Was tun, um Russland gegen den Westen zu helfen?

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klaupe
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Re: Was tun, um Russland gegen den Westen zu helfen?

Beitrag von klaupe »

Gunnar hat geschrieben: Da bist Du aber der westlichen Journalistenpropaganda mächtig aufgesessen ;)
Die Östliche ziehe ich mir garnicht erst rein!
Ich kenne jede Menge Leute in den oberen Gehaltsklasse und die zahlen alle brav ihre 20- 40k EUR Steuern im Jahr.
Schön für Dich, lass dich zum Bier einladen.
OK, ich hätte nicht Gehaltsklasse schreiben sollen, denn das sind ja keine Gehälter mehr was da so dem deutschen Fiskus gezielt durch die Lappen geht und in Steueroasen landet. Dagegen ist Hoeneß nur ein kleines Würstchen.
Aber die Deutsche Bank, Hypothek-Vereinsbank und Andere beraten da sehr gerne, wenn es um Millionen und Milliarden geht, die geschickt so verschoben werden, dass Herr Schäuble ganz legal beschissen wird.
Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.
StefanS
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Re: Was tun, um Russland gegen den Westen zu helfen?

Beitrag von StefanS »

Wenn die USA und die NATO immer agressiver werden und immer näher an Russland heranrücken, dann hört für mich die Solidarität mit Russland doch nicht deshalb auf, weil die Einkommenssteuersätze in Deutschland sozialer gestaltet sind.

Und für Deutschland wünsche ich mir eine unabhängige Regierung, die nicht die Befehle aus Washington befolgt. Sie soll so unabhängig sein, wie die russische oder chinesische Regierung. Natürlich können wir auf europäischer Ebene (EU) eng zusammenarbeiten, was diese Unabhängigkeit einschränkt - aber derzeit wird ja keine europäisch-orientierte Politik betrieben, sondern die EU als Ganzes ist eine Art Kolonie der USA geworden. Wenn das nicht so wäre, dann würde Edward Snowden nicht nur Asyl in Deutschland erhalten haben, sondern man hätte ihm wegen seiner Leistungen für unser Land das Bundesverdienstkreuz verliehen und die Deutsche Staatsangehörigkeit angeboten!
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klaupe
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Re: Was tun, um Russland gegen den Westen zu helfen?

Beitrag von klaupe »

StefanS hat geschrieben:Und für Deutschland wünsche ich mir eine unabhängige Regierung, die nicht die Befehle aus Washington befolgt.
Meine Empfehlung: Zur Wahl gehen und das Kreuzchen an der richtigen Stelle machen. Noch besser: in der "richtigen" Partei Mitglied werden und aktiv teilnehmen -- oder: Selbst genau die richtige Partei gründen und dann haben wir bald die richtige Regierung.
sondern die EU als Ganzes ist eine Art Kolonie der USA geworden
Das musste einfach mal gesagt werden! Aber so neu ist das nicht! Das lese ich hier täglich mehrmals von verschiedenen Mitgliedern und deren Fakes. Irgendwie wird es langweilig [gaehn]
Wenn das nicht so wäre, dann würde Edward Snowden nicht nur Asyl in Deutschland erhalten haben, sondern man hätte ihm wegen seiner Leistungen für unser Land das Bundesverdienstkreuz verliehen und die Deutsche Staatsangehörigkeit angeboten!
Ach, der passt viel besser zum Kollegen Putin
So richtig sensationelle Neuigkeiten hat er ja nicht gebracht, denn es ist ein alter Hut, dass Geheimdienste alles und Jeden abhören (außer KGB, ФСБ & Kollegen natürlich) und alle Daten sammeln, bis die Speicher rauchen. Warum Asyl, Staatsbürgerschaft und Heldenorden für Pille-Palle und den Schnee von gestern?

Vielleicht läuft bald "Адамов" (KGB-Deckname) mit brisanten Daten über, dann kann er ja hier aufgenommen und mit Orden geschmückt werden.
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Berlino10
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Re: Was tun, um Russland gegen den Westen zu helfen?

Beitrag von Berlino10 »

StefanS hat geschrieben:Wenn die USA und die NATO immer agressiver werden und immer näher an Russland heranrücken, dann hört für mich die Solidarität mit Russland doch nicht deshalb auf, weil die Einkommenssteuersätze in Deutschland sozialer gestaltet sind.

Und für Deutschland wünsche ich mir eine unabhängige Regierung, die nicht die Befehle aus Washington befolgt.
Schreiben sie einfach in div. Foren, beteiligen sie sich an Diskussionen, kritisieren sie die Propaganda in den Medien,
das, was man halt im Rahmen einer Demokratie so tun kann.

Wenn ich hier Einschätzungen lesen, die von westlicher Pluralität schwärmen, von ausgeglichener Macht und Einkommensverteilung,
dann kommen mir die vor Lachen die Tränen ... alles ist im Abstieg begriffen. Ausser die Verbrechen der USA.
Wir haben gleichgeschaltete Medien, transatlantische Dominanz über europäische Interessen, zunehmend asoziale Einkommens- und Vermögensverteilung,
Übernahme politischer Macht durch die Finanzlobby ... u.v.m

Nein, ich will keine russischen Zustände, die in der Tat noch schlimmer sind.

Ich will die Rückkehr zu einer Sozialen Marktwirtschaft früherer Zeiten, wieder das Primat der Politik über die Wirtschaft und
ein politisches Handeln zum Wohle des Volkes und nicht nur des Finanzkapitals.
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klaupe
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Re: Was tun, um Russland gegen den Westen zu helfen?

Beitrag von klