Moin!
Hat jemand eine Ahnung, wie man den gestalten soll?
Trotz Suchmaschine konnte ich kaum bis keine passenden Treffer zu dem Thema finden.
Besonders bekümmert mich hierbei, wie mit Leuten vorgegangen wird, die für den Staat oder sogar das Militär in irgendeiner Form gedient oder gearbeitet haben. Schließlich sind es nicht gerade wenige, und daher möchte ich gerne verstehen, wie relevant oder riskant überhaupt die Erwähnung einer solchen Stelle im Lebenslauf ist.
Lückenlos hin oder her ist eher weniger die Frage, sondern vielmehr die Behandlung der deutschen Behörde im Bezug auf die im Lebenslauf erwähnten Stellen und wie damit vorgegangen wird. Bspw. würde es mich interessieren, ob es aufgrund dessen vielleicht sogar Ablehnungen gab?
Lebenslauf für Ehegattennachzug
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Glitzerschmidt
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- Norbert
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Re: Lebenslauf für Ehegattennachzug
Hier im Forum kann ich mich an keinen Fall erinnern, bei dem ein Ehegattennachzug an so etwas scheiterte. Ich habe eher davon gehört, dass Russland sicherheitsrelevanten Staatsbürgern eine Ausreisesperre verpasst als dass die Einreise verweigert wird.
Nun sollte man nie sagen, dass so etwas nicht vorkommen kann. Wenn der BND den Ehegatten als Topspion des russischen Auslandsgeheimdienstes erkennt, sind sicher Probleme zu erwarten.
Wenn es jedoch darum geht, dass jemand nach dem Grundwehrdienst noch einige Jahr länger beim Militär war oder in einer Stadtverwaltung arbeitete, dann sehe ich keine Probleme darin, dies zu erwähnen.
Dies ist reines Bauchgefühl und natürlich keine juristisch verlässliche Aussage.
Nun sollte man nie sagen, dass so etwas nicht vorkommen kann. Wenn der BND den Ehegatten als Topspion des russischen Auslandsgeheimdienstes erkennt, sind sicher Probleme zu erwarten.
Wenn es jedoch darum geht, dass jemand nach dem Grundwehrdienst noch einige Jahr länger beim Militär war oder in einer Stadtverwaltung arbeitete, dann sehe ich keine Probleme darin, dies zu erwähnen.
Dies ist reines Bauchgefühl und natürlich keine juristisch verlässliche Aussage.
- Wladimir30
- Globaler Moderator

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Re: Lebenslauf für Ehegattennachzug
Lücken im Lebenslauf erregen immer Interesse und reizen zu Nachfragen, das ist auch bei jedem Jobinterview so. Du solltest Dir die Frage stellen, was passiert, wenn Du alles, was diese fehlenden Jahre betrifft, berichten würdest, inwieweit würden dadurch sicherheitsrelevante Geheimnisse preisgegeben. Wenn dies der Fall wäre, hilft Dir auch die Lücke im Lebenslauf zu lassen, nicht wirklich weiter. Wenn es nicht der Fall ist, wenn es sich gewissermaßen nur um einen Dienst handelt, den man eben durchgeführt hat, um den Laden gewissermaßen am Laufen zuhalten, dann passiert sicherlich nichts.
Sprich es gibt keine pauschale Antwort, solche Dinge sind immer individuell zu sehen.
Sprich es gibt keine pauschale Antwort, solche Dinge sind immer individuell zu sehen.
Nach dem Kaffee ist vor dem Kaffee
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paramecium
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Re: Lebenslauf für Ehegattennachzug
Wir waren damals sehr transparent gegenüber den Behörden und haben dabei sehr gute Erfahrungen gemacht.
Ich würde bei einem so sensiblen und in gewisser Weise psychisch belastendem Thema wie Ehegattennachzug nicht in eine Situation kommen wollen, in denen ich lückenhafte oder falsche Angaben mache und dadurch eventuell in eine Situation komme, wo das Ganze hinterfragt wird/auffliegt und ggf. der Antrag scheitert.
Ich würde bei einem so sensiblen und in gewisser Weise psychisch belastendem Thema wie Ehegattennachzug nicht in eine Situation kommen wollen, in denen ich lückenhafte oder falsche Angaben mache und dadurch eventuell in eine Situation komme, wo das Ganze hinterfragt wird/auffliegt und ggf. der Antrag scheitert.
Zuletzt geändert von paramecium am 30 Apr 2026, 23:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Glitzerschmidt
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Re: Lebenslauf für Ehegattennachzug
Ich bedanke mich herzlichst für eure Antworten.
Dann hätte ich nur noch eine weitere Frage bezüglich der Verfassung eines solchen Lebenslaufes: Sollte dieser wie ein regulärer Lebenslauf gehandhabt werden? Oder müssten Eltern/Geschwister ebenfalls erwähnt werden?
Dann hätte ich nur noch eine weitere Frage bezüglich der Verfassung eines solchen Lebenslaufes: Sollte dieser wie ein regulärer Lebenslauf gehandhabt werden? Oder müssten Eltern/Geschwister ebenfalls erwähnt werden?
- Norbert
- Globaler Moderator

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Re: Lebenslauf für Ehegattennachzug
Für die Einbürgerung fordert die Stadt Dresden einen Lebenslauf in Textform, in dem auch auf die Familie eingegangen wird. In meinen Augen völliger Quark. Da nimmt man heutzutage den Lebenslauf der letzten Bewerbung und sagt ChatGPT, es soll einen Text daraus machen, gibt noch ein paar stilistische Wünsche dazu und fertig.
Und dann wundert sich die Ausländerbehörde der Stadt Dresden, dass sie nicht nachkommen. Aktuelle Wartezeit 3 bis 4 Jahre. Klar, wenn sie beispielsweise solchen KI-Schund lesen müssen, weil sie ihn sich selbst wünschen.
Mit anderen Worten: Wenn es nicht näher definiert ist, würde ich den Lebenslauf von der letzten Bewerbung beilegen und gut ist.
Und dann wundert sich die Ausländerbehörde der Stadt Dresden, dass sie nicht nachkommen. Aktuelle Wartezeit 3 bis 4 Jahre. Klar, wenn sie beispielsweise solchen KI-Schund lesen müssen, weil sie ihn sich selbst wünschen.
Mit anderen Worten: Wenn es nicht näher definiert ist, würde ich den Lebenslauf von der letzten Bewerbung beilegen und gut ist.
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Glitzerschmidt
- Neuling
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- Registriert: 29 Apr 2026, 20:50
Re: Lebenslauf für Ehegattennachzug
Interessant, zumindest für das Konsulat in Moskau wird nur ein tabellarischer Lebenslauf gefordert. Was auch einzig nur von russischen Staatsbürgern verlangt wird.