Energiepreises für weißrussische Industrieverbraucher bricht Lukaschenkos Machtsystem zusammen und ebenso die Vorstellung vom weißrussischen Wirtschaftswunder", sagt Kirill Koktysch, Politikwissenschaftler der Moskauer Diplomatenschule MGIMO.
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