Einbürgerungstest
Re: Einbürgerungstest
Den Einbürgerungstest muss wirklich jede und jeder machen, oder? Für mich ist es irgendwie ein bisschen eigenartig, dass jemand, der seit Geburt in Deutschland lebt und seine ganze Ausbildungslaufbahn da verbracht hat, auch diesen Test machen muss. Ich käme mir da irgendwie veräppelt vor.
Müssen "Russlanddeutsche" (also diejenigen russischen und sonstigen postsowjetischen Staatsbürger mit deutschen Vorfahren) denn dann eigentlich auch diesen Einbürgerungstest machen? Wäre logisch.
Müssen "Russlanddeutsche" (also diejenigen russischen und sonstigen postsowjetischen Staatsbürger mit deutschen Vorfahren) denn dann eigentlich auch diesen Einbürgerungstest machen? Wäre logisch.
Re: Einbürgerungstest
Veräppelt kann man sich da vielleicht schon vorkommen, aber letztendlich muss man doch über den Test dann nur lachen und kann ihn einfach runterrattern, oder ?ttt hat geschrieben:Den Einbürgerungstest muss wirklich jede und jeder machen, oder? Für mich ist es irgendwie ein bisschen eigenartig, dass jemand, der seit Geburt in Deutschland lebt und seine ganze Ausbildungslaufbahn da verbracht hat, auch diesen Test machen muss. Ich käme mir da irgendwie veräppelt vor..
Учись, студент! Кто не работает - тот ест
Re: Einbürgerungstest
Stimmt schon, dann ist es so ein bisschen wie beim Führerscheintest. Trotzdem bleiben noch ein paar knifflige Fragen:wolk0815 hat geschrieben:Veräppelt kann man sich da vielleicht schon vorkommen, aber letztendlich muss man doch über den Test dann nur lachen und kann ihn einfach runterrattern, oder ?
Aus dem Zusatzfragebogen für Niedersachsen:
Frage: "Wo können Sie sich in Niedersachsen über politische Themen informieren?"
Antwortvarianten:
- 1. bei der Landeszentrale für politische Bildung,
2. beim Ordnungsamt der Gemeinde,
3. bei der Verbraucherzentrale
4. oder bei den Kirchen.
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Zeppelin
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Re: Einbürgerungstest
@ttt:
ich verstehe schon, worauf Du hinaus willst.
Man weiß schließlich nicht, wie die Antworten gewertet werden.
Doch ich würde die vorgegebenen Antworten mal ganz locker ankreuzen und dazu das Internet, Mirgantenverbände und sonstiges als mgl. Bezugsquellen angeben.
Wenn die niedersächsische Regierung nicht mal weiß, dass sie ihre LpolB nicht mehr hat, sollte diese sich mal auf Staatsbürgerschaftstauglichkeit hin untersuchen lassen. Ggf. bekommt sie ja auch eine Berufsunfähigkeitsrente.
ich verstehe schon, worauf Du hinaus willst.
Man weiß schließlich nicht, wie die Antworten gewertet werden.
Doch ich würde die vorgegebenen Antworten mal ganz locker ankreuzen und dazu das Internet, Mirgantenverbände und sonstiges als mgl. Bezugsquellen angeben.
Wenn die niedersächsische Regierung nicht mal weiß, dass sie ihre LpolB nicht mehr hat, sollte diese sich mal auf Staatsbürgerschaftstauglichkeit hin untersuchen lassen. Ggf. bekommt sie ja auch eine Berufsunfähigkeitsrente.
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)
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harald55
Re: Einbürgerungstest
Fehler wurde bereits bemerkt.ttt hat geschrieben:Frage: "Wo können Sie sich in Niedersachsen über politische Themen informieren?"
Antwortvarianten:[/i] Leider wurde die LpB in Niedersachsen vor ein paar Jahren abgeschafft...
- 1. bei der Landeszentrale für politische Bildung,
2. beim Ordnungsamt der Gemeinde,
3. bei der Verbraucherzentrale
4. oder bei den Kirchen.
Lest bitte diesen Artikel http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/8/0 ... 56,00.html
Dort steht auch etwas zu dieser Frage.
Zitat: "Es sei ein Anliegen des Ministeriums, durch das Veröffentlichen der Fragen im Netz eine Diskussion anzuregen, sagte die Srecherin (auch die "heute-Redaktion" macht Fehler
LG
Harald
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Re: Einbürgerungstest
In der taz stand am Mittwoch, dass Migranten, die eine deutsche Schule abgeschlossen haben, den Test nicht machen müssen. Bei Interesse suche ich den Satz heraus.ttt hat geschrieben:Den Einbürgerungstest muss wirklich jede und jeder machen, oder? Für mich ist es irgendwie ein bisschen eigenartig, dass jemand, der seit Geburt in Deutschland lebt und seine ganze Ausbildungslaufbahn da verbracht hat, auch diesen Test machen muss.
