Re: Piratenpartei in Deutschland
Verfasst: 11 Apr 2012, 11:10
Das Problem bei den Piraten ist, dass sie zwar eine gewisse Anzahl von Zielen haben, aber diese Ziele (ähnlich wie die Grünen damals und teilweise auch noch heute) völlig losgelöst von allen Zusammenhängen sehen.
Z.B. Grüne: Gegen Autoverkehr und für ÖPNV und Bahn zu sein ist ja ganz schön. Aber dann muss man eben auch gewillt sein, in die entsprechende Infrastruktur zu investieren. Und das heisst dann manchmal eben Wälder abholzen.
Die grüne Energiewende braucht Stromleitungen und Speicherbecken. Die verbrauchen aber eben auch Landschaft...
etc. etc.
Bei den Piraten ist es teilweise ähnlich, wobei die Kardinalfrage bei denen eher ist "und wer bezahlt das?"
Und was deren Träume von interner Mitbeteiligung und transparenter Entscheidungsfindung angeht, da werden sie auch noch merken, dass es die anderen Parteien nicht deshalb anders machen, weil sie so besser mauscheln können, sondern weil es einfach nicht effizient ist und eine Partei ins Chaos stürzt.
Aber solange die Presse die Piraten immer noch fast ausnahmslos in den Himmel schreibt (bei der FDP ist jede noch so kleine Meinungsverschiedenheit gleich "der Anfang vom Ende", während es bei den Piraten ein Zeichen von neuer Transparenz ist), solange wird es erst mal noch so weiter gehen.
Aber die kommen schon wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Spätestens wenn sich das erste Grüppchen abspaltet, weil die Führung nicht nach ihrer Meinung handelt....
Z.B. Grüne: Gegen Autoverkehr und für ÖPNV und Bahn zu sein ist ja ganz schön. Aber dann muss man eben auch gewillt sein, in die entsprechende Infrastruktur zu investieren. Und das heisst dann manchmal eben Wälder abholzen.
Die grüne Energiewende braucht Stromleitungen und Speicherbecken. Die verbrauchen aber eben auch Landschaft...
etc. etc.
Bei den Piraten ist es teilweise ähnlich, wobei die Kardinalfrage bei denen eher ist "und wer bezahlt das?"
Und was deren Träume von interner Mitbeteiligung und transparenter Entscheidungsfindung angeht, da werden sie auch noch merken, dass es die anderen Parteien nicht deshalb anders machen, weil sie so besser mauscheln können, sondern weil es einfach nicht effizient ist und eine Partei ins Chaos stürzt.
Aber solange die Presse die Piraten immer noch fast ausnahmslos in den Himmel schreibt (bei der FDP ist jede noch so kleine Meinungsverschiedenheit gleich "der Anfang vom Ende", während es bei den Piraten ein Zeichen von neuer Transparenz ist), solange wird es erst mal noch so weiter gehen.
Aber die kommen schon wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Spätestens wenn sich das erste Grüppchen abspaltet, weil die Führung nicht nach ihrer Meinung handelt....