Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Du willst eine russisch-deutsche Ehe eingehen, die allgemeinen Tipps im Internet helfen Dir aber nicht mehr weiter? Oder Du bist schon russisch-deutsch verheiratet und hast einen guten Rat für andere binationale Ehen? Dann melde Dich hier zu Wort!
Naila

Re: Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Beitrag von Naila »

blauhai hat geschrieben:Nun wenn ich an meine Kleine denke, wäre ich jetzt schon am liebsten bei und mit ihr...
Dich hat es wohl richtig erwischt, was? :D Die Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude. Ich finde irgendwie interessant, wenn mein Verlobter und ich uns mit noch 3 russisch-deutschen Paaren treffen, die glücklich miteinander sind, wo er Deutscher und sie Russin ist. Wenn ich dann alle "unsere" Männer so betrachte, dann stelle ich fest, daß sie trotz ihrer Unterschiedlichkeit etwas Gemeinsames oder sehr Ähnliches in ihrem Wesen haben. Und noch eine subjektive Erfahrung, die ich damit gemacht habe: solche Männer harmonieren dann meistens auch untereinander.
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Axel Henrich
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Re: Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Beitrag von Axel Henrich »

Naila hat geschrieben:Wenn ich dann alle "unsere" Männer so betrachte, dann stelle ich fest, daß sie trotz ihrer Unterschiedlichkeit etwas Gemeinsames oder sehr Ähnliches in ihrem Wesen haben.
So aehnlich ist auch meine Eindruck.
Auf der anderen Seite stelle ich immer wieder fest, dass die Frauen untereinander - auch und gerade die aus dem selben Ort in Ru - hier in D z.T. wie Hund und Katze sind. In Ru ist mir dieser Zickenalarm nie wirklich aufgefallen, da waren Sie ein Herz und eine Seele.

-ah-
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CSB_Wolf
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Re: Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Beitrag von CSB_Wolf »

Axel Henrich hat geschrieben: Auf der anderen Seite stelle ich immer wieder fest, dass die Frauen untereinander - auch und gerade die aus dem selben Ort in Ru - hier in D z.T. wie Hund und Katze sind. In Ru ist mir dieser Zickenalarm nie wirklich aufgefallen, da waren Sie ein Herz und eine Seele.
-ah-
Eiversucht :lol: hab ich auch schon erlebt, ist aber so denke ich die Mentalität, es könnte ja sein....oder es könnte sich vielleicht mal was entwickeln.... Daher lieber von Anfang an das eigene Terrain abstecken, bzw bis hier her und nicht weiter 8)

Gruss
wolf
Zeppelin
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Re: Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Beitrag von Zeppelin »

Naila hat geschrieben:... ich möchte nicht, daß dies bewertet wird, und ich möchte keine abfälligen Bemerkungen darüber. ...
Dass wundert mich nun aber, da Du ja diejenige bist die hier permanent andere Meinungen als die Deine bewertet.
Wie ich schon eingangs schrieb, haben wir auch keinen Ehevertrag.
Allerdings habe ich vor Jahren einen solchen erwogen. Doch Du wirst in Deiner verbohrten Meinung nicht ahnen warum.

Drum sage ich es Dir! Ich bin alles andere als wohlhabend, aber selbstständiger Einzelunternehmer. Welche haftungsrechtlichen Konsequenzen dies für ein Ehepaar ohne vertragliche Gütertrennung hat, ist Dir mit Deinem 1,5er Examen ja sicher bekannt. - Ansonsten schlag mal bei Wikipedia nach.

Sollte man Deiner Meinung nach seiner geliebten Partnerin die Mithaftung für solche Risiken unnötig mit aufhalsen? Sofern ich aus meiner Arbeit doch mal Überschüsse erzielen, was glaubst Du wohl wenn ich dann zuerst damit begünstigen würde?

Als meine Frau hier her kam, besaß sie materiell praktisch nichts außer etwas abgenutzter Kleidung. Glaubst Du ich hätte auch nur einen entbehrlichen Cent zurück behalten, um sie angemessen mit Kleidung, Wohnungsausstattung, Lehrmitteln etc. auszustatten?
Und das ist nur das Allergeringste. Ich habe ja schließlich nicht viele Jahre harter Arbeit damit verbracht, mir die Möglichkeit einer angenehmen Wohn- und Lebensumgebung zu schaffen, um darin allein zu sein.
Was hätte ich von meinem Wissen, meinen Kontakten, meinen sozialen Beziehungen, wenn ich diese nicht mit der Frau teilen würde, für die Männer wie ich so etwas tuen?

