Servicezentren für deutsche Visaanträge

Welche Unterlagen werden für ein Visa nach Russland benötigt, was ist eine Migrations-Karte, Probleme mit der Registrierung ... Hilfe findest Du hier.
domizil
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Re: Servicezentren für deutsche Visaanträge

Beitrag von domizil »

Magdeburg-Moskva hat geschrieben:So, der Aufschrei musste mal raus.
... vielleicht ein wenig sehr direkt formuliert - aber da es sich um einen Aufschrei handelt ... akzeptiert.
Aber die Vorstellungen über eine "Reorganisation" der Visastellen mit deutschen Beamten - werden wohl Wunschvorstellungen bleiben. Auch der Staat (jeder Staat) weiß warum er seine Mitarbeiter nur zeitlich begrenzt an einem Ort läßt ... Und Ortskräfte sind nunmal eine gute preisliche Alternative zu deutschen Beamten. Und das Ortskräfte immer Kräfte des Ortes bleiben ist auch klar ...
Uwe Niemeier
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zimdriver
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Re: Servicezentren für deutsche Visaanträge

Beitrag von zimdriver »

Magdeburg-Moskva hat geschrieben:..........Diese Servicezentren bilden für mich eine Korruptionsgrundlage, sowohl, wenn diese die persönliche Vorsprache übernehmen, als auch ohne. Niemand anderer als der Servicestellenbeauftragte hat Zugang zu den Konsularbeamten. In der Servicestelle hält er sein Händchen auf. Und nach offizieller Antragsabgabe trifft man sich abends im Café.... .....
Danke. So ist es. Oder wird es.
Jochen
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Re: Servicezentren für deutsche Visaanträge

Beitrag von Jochen »

Diese Servicezentren sind eine prima Sache und Korruption ist Quatsch! Die französische Botschaft erteilt ihre Schengenvisa auch über Servicezentren.

Das Visum war in 5 AT fertig, Abholinfo per SMS-Service, kein Anstehen, kein Rumgeschubse, kein Rumgebrülle. Die MA waren kompetent und haben sogar den Antrag vor Ort noch einmal gemeinsam ausgefüllt, da Angaben in falsche Felder geschrieben wurden. Korruption will ich nicht an die große Glocke hängen. Bei den Franzosen sah es eher so aus, als wenn in den Servicezentren lediglich die Dokumente angenommen und herausgegeben werden, um den ganzen Menschenauflauf von der Botschaft fern zu halten. Die Visa werden direkt in der Botschaft eingeklebt und die Pässe wieder zum Serviecenter gebracht. Den MA in den Servicezentren fehlt somit die Schnittstelle zum korrumpieren.

Habe solche Servicezentren erst diesen Sommer kennengelernt und mich sofort gefragt, wieso denn die Franzosen sowas haben und die Deutschen nicht.
Plenken ist eine seltsame Sache . Es machen seltsame Leute , die große Angst haben , dass ihre Satzzeichen übersehen werden oder stolz darauf sind , überhaupt welche zu verwenden . Daher trennen sie dieses stets mit einem Leerzeichen vom Wort .
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zimdriver
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Re: Servicezentren für deutsche Visaanträge

Beitrag von zimdriver »

Jochen hat geschrieben:Diese Servicezentren sind eine prima Sache und Korruption ist Quatsch! ......
.... dann geh doch mal mit Deiner Liebsten vor das deutsche Konsulat und halte die Ohren offen ...
Magdeburg-Moskva
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Re: Servicezentren für deutsche Visaanträge

Beitrag von Magdeburg-Moskva »

Jochen hat geschrieben:Diese Servicezentren sind eine prima Sache und Korruption ist Quatsch! ...

Das Visum war in 5 AT fertig, Abholinfo per SMS-Service, kein Anstehen, kein Rumgeschubse, kein Rumgebrülle. Die MA waren kompetent und haben sogar den Antrag vor Ort noch einmal gemeinsam ausgefüllt, da Angaben in falsche Felder geschrieben wurden. Korruption will ich nicht an die große Glocke hängen. Bei den Franzosen sah es eher so aus, als wenn in den Servicezentren lediglich die Dokumente angenommen und herausgegeben werden, um den ganzen Menschenauflauf von der Botschaft fern zu halten. Die Visa werden direkt in der Botschaft eingeklebt und die Pässe wieder zum Serviecenter gebracht. Den MA in den Servicezentren fehlt somit die Schnittstelle zum korrumpieren.
Ich versuche mal meinen Ansatz zu verdeutlichen. Die Servicezentren werden nicht kontrolliert, die MA dort handeln autonom. Dort kann Bestechungsgeld kassiert werden. "Also, junge Dame,mit der Einladung eines 35-jährigen Deutschen kriegen Sie mal kein Visum, die werden sofort ablehnen, weil sie vermuten, Sie bleiben dort. Es sei denn..." Wenn die SZ-Mitarbeiter einander gut kennen, dann werden die Anträge abgegeben und abends trifft sich der SZ-Mitarbeiter mit dem Konsularbeamten seines Vertrauens irgendwo und schmiert. Einfacher geht es nicht.

Wenn in den SZ die Anträge nur angenommen werden, wer führt und protokolliert dann die persönliche Vorsprache laut gemeinsamer konsularischer Instruktion?! Wenn das SZ dies tut, bestehen hier Manipulationsmöglichkeiten, ebenso bei der Hilfestellung beim Ausfüllen des Antrags: Nee, das schreiben wir gleich so, dann kommen Sie durch.

Und ich bin nicht nur Vertreter der Wirtschaft, sondern ebenso interessieren mich die Sicherheitsinteressen meines Staates.
domizil hat geschrieben:... vielleicht ein wenig sehr direkt formuliert - aber da es sich um einen Aufschrei handelt ... akzeptiert.
Aber die Vorstellungen über eine "Reorganisation" der Visastellen mit deutschen Beamten - werden wohl Wunschvorstellungen bleiben.
Mit dem direkten Formulieren - so bin ich halt.
Leider haben Sie Recht, dass es Wunschvorstellungen sind, aber träumen ist erlaubt.

edit: Ach ja, kein Anbrüllen, kein Rumschubsen und kein Anstehen sind für mich Selbstverständlichkeiten für eine deutsche Behörde. Wohl aber auch ein Wunschtraum.
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