harald55 hat geschrieben:Schließlich hat jeder vierte Berliner einen nichtdeutschen Familienhintergrund und fast 43 % der Berliner Kinder, bis 15 Jahren, stammen aus Einwanderer-Familien.
Die Zahl glaube ich nicht! Da dürften wohl auch alle eingerechnet sein, die zumindest einen dt. Elternteil haben. Ansonsten würde ich gern wissen, wer anhand welcher Quellen solche Daten behauptet.
harald55 hat geschrieben:Nur die deutsche Politik hat, nach meiner Meinung, ein noch viel größeres Problem, in diesen Zusammenhang - dass unsinnige Regeln und Vorschriften die meisten ausländischen Studenten auch nach besten Examen aus Deutschland vertreiben und dringend gesuchte Fachkräfte aus dem Ausland durch unsinnig hohe Einkommensnachweise weiterhin ferngehalten werden. Da sollte auch angepackt werden!
Widerspruch Euer Ehren.
Nach dem Examen können diese Absolventen noch mindestens ein Jahr hier bleiben, haben Ansprüche auf Sozialleistungen etc., um sich einen Job zu suchen.
(Welches Land bietet sonst noch solche Begünstigungen? Das Studium hier ist ja auch weitgehend gratis.)
Aber ein gutes Examen allein reicht da oft nicht,
wenn man nicht schon während des Studiums aktiv war.
Als Ex-HR-Manager sage ich dazu mal folgendes:
In radebrechendem Deutsch oder English bekommt man kaum Antworten auf Fragen zu konkreten, anwendungsbereiten Fähigkeiten von diesen "Experten"...
Ferner ist es Bestandteil der dt. Entwicklungspolitik, die Ausbildung von Fachkräften aus dem und für das Ausland zu finanzieren, als Gelder zu zahlen, die allzu oft in finsteren Gruften versickern.
Fraglich ist also, welchen Eigenanteil die von hier geförderten künftigen "Fachkräfte" leisten, um hier auch entsprechende Leistungen zu erbringen.
Gruß,
Zeppelin
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)