"kleine" (6 wochen 20tkm) mopedtour

Die "Trassa E95" Moskau-Piter kennst Du wie Deine Westentasche und willst dieses Wissen mit anderen teilen, dann verewige Dich hier. Anfragen zum Thema Autofahren in Russland sind hier ebenso willkommen.
kiwi

"kleine" (6 wochen 20tkm) mopedtour

Beitrag von kiwi »

hallo zusammen,
bin neu hier im forum. hab hier schon etwas gestöbert, mit dem erfolg das ich nun mehr fragen habe als vorher.

was hab(en) ich(wir 4) eigentlich vor?

das ganze soll eine "kleine" (6 wochen 20tkm) mopedtour werden.

ganz grob: sart um den 30/06/2007

nach moskau, mopeds auf die transsib bis irkutsk.
von dort ein stück in die mongolei (richtung ulan bataar) u dann richung westen so das wir im altei (barnaul) wieder nach russland einreisen können.
weiter richtung westen (m55?) durch kazzastan? samara, volgograd, rostov a donu, krim(ukreine), bukarest(rumänien).

nun würde mich interessieren ob jemnd erfahrungen mit dem moped- transport auf der transsib hat?

wie sieht es aus mit der ein/ausreise in die mongolei?

müssen wir wirklich auf der m55(durch kazzastan) richtung westen?
bzw sind auch die nebenstr.(unfahrung kazzastan) tauglich für vernüftig tages km? wir wollen wenn möglich, die großen städte meiden u eher durchs "hinterland" reisen.

wie sieht es aus mit der spritqualität?

wie ist es mit (wild) campen?

wo holen wir uns am sinnvollsten die tickets?

da wir auf die strecke auch min zwei pneus hinten brauchen stellt sich dann noch die frage, ob mann diese unterwegs kaufen kann oder sie
"postlagernd" an der strecke verteilt???

so, daß wars aufs erste mal.
danke im vorraus für euere antworten.

grueß usem schöne schwarzwald

de kiwi
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zimdriver
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Beitrag von zimdriver »

... hast Du zuviel Borat geguckt? Wo bitte ist kazzastan? Und ob die Oberkreiner Dich auf die Grimm lassen, weiß ich auch nicht.
Wenn Du jedoch tatsächlich eine lange Tour dieser Art vorhast, würde ich Dir empfehlen, mit einem Reisebüro Kontakt aufzunehmen- oder Dich ein bißchen genauer auszudrücken.
Ralph
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Beitrag von Ralph »

zimdriver hat geschrieben:... hast Du zuviel Borat geguckt? Wo bitte ist kazzastan? Und ob die Oberkreiner Dich auf die Grimm lassen, weiß ich auch nicht.
Wenn Du jedoch tatsächlich eine lange Tour dieser Art vorhast, würde ich Dir empfehlen, mit einem Reisebüro Kontakt aufzunehmen- oder Dich ein bißchen genauer auszudrücken.
der war gut :twisted:
Du weißt so lange nichts von einer Frau, bis du ihr vor Gericht begegnest... (Zitat: Norman Mailer, Norman Kingsley Mailer, amerikan. Schriftsteller, 1969 u. 1980 Pulitzer-Preis, 1923 - 2007)
kiwi

Beitrag von kiwi »

:oops:
ja herr oberlerer,(nicht bös gemeint)
du hast ja recht mit den oberkreinern u auch mit kazzastan.

soll natürlich kasachstan u ukraine heißen, sorry!

aber wieso genauer ausdrücken? was ist unklar?

für was brauch ich ein reisebüro?
ich will doch kein pauschalurlaub mit clubaufenthalt u drei mahlzeiten am tag.
RomanS

Beitrag von RomanS »

Hi Kiwi,

Ihr habt euch da ganz schön was vorgenommen. :wink: Hier ist noch jemand der so eine ähnliche Tour macht.

Es besteht keine Möglichkeit die Bikes auf der Transsib mitzunehmen. Nur als Fracht vielleicht wenn du einen Container bestellst. Das ist zumindest was ich weiß.
Wildcampen kannst du in Sibirien ohne Probleme, stell dir die Sicherheitsfrage selber.
Und Barnaul liegt nicht so nah an der mongolischen Grenze. Du wirst alleine ca. 6-8h bis nach Bijsk brauchen und dann noch 2-3h bis nach Barnaul.
Vielleicht sogar mehr. :roll:

Gruß
Roman
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zimdriver
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Beitrag von zimdriver »

