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Re: Gelder aus dem Ausland für politische Stiftungen

Verfasst: 10 Dez 2011, 05:01
von GIN
Cookie hat geschrieben:
J.Eckel hat geschrieben: Welche Organisationen sind das in Russland? kennst Du ein paar?
ein Beispiel ...
http://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%9C%D0% ... %B8%D1%8F)

mhhh.. also viele sind ja private FOnds, also nicht direkte Staatsgelder.Im Grunde habe ich die Lust bekommen mich von den Fonds zu finanzieren. Wow.... Mein Thema wird sein... "Europäische Menschenrechtskonvention" mit dem Ziel eines Menschenpflichtgerichts Hof"
In dem Buch werden so wichtige Sachen drinstehen wie..."Jeder Opi und Omi hat Recht darauf das die jüngere Generation ihm den Platz machen und jeder weggelaufene Vater muss zielführend vor ein Menschenpflichtgericht, auch wenn er sich dadurch vielleicht in seine persönliche Freiheiten eingeschränkt fühlt".
Politiker sollen sich für die nächsten Generationen vor so einem Gericht verantworten und da hilft auch nix was von Euronen zu erzählen, so ne ganze Generation junger Griechen ist es sicherlich nicht Wert, sie für einen Euron zu opfern.


so einfach ist es... den Spiegel mal zu drehen

Re: Gelder aus dem Ausland für politische Stiftungen

Verfasst: 10 Dez 2011, 10:31
von Apollo
Dein Projekt ist zum Scheitern verurteilt, abgesehen von der Tatsache, dass Menschenpflichtgerichtshof völliger Unsinn ist. Du solltest Dich mit den Kriterien der Förderung auseinandersetzen. Dann klappt es auch mit dem Geld und erweckt nicht nur den Eindruck polemischer Provokation.

Re: Gelder aus dem Ausland für politische Stiftungen

Verfasst: 10 Dez 2011, 17:26
von CSB_Wolf
J.Eckel hat geschrieben:Hallo, ich würde gerne mal die Meinung von euch zu diesem Thema hören.

Nach meiner Meinung sind staatliche Gelder für ausländische politische Stiftungen eine Einmischung in die staatliche Entwicklung eines Landes.
Das ist meiner Meinung nach eine Frechheit sondersgleichen, wenn ich nur schon die Fresse von Hillary Clinton sehe wird mir fast übel :roll:

Gruss
wolf

Re: Gelder aus dem Ausland für politische Stiftungen

Verfasst: 10 Dez 2011, 19:24
von manuchka
Ich muss zugeben, ich hab grad etwas den Überblick verloren, welche Stifungen eigentlich gemeint sind: russische politische Stiftungen, die Geld aus dem Ausland bekommen? oder ausländische politische Stiftungen mit ausländischer Finanzierung in Russland?

Eine Stiftung, die direkt dem Bundejustizministerium untersteht und die Büros in Russland und anderen Tranformationsländern hat, ist die Dt. Stiftung für internationale rechtliche Zusammenarbeit. Deutsches Geld für eine deutsche Stiftung, die aber im Ausland tätig ist und dort beim Aufbau des Rechtssystems und Gesetzgebung beratend unterstützt und Schulungen von Richtern, Notaren, Anwälten durchführt (im jeweilige Inland und zB. auch durch Besuche von Vertretern der entsprechenden Berufsgruppen in DE).
Daran finde ich nichts verwerflich, weil keine Einmischung in polit. Angelegenheiten des jeweiligen Landes stattfindet.

Re: Gelder aus dem Ausland für politische Stiftungen

Verfasst: 11 Dez 2011, 00:36
von GIN
manuchka hat geschrieben:Ich muss zugeben, ich hab grad etwas den Überblick verloren, welche Stifungen eigentlich gemeint sind: russische politische Stiftungen, die Geld aus dem Ausland bekommen? oder ausländische politische Stiftungen mit ausländischer Finanzierung in Russland?

Eine Stiftung, die direkt dem Bundejustizministerium untersteht und die Büros in Russland und anderen Tranformationsländern hat, ist die Dt. Stiftung für internationale rechtliche Zusammenarbeit. Deutsches Geld für eine deutsche Stiftung, die aber im Ausland tätig ist und dort beim Aufbau des Rechtssystems und Gesetzgebung beratend unterstützt und Schulungen von Richtern, Notaren, Anwälten durchführt (im jeweilige Inland und zB. auch durch Besuche von Vertretern der entsprechenden Berufsgruppen in DE).
Daran finde ich nichts verwerflich, weil keine Einmischung in polit. Angelegenheiten des jeweiligen Landes stattfindet.
es geht mir nur um staatliche Stiftungen aus dem Ausland die indirekt Demonstrationen in einem anderen Land auslöst um das System dort zu bekämpfen.
Mein "Geschäft" ist es nicht NGO oder eben GO zu sein, sondern die russische Wirtschaft zu modernisieren, ich spende jedes Jahr genug für mutige Menschen auf der Welt und meine einzige Anforderung ist immer die Einhaltung "meiner" Menschenrechte und ein nachhaltige Effekt. Brauch auch keine Kohle von so ner Stiftung, habe selber genug oder pumpe mir bei so etwas Kohle von nem "verhassten" Oligarchen ab. Die sind übrigens nicht so schlimm wie man glaubt, es gibt da Oligos in Russland die ne Menge Geld für wohltätige Zwecke ausgeben, auch wenn diese Menschen meist "sowjetische" Denkmuster haben, so finde ich ihre Arbeiten oft gut. Schulen, Kindergärten, Ferien und betriebliche Ausbildung gerade in der Landwirtschaft sind ohne diese Spenden oft nicht zu machen, ist ohne Parteipolitik verknüpft und oft ohne Eigennutz.

