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Re: Neue Schikanen Deutsche Botschaft Moskau

Verfasst: 23 Dez 2010, 13:25
von Kultgrieche
Packerowski hat geschrieben:Bislang mussten Antragsteller bei der Vorsprache in der Visastelle der Deutschen Botschaft Moskau eine Meldebescheinigung ihrer Verwandten in Deutschland vorlegen sowie eine Kopie der Aufenthaltserlaubnis, falls der Gastgeber eine russische Staatsbürgerschaft besitzt.

Jetzt wird zusätzlich verlangt: Die Geburtsurkunde des zu Besuchenden (als Nachweis, dass Besucher und Gastgeber wirklich nahe Verwandte sind). Zusätzlich selbstverständlich auch die Heiratsurkunde, falls der Familienname gewechselt wurde.
Absolut nachvollziehbar aus Sicht der Botschaft: Alleine von der Logik her ist meine Schwiegermama immer mit der Kopie der Geburtsurkunde ihrer Tochter UND unserer Heisratsurkunde zur Botschaft gegangen. Denn wie kann aus Vorlage einer Meldebscheinigung und Aufenthaltsbescheinigung aus Deutschland die verwandtschaftliche Beziehung abgeleitet werden? Also sehe ich das nicht als Schikane, sondern als Erfordernis an, um die Verwandtschaftsbeziehung belegen zu können.