Erstaunlich an all Deinen Beiträgen hier ist auch, dass darin nicht das leiseste Fehlverhalten Deinerseits auftaucht. Bzw. das tut es durchaus - allerdings nur indirekt.
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)
blauhai
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Re: Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Beitrag von blauhai »

Naila hat geschrieben:
blauhai hat geschrieben:Nun wenn ich an meine Kleine denke, wäre ich jetzt schon am liebsten bei und mit ihr...
Dich hat es wohl richtig erwischt, was? :D Die Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude...
Nicht nur mich, sondern auch sie...

Mod: Entschuldigung, ich habe beim Kürzen des Zitats aus Versehen leider auch den drunter geschrieben Text von Blauhai erwischt. Blauhai, tut mir sehr leid, vielleicht kannst du noch einmal wiederholen, was du geschrieben hast.
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blauhai
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Re: Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Beitrag von blauhai »

Sibirier hat geschrieben:
blauhai hat geschrieben:Nun wenn ich an meine Kleine denke, wäre ich jetzt schon am liebsten bei und mit ihr...

aus der beginnenden "kalten" Schweiz!!!
Vielleicht sollten wir doch nicht zu viel dazu schreiben. Könnte Hitzewelle mit Schneeschmelze in der Schweiz auslösen. ;)
Also ich freue mich auf die Sibir Tage bei ihr werde dann dort den Schnee zum Schmelzen mit ihr bringen...smile
Paulchen

Re: Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Beitrag von Paulchen »

Jetzt hackt doch nicht so auf der armen Naila herum! Man bekommt ja echt Mitleid wenn man den Thread durchliest. Ich finde ihre Fragen und ihre weiteren Erwägung eigentlich interessant und nicht sooooo abwegig wie das hier von einigen dargestellt wird.



Ich bin Rechtsanwalt, habe aber meiner Frau keinen Ehevertrag vorgeschlagen, als ich sie heiraten wollte und zwar aus folgendem Grund: Es gibt keinen wirklich vernünftigen oder wichtigen Grund, einen Ehevertrag zu schließen, wenn man sich während des gesamten Lebens nicht scheiden lässt (lassen will) und den Partner auch nicht für die Zeit danach enterben möchte. Eheverträge sind im wesentlichen für die Zeit nach einer Scheidung gedacht. Wer also einen Ehevertrag schließt, der baut für solche Zeiten vor, weil ihm die Statistik sagt, dass eine Scheidung nicht ganz unwahrscheinlich ist.

Der oben von jemandem zitierte § 1357 BGB hat rein gar nichts mit dem Eigentum an Sachen in der Ehe zu tun. Gemeint war wahrscheinlich § 1362 BGB. Auch in dieser Vorschrift ist aber nichts Fundamentales enthalten. Hier ist nur eine Eingentumsvermutung für bewegliche Sachen formuliert. Diese Vemutung kann aber ohne weiteres widerlegt werden. Es ist findet also keine gesetzliche "Sippenhaft" mit dem Vermögen aller Familienangehöriger statt sondern nur eine Vermutung, dass das was durch den Gerichtsvollzieher aufgefunden wird auch dem Schuldner gehört. Aber jetzt kommt der Gag: Diese Vorschrift ist zwingendes Recht bei jedem Güterstand! (also egal ob gesetzliche Zugewinngemeinschaft, Gütergemeinschaft oder Gütertrennung)

Daher zu Dir, Zeppelin, wenn Du folgenden, wie leider häufig sehr überheblichen Bemerkungen machst:
Zeppelin hat geschrieben: Doch Du wirst in Deiner verbohrten Meinung nicht ahnen warum.

Drum sage ich es Dir! Ich bin alles andere als wohlhabend, aber selbstständiger Einzelunternehmer. Welche haftungsrechtlichen Konsequenzen dies für ein Ehepaar ohne vertragliche Gütertrennung hat, ist Dir mit Deinem 1,5er Examen ja sicher bekannt. - Ansonsten schlag mal bei Wikipedia nach.

