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Restaurants
Demokratische Preise, sowjetischer Charme
Stolovaja Nummer 57
Hier fühlt man sich wie früher – lange Schlangen, Wachstuchtischdecken, Kaschas und Suppen, „kot- lety“, kisel, kompott. Auch ein Automat für Mineralwasser steht in der Ecke. Die Nr. 57 im Namen der Stolovaja ist den VI. Weltfestspielen der Jugend und Studenten, die am 28. Juni 1957 in Moskau eröff- net wurden, gewidmet. Krasnaja pl. 3, GUM, 3. Linie, 3. Etage
Centralnyj
Die Stolovaja mit dem gut erhaltenen sowjetischen Interieur befindet sich im Stalinhochhaus an der Metro Barrikadnaja. Hier kann man noch den alten Zeitgeist spüren. Kudrinskaja pl. 1
Stolovaja im ISAA
Im Gegensatz zu vielen anderen Hochschuleinrichtungen ist der Zugang zur Kantine im Afrika- und Asieninstitut öffentlich. Schnell kann man hier ein typisches Studentenmittagessen zu sich nehmen und nostalgisch entspannen. Ul. Mochowaja 11
Bufett im Haus des Schriftstellerverbandes
In der untersten Etage des Gebäudes, in einem kleinen und ziemlich dunklen Saal, drängen sich um die Mittagszeit viele Menschen. Im Bücherschrank an der Wand steht gesammelte Weltliteratur. Im Schrank daneben wird Geschirr aufbewahrt, ein Klavier steht unter einer Lampe mit riesigem Schirm. Schon die Atmosphäre beeindruckt, man hat gar keine Zeit, sich um das Essen zu kümmern. Ul. Bol- schaja Nikitskaja 51
„Das alte Klavier“ im Haus der Mitarbeiter in der Kunst
Auch ist jeder willkommen, nur muss man vorbei an unzähligen Porträts verdienter Mitarbeiter und sich mit einem uralten Fahrstuhl in die 5. Etage begeben. Sinn macht es, hier ein Businesslunch einzuneh- men und all die Gegenstände der Vergangenheit zu begutachten. Ul. Puschetschnaja 9/6.
„Woksal“
Das Café imitiert einen Bahnhof früherer Jahre. Vielleicht ist es hier deshalb oft so voll wie in einem Wartesaal. Die Kellnerinnen tragen Uniform, die Kassen verstecken sich hinter Schalterfenstern. Ul. Suschtschewskaja 21
Kantine im Kloster
Ein Geheimtipp ist die Kantine im Marfa und Maria Kloster, ul. Bolschaja Ordynka 34. Nach einem Besuch der sehr schönen Kirche kann man sich mit Tee und leckeren Piroggen oder einem ganzen Mit- tagessen stärken.