Rußland - das Land der unendlichen Ressourcen.

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Bephep

Beitrag von Bephep »

Spaetesten Sonntag kann ich ueber die Stadt, die ich kenne, schreiben wie es in diesem Sommer mit Warmwasser ist.
Regenwasser,falsch verstanden,es ist bestimmt meistens besser wie das Stadtwasser.

Vor fuenf Jahren war ein Technischer Leiter der Stadtwerke eine mittleren Ortes bei mir zu Gast.Der wusste nur theoretisch und von der Ausbildung her wie man Kupferrrohr verarbeitet.

Uwe
Ich denke auch das man Neubauten mit besseren Standard baut,Eigentumswohnungen haben eine Gastherme und Thermostatventile. Aber die Masse des Bestandes ist noch mit Schwarzem Rohr,geschweisst,fuer Trinkwasser ausgestattet und ohne Ventile an den Heizkoerpern.

Ich bin Handwerker und sehe daher vieles mit anderen Augen und deshalb solche Sachen bewusster.

Und wenn wir ueber RU schreiben dann auch ueber DE, da sind die meisten Abwasserkanaele marode,ich sehe das jeden Tag weil bei mir die Strasse und Leitungen erneuert werden.Es gab hier Jahrzehnte Bleileitungen,auch nicht gerade gesundheitlich gut.
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Axel Henrich
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Beitrag von Axel Henrich »

Zeppelin hat geschrieben:
manuchka hat geschrieben:Zumindest bei uns im Ort (Kupavna) wird viel Wasser einfach dadurch verschwendet, dass es aus einem ewig kaputten Rohr einfach auf die Straße sprudelt[...]
Das ist ja offenbar sehr weit verbreitet
Nicht nur in Russland ...
In London z.B. laeuft taeglich jeder 3. Liter, das sind 915 Millionen Liter Trinkwasser, in den Dreck - taeglich. :?

Von 100000 Litern Trinkwasser aus der Talsperre Zeulenroda, kommen in Gera nur ca. 50% an ...

... um nur mal 2 Beispiele zu nennen.

-ah-
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Xottabych
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Beitrag von Xottabych »

Was Verluste an (Trink-)wasser betrifft: Solange keine Knappheit besteht, ist es ökonomisch betrachtet ziemlich egal, wieviel aus den Rohren ungenutzt herausläuft. Wasser wird zudem nur in Ausnahmefällen exportiert.

Anders sieht es bei nicht erneuerbaren und knappen bzw. handelbaren Ressourcen aus (wobei: Eigentlich sind das ja keine REsourcen, sondern nur "Sourcen" :roll: ), und bei umweltbelastenden Stoffen aus. Lecke Pipelines für Energieträger mindern den Gewinn und verursachen externe Effekte (man denke an kontaminierte Böden bei immitiertem Erdöl, Vegetationsschäden im Einflussbreich von Schwerindustrie, Eutrophierungen, wie z.B. durch das Zellstoffwerk am Baikalsee).
Hier muss gehandelt werden, denn auch Russlands Ressourcen sind endlich. Obwohl dieser Umstand den Entscheidungsträgern bekannt ist, hat sich jedoch viel bisher nicht geändert (mit Ausnahme der Unterzeichnung des Kyoto-Protokolls). Hier gibt es noch viel Spielraum, um die Wohlfahrt zu steigern, und dem klimaschutz, also der Verantwortung für den Planeten gerecht zu werden.

Schwierigkeiten bereiten natürlich die hohen Investitionskosten in Technologie sowie traditionell die Unterhaltungskosten für die Infrastruktur. Aber auch Korruption scheint ein hoher Einflussfaktor auf die Entwicklungen zu sein. Beispielsweise sind Kredite der Weltbank zur Sanierung des Zellstoffwerkes am Baikalsee irgendwo versickert. Abwässer werden nach wie vor ungereinigt in den See geführt.
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Zejtnot
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Beitrag von Zejtnot »

Nur mal so als Einblick: Wer heute in Sibirien ein Haus baut, muss laut Baunorm als Außenmauer eine 1,5 Meter dicke Ziegelwand bauen oder anderes (dünneres) Material mit dem gleichen Dämmungswert nutzen. Also meinetwegen 70 Zentimeter Ziegel und 10 Zentimeter gute Dämmwatte.

(In der Praxis wird geziegelt, dann werden die Dämmmatten geklebt, dann geht das Geld aus, zehn Monate regnet es auf die Dämmmaten, dann ist wieder Geld da und es wird weitergebaut. Theoretisch sind die Dämmmatten da, praktisch sind sie längst im Eimer ... :? )
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Dietrich
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Beitrag von Dietrich »

waldmeister hat geschrieben:Was Verluste an (Trink-)wasser betrifft: Solange keine Knappheit besteht, ist es ökonomisch betrachtet ziemlich egal, wieviel aus den Rohren ungenutzt herausläuft. Wasser wird zudem nur in Ausnahmefällen exportiert.
Die Erzeugung und der Transport von Trinkwasser kostet im Allgemeinen aber auch Energie. Und die wird dann naemlich auch verschwendet. Vom Klaeren der Abwaesser ganz zu schweigen.

Dietrich
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Xottabych
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Beitrag von Xottabych »

Dietrich,

Die Menge des bereitgestellten Trinkwassers ist mehr oder weniger naturgegeben. Klar, in dicht besiedelten Regionen brauchst Du entweder Wasserschutzgebiete und/oder eine Fernwasserversorgung. Aber diese Gebiete weist man einmal aus, bzw. baut die Röhre einmal. Solange genug Wasser ankommt und am Entnahmeort genug verbleibt - kein Problem, wenn unterwegs etwas verloren geht.
einfach Russe

Beitrag von einfach Russe »

hmm..noch einer hirnamputierter, der infiziert durch kommunistische Propaganda immer noch glaubt dass in R. Ressourcen unbegrenzt wären. o jeeee...schlimm :roll:
Ragnar Schluchtmann

Beitrag von Ragnar Schluchtmann »

einfach Russe hat geschrieben:hmm..noch einer hirnamputierter
:reiter: :reiter: "Man sollte nicht mit Steinen werfen, wenn man selbst im Glashaus sitzt " :reiter: :reiter:
Bephep

Beitrag von Bephep »

einfach Russe
hat geschrieben
hmm..noch einer hirnamputierter, der infiziert durch kommunistische Propaganda immer noch glaubt dass in R. Ressourcen unbegrenzt wären. o jeeee...schlim

Das ist doch richtig was er schreibt.
Auch das Wasser ist nicht unbegrenzt,in aktuell stand einmal das in Moskau im letzten Sommer schon knapp war.

Wenn Wasser dem Boden entnommen wird sinkt der Grundwasserspiegel.Das Wasser muss aufbereitet und gepumpt werden alles das kostet Geld und Energie.

Der Aral See trocknet aus,einfach weil zuviel Wasser den Fluessen entnommen wird.
Ragnar Schluchtmann

Beitrag von Ragnar Schluchtmann »

Bephep hat geschrieben:einfach Russe
hat geschrieben
hmm..noch einer hirnamputierter, der infiziert durch kommunistische Propaganda immer noch glaubt dass in R. Ressourcen unbegrenzt wären. o jeeee...schlim

Das ist doch richtig was er schreibt. ...
"Hirnamputiert" kann nicht richtig sein, schon vom Stil her

und die "kommunistische Propaganda" hat durchaus Ressourcen sparen geholfen, das Sero-System ist erst nach der Vereinigung kaputt gegangen und durch den gelben Punkt bestimmt nicht wettgemacht worden.
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