Sollte man Deiner Meinung nach seiner geliebten Partnerin die Mithaftung für solche Risiken unnötig mit aufhalsen? Sofern ich aus meiner Arbeit doch mal Überschüsse erzielen, was glaubst Du wohl wenn ich dann zuerst damit begünstigen würde?

.
Ich weiß nicht wer Dich da beraten hat, aber er oder sie hatte jedenfalls keine Ahnung. Deine Frau haftet selbstverständlich nicht von gesetzteswegen für Verbindlichkeiten, die Du im Rahmen Deiner selbständigen Geschäftstätigkeit eingehst. Dies gilt solange sie nichts unterschrieben oder erklärt hat (Bürgschaft, Schuldübernahme, Schuldbeitritt etc.)

Gerade deshalb führen ja viele "Pleitegeier" die Geschäfte unter dem Namen ihrer holden Gattin fort und fahren dann sehr zum Erbauen ihrer Gläubiger im Porsche der Liebsten beim Amtsgericht vor, um dort die eidesstattliche Versicherung abzugeben. Wir erleben das täglich in der Berufspraxis.

Also erspare Dir bitte diesen herablassenden oberlehrerhaften Ton, der mich - ich muss es leider einmal so deutlich sagen - recht häufig in Deinen Kommentaren nervt.
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Kultgrieche
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Re: Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Beitrag von Kultgrieche »

Naila hat geschrieben:Ich bin aber gegen Verträge zwischen arm und reich, da ich finde, ein armer Mensch kann vielleicht nicht viel für seine Armut, und wenn sie den reichen Partner so stört, dann soll er sich nach Seinesgleichen umschauen.
Oder eben einen Vertrag abschliessen, damit er im Falle einer Scheidung nicht abgezockt wird.
Bei dir gilt die Gleichung Arm=im Recht=der Gute, reich=total im unrecht=der Böse. Machst du es dir da nicht zu einfach?
Außerdem, der "arme Mensch" wird doch nicht mit einer gezogenen Waffe vor dem Kopf gezwungen, einen Ehevertrag zu unterzeichnen. Und komm mir nicht mit der arme-russische-Ehefrau-"spräkke slächt Doits, nix verstääään"-Litanei, kenne ehrlich geagt in meinem Bekanntenkreis keine Russin, die dumpf-naiv und ohne Deutschkenntnisse hier lebt. Das sind alles ganz helle Mädels, eher ziehen die ihren Partner über den Tisch als umgekehrt.
"Eines der zentralen Probleme heutzutage ist, dass die Politik so eine Schande ist. Gute Menschen gehen nicht in die Politik." (Donald Trump)
Zeppelin
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Re: Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Beitrag von Zeppelin »

Paulchen hat geschrieben:Also erspare Dir bitte diesen herablassenden oberlehrerhaften Ton, der mich - ich muss es leider einmal so deutlich sagen - recht häufig in Deinen Kommentaren nervt.
Das schreibt, wer es nötig hat. Den Oberlehrertitel überlasse ich Dir gern.
Es mangelt allerdings an Beiträgen Deinerseits, die zur Klärung wichtiger Fragen beitragen würden.

Aber lass es gut sein und bleib in dem Glauben, ein Monopol auf die Rechtsauslegung aus Deinem Berufsstand herleiten zu können.
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen." (Ralf Dahrendorf)
Paulchen

Re: Warum eine Russin? Nur ehrliche Antworten.

Beitrag von Paulchen »

Zeppelin hat geschrieben: Das schreibt, wer es nötig hat. Den Oberlehrertitel überlasse ich Dir gern.
Herzlichen Dank! :lol:
Es mangelt allerdings an Beiträgen Deinerseits, die zur Klärung wichtiger Fragen beitragen würden.
Ja ich weiß, und das bedauere ich selbst. Leider fehlt mir oft die Zeit. Außerdem diskutieren wir hier sowieso überwiegen verwaltungsrechtliche Fragestellungen mit ausländerrechtlichem Einschlag in denen ich mangels Berufspraxis leider nicht
ein Monopol auf die Rechtsauslegung
herleiten kann, wie Du es so schön beschreibst, dass ich es selbst kaum besser hinbekommen hätte. :lol:

Nichts für ungut, aber ich will mich hier nicht zoffen. Ich wollte einfach mal meine Meinung schreiben.
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