Re: Gelder aus dem Ausland für politische Stiftungen

Verfasst: 11 Dez 2011, 00:41
von GIN
Apollo hat geschrieben:Dein Projekt ist zum Scheitern verurteilt, abgesehen von der Tatsache, dass Menschenpflichtgerichtshof völliger Unsinn ist. Du solltest Dich mit den Kriterien der Förderung auseinandersetzen. Dann klappt es auch mit dem Geld und erweckt nicht nur den Eindruck polemischer Provokation.
Finde ich nicht, er könnte in Athen gemacht werden, würde dann super viele Arbeitsplätze dort bringen und könnte sich gleich mit den Folgen der Euronenkrise beschäftigen.
Immerhin ist es meine Generation die rieisge Folgen von den letzten 50 Jahren zahlen muss, ob Rentensystem, ob Liberalismus oder die Folgen der Umweltzerstörung, es sind meine und die kommenden Generationen die sich damit beschäftigen müssen.
Hier fühle ich mich mit den Griechen in einem Boot, hoffe das wir einmal in diese Richtung gehen. So Südafrika mit seinem Aufarbeiten der Burendiktatur wer ein super Beispiel, so könnten wir auch unsere Generationenlasten vor Gericht mal stellen

Re: Gelder aus dem Ausland für politische Stiftungen

Verfasst: 11 Dez 2011, 01:01
von Apollo
Mehr als simple Denkstrukturen kann ich hier leider nicht erkennen.

Re: Gelder aus dem Ausland für politische Stiftungen

Verfasst: 11 Dez 2011, 01:11
von GIN
Apollo hat geschrieben:
J.Eckel hat geschrieben:Finde ich nicht, er könnte in Athen gemacht werden, würde dann super viele Arbeitsplätze dort bringen und könnte sich gleich mit den Folgen der Euronenkrise beschäftigen.
Immerhin ist es meine Generation die rieisge Folgen von den letzten 50 Jahren zahlen muss, ob Rentensystem, ob Liberalismus oder die Folgen der Umweltzerstörung, es sind meine und die kommenden Generationen die sich damit beschäftigen müssen.
Hier fühle ich mich mit den Griechen in einem Boot, hoffe das wir einmal in diese Richtung gehen. So Südafrika mit seinem Aufarbeiten der Burendiktatur wer ein super Beispiel, so könnten wir auch unsere Generationenlasten vor Gericht mal stellen
Mehr als simple Denkstrukturen kann ich hier leider nicht erkennen.
Simple Denkstrukturen sehe ich hier nicht, höchstens eine Unfähigkeit (vielleicht Generationenfrage) sich in andere Köpfe zu verstetzen. Die Idee der Menschenplfichte ist nicht alt http://de.wikipedia.org/wiki/Allgemeine ... npflichten , man kann diese weiterentwickeln, ist aber nicht mein Geschäft, als Ingenieur habe ich genug zu tun mit anderer täglicher Arbeit

Re: Gelder aus dem Ausland für politische Stiftungen

Verfasst: 11 Dez 2011, 02:59
von Gunnar
Es ist "imperialistisches" Gehabe, wenn man unsere Menschenrechte, die wir durch EMRK und UN Charta nach dem zweiten Weltkrieg "für" die ganze Welt gehämmert haben mit Kriegern und Geldströmen in die Welt senden möchten. Es ist nix anderes als was der Wilhelm unter "deutschem Wesen" verstanden hat.
Was ist das denn für ein Stuß?? Sorry, muss ich jetzt mal so deutlich sagen, auch wenn der Thread eh schon abgetriftet ist. :roll:

Der Menschenrechtsimperialismus, wie du es wohl nennst, ist also eine Zumutung für die Menschen (wohlgemerkt die einzelnen Menschen, nicht die Staatsgebilde) in den Ländern die Du da aufzählst? Das ist blanker Zynismus und ich denke du weißt das. Sollen die doch ihre Mädchen beschneiden, ihre Homos steinigen usw usw oder wie darf man Deinen Komentar verstehen?

Selten so einen Mist gelesen...

Re: Gelder aus dem Ausland für politische Stiftungen

Verfasst: 11 Dez 2011, 09:48
von zimdriver
J.Eckel hat geschrieben:.....
Es ist "imperialistisches" Gehabe, wenn man unsere Menschenrechte, die wir durch EMRK und UN Charta nach dem zweiten Weltkrieg "für" die ganze Welt gehämmert haben mit Kriegern und Geldströmen in die Welt senden möchten. Es ist nix anderes als was der Wilhelm unter "deutschem Wesen" verstanden hat.
Der Asiate, der Afrikaner und natürlich auch nicht die islamische Welt waren beteiligt an diesen Büchern der Weisen.
Durch Gespräche weiss ich, das dem Asiaten die "Menschenpflichten" fehlen. Die Araber, die ihre Peiniger jetzt in dem schon kalten Frühling durch die Welt jagen, den gehts nicht um unsere Menschenrechte, sondern um ihre Demokratie, natürlich in islamischer Form, also ohne unsere Liberalität (Religionsfreiheit usw).
Man darf nie denken, das man für sich die Weisheit gegessen hat, man sollte erst einmal die anderen Kulturkreise kennenlernen und dann verstehen, wieso Einmischung in andere Angelegenheiten, immer verwerflich sind. Wenn diese Stiftungen mit dem Ziel ins Land gehen, ihren Senf in dem anderen Land zu drücken, so sind sie nicht besser als die Interkomms von früher, oder Islamisten der AQ, einfach nur Sicherheitsrisiko für den Weltfrieden.
... manchmal gibt es Beiträge, die unverständlich sind in einem Forum ...