Grundsätzlich finde ich den Test richtig - würde ihn auch in Russland als Ausländer akzeptieren. Einige Fragen sind natürlich selten dämlich.
Re: Einbürgerungstest
im Prinzip finde ich einen Test auch nicht verkehrt. Aber:
können die Deutschen selbst so gut alle Fragen beantworten? Muss man z.B. den Wappen von Baden-Würtemberg kennen?
Zweitens, gestern oder vorgestern wurde in den Nachrichten mitgeteilt, der Test würde 25 Euro kosten und darf beliebig oft wiederholt werden, bis man ihn bestanden hat. Das ist doch Geldmacherei, nichts anderes. Auch bei der Fahrprüfung fallen ab und zu Leute durch, und das nächste mal darf wieder bezahlt werden.
Gruß
Oletsch
können die Deutschen selbst so gut alle Fragen beantworten? Muss man z.B. den Wappen von Baden-Würtemberg kennen?
Zweitens, gestern oder vorgestern wurde in den Nachrichten mitgeteilt, der Test würde 25 Euro kosten und darf beliebig oft wiederholt werden, bis man ihn bestanden hat. Das ist doch Geldmacherei, nichts anderes. Auch bei der Fahrprüfung fallen ab und zu Leute durch, und das nächste mal darf wieder bezahlt werden.
Gruß
Oletsch
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Zeppelin
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Re: Einbürgerungstest
Lass mal Oletsch.Oletsch hat geschrieben: Aber: können die Deutschen selbst so gut alle Fragen beantworten? Muss man z.B. den Wappen von Baden-Würtemberg kennen?...
Ich habe mir gestern den Spaß gegönnt und den Test probehalber auf der online-Seite der Berliner Zeitung abgelegt.
Da ich nur 27 von 30 Fragen richtig beantwortet habe, steht mir womöglich der Entzug der Staatsbürgerschaft bevor.
Aber zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass es bei einer der (Berliner) Fragen gar keine richtige Antwort gibt.
Mal abgesehen davon: Die Fragen haben ja rein gar nichts damit zu tun, ob sich jemand hier im Leben vernünftig orientieren kann.
Um Deinen Vergleich mit dem Führerschein aufzunehmen: Anstatt die Bedeutung von Verkehrszeichen und -regeln zu lernen soll man anscheinend eher wissen, welche Farben die Bordsteine in diversen Orten haben.
Höchstens ein Drittel der Fragen halte ich für sinnvoll.
Vernünftiger hätte ich gefunden, z.B. zu fragen, wann und wo man seine Steuererklärung abgeben muss, wie es mit Kenntnissen um die Schulpflicht aussieht, unter welchen Umständen man anderen gegenüber unbedingt zur Hilfeleistung verpflichtet ist und wie man sich z.B. mit Lärmbelästigungen gegenüber Nachbarn einzuschränken hat.
Fragen eben, die das praktische Gemeinwesen betreffen.
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Re: Einbürgerungstest
Na ja. Aus einem Katalog von 330 Fragen werden 33 genommen. Davon muss man 17 richtig haben. Das Ganze ist ja auch noch ein multiple-choice Test. Da muss man eigentlich schon ziemlich ignorant sein, um weniger als die Hälfte der Fragen richtig beantworten zu können. Man kann natürlich Pech haben und es kommen die "falschen" Fragen. Dann kann man wiederholen. 25 Euro sollte einem das schon Wert sein.Zeppelin hat geschrieben: Ich habe mir gestern den Spaß gegönnt und den Test probehalber auf der online-Seite der Berliner Zeitung abgelegt.
Da ich nur 27 von 30 Fragen richtig beantwortet habe, steht mir womöglich der Entzug der Staatsbürgerschaft bevor.![]()
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Zeppelin
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Re: Einbürgerungstest
Ehrlich gesagt habe ich mir noch nicht die Mühe gemacht, herauszufinden wie der echte Test dann mal aussieht, weil das für mich nicht und für meine Frau nur begrenzt relevant ist.
Bei der Demo-Version von der BLZ gab es jedenfalls keine multiple choice Antworten.
Bei der Demo-Version von der BLZ gab es jedenfalls keine multiple choice Antworten.
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