Was ich so weiß (der Oberlerer sei Dir verziehen):
1. Ukraine ist visafrei für deutsche Staatsbürger. Der Paß allerdings reicht nach meinen Informationen nicht, es ist zwingend eine Schrift-und Orthographieprüfung bei der Einreise zu bestehen :D Möglicherweise ändert sich das bis zu deiner Einreise noch :D :D
2. Transsib: Als extra aufzugebendes Gut läßt sich Dein Bike transportieren, Fahrradwagen o.ä. existieren nicht. Wir sind ja nicht bei der deutschen Bundesbahn! Auch preismäßig.
3. Ein-/ Ausreise Mongolei: Es gibt ein Problem, dass Du nicht selbst Dein Bike reiten darfst. Selbst mit dem Fahrrad ist das nicht erlaubt. Du mußt die Bahn nehmen, irgendjemand wird das Motorrad steuern.
4. Nebenstraßen: Hahahaha, Dir werden schon die Hauptstraßen vorkommen wie Feldwege im Schwarzwald.
5. Campen: kein Problem. Empfehle trotzdem, möglichst oft bei netten Menschen an die Tür zuklopfen.

Es gibt ein Buch, das ich verliehen habe und dessen Titel ich bei amazon nicht finden kann. Eine Münchnerin ist auf ihrer GS bis nach Japan geritten und hat sehr viel geschrieben über Russland. Vielleicht hat jemand den Titel parat? Unbedingt lesenswert!
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manuchka
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Beitrag von manuchka »

Frag doch mal Tassilo oder Leonie, die beide ähnliche Pläne wie du haben. Vielleicht können die dir ein paar Infos extra für Motorradfahrer geben.

http://www.aktuell.ru/forum/viewtopic.php?t=5010 (da ist auch der Link zu Leonies Thema).

PS: Oberlehrer Nr. 2 : Bei längeren Texten empfiehlt sich zur besseren Lesbarkeit für die anderen Forumteilnehmer die Benutzung von Groß- und Kleinschreibung. Ich weiß, dass das nicht jedermanns Sache ist, halt mich für penibel, aber ich finde das besser so...
Du erntest, was du säst.
abacus

Beitrag von abacus »

Hallo,

die Aus- und Einreise in die Mongolei geht jetzt wohl problemloser, man kann mit dem eigenen Fahrzeug fahren.

Da gibt es einen Reisebericht von einer Motorradtour:
http://www.b-f-b.info

Und hier gibts einen kleinen Vorgeschmack auf die Hauptstrassen :)
http://www.abacus-wein.com/Pajero/Novosib.pps

Grüße
sven, auch bei Reisevorbereitungen für eine Fahrt in die Mongolei
MoskvaReka

Beitrag von MoskvaReka »

abacus hat geschrieben:Und hier gibts einen kleinen Vorgeschmack auf die Hauptstrassen :)
http://www.abacus-wein.com/Pajero/Novosib.pps
Nee oder? "Sibirskij Chajway" :shock: :shock: :shock:
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Zejtnot
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Beitrag von Zejtnot »

Mehrere Gedanken:

- Ob man die Grenzübergänge zur Mongolei mit Fahrzeug überqueren kann, müsst ihr genau prüfen. Der Übergang Russland - Mongolei im Altai war zum Beispiel lange vollkommen geschlossen für Ausländer. (Vom Übergang bis nach Bijsk sind es übrigens nicht nur 8 Stunden - sondern mindestens 12.)
- Das Thema campen hatten wir letztens: Prinzipiell ist es kein Problem, aber es gibt auch immer mal wieder besoffene Russen nebenan, die Lust auf Ärger haben. Nicht zu blauäugig rangehen.
- Die Straßen in Westsibirien sind einfach nur langweilig: Hunderte Kilometer Birken, sonst nichts! Die Zugvariante kann ich daher nur empfehlen. Nahezu jeder Zug hat Gepäckwagen, wo man auch ein Moped aufgeben kann. Aber wie, weiß hier wahrscheinlich niemand!
- Tickets in Deutschland kaufen ist immer sicherer, aber viel teurer. Ihr seid aber sowieso über 45 Tage unterwegs - das ist die Maximalvorbuchungsfrist. Einen Teil könnt ihr also sowieso nur vor Ort kaufen. Ferner wird in D niemand ein Moped als Gepäckstück anmelden! Beim Kauf in RU sollte wiederum jemand russisch sprechen können.
- Der Sprit ist heutzutage OK. Hatte nur einmal Probleme mit 80-Oktan - das war selbst unserem Niva zu wild und die Kerzen waren dann hinüber.
- Pneus verteilen ... wie willst Du das organisieren? Geht sicher irgendwie, aber informiere Dich lieber über Händler Deiner Mopedmarke vor Ort!
- Ab der großen Strecken wirst Du wirklich an den Schotterpisten verzweifeln, macht auf Dauer keinen Spaß, vor allem bei den Entfernungen.
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