Wladimir30 hat geschrieben: 28 Okt 2026, 20:23Das alte [o] in geschlossenen Silben wurde im Russischen beibehalten, im Ukrainischen wurde es zu (i)
Ingwann mal auf einer Heimreise, gab es da plötzlich eine physische Grenze, standen plötzlich Container als Grenzposten mit klapprigen Schlagbäumen. An den Brücken stand nicht mehr мост, das "о" war zwar noch zu sehen, zu erahnen, wurde aber mit einem "i" überpinselt und ich dachte noch, na die haben Probleme, wenn das gleich mal die 1. Amtshandlungen waren ....
Dass sich das dann zum Verbot der russ. Sprache und des Glaubens ausweitet, natürlich ohne Einwand der westl. Partner, hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht geahnt.
Wladimir30 hat geschrieben: 28 Okt 2026, 20:23Es gab de facto kein Geld, um Waren zu bezahlen, alles wurde im Tauschgeschäft (Barter) bezahlt. Wer nichts anzubieten hatte, bekam auch nichts.
Kannste alt werden wie ne Kuh, lernste immer noch dazu ...

Bei Barter musste ich erstmal die KI bemühen. Der Ursprung ist lustig daher mal kopiert:
Hier ist die historische Entwicklung des Begriffs:
• Altfranzösisch (barater): Bedeutete ursprünglich „betrügen“, „schummeln“, „feilschen“ oder auch „hin und her bewegen“.
• Mittelenglisch (bartren / barten): Im 14. Jahrhundert gelangte das Wort durch die Normannen ins Englische. Dort verlor es seine negative Bedeutung („betrügen“) und wandelte sich hin zu „Waren gegen Waren tauschen“ oder „feilschen“.
Ja, das war i.d.T. so, es gab tatsächlich kein Geld! Schwiegerleute haben 4, 5 Monate keine Rente bekommen und das nicht 1 Mal, nicht 2 Mal ... Rentner(!), die aus Gründen körperlich nicht mehr arbeiten konnten, wurden sich selbst überlassen ... Klar galt das nicht für Alle. Bergbau und Militär z.B. konnten nochmal bis zu 10 Jahren eher in Rente und konnten (mussten) natürlich weiter arbeiten und wenn es der eigene Garten, oder Tierhaltung war, die Einem im Winter ernährten.
In Rasskasow z.B. war es nicht Hühnerfleisch, hier war es Wolle, Tuch und im Nachbarort ein ziemlich großer Fellverarbeitungsbetrieb. Die Mitarbeiter konnten in den Läden "anschreiben" bzw. mit ihren eigenen Produkten bezahlen, bzw. im gewissen Maße auf dem Basar auch Handel treiben und sich wenigstens so über Wasser halten. Natürlich haben sich einige Wenige davon auch Häuser gebaut ...
Wladimir30 hat geschrieben: 28 Okt 2026, 20:23Dann jedoch kam eine neue Generation an Politikern in Erlangen an die Macht, die mit Russland nichts am Hut hatten. Die Unterstützung der Austauschprojekte wurde stark zurückgefahren, und der Partnerschaftsbeauftragte wandte sich rigoros ab (wie schon geschrieben). Er hatte sich in Zeitungsartikeln und Leserbriefen äußerst negativ über die ehemalige Liebe "Wladimir" geäußert, und da er die Schaltstelle des Austausches war, ist von diesen "Spuren", wie Du schriebst, nur noch sehr wenig übrig geblieben.
Wie im Kleinen, so auch im Großen ...
Auch Putin hat lange und leidenschaftlich versucht, Russland als gleichberechtigten Partner zu etablieren....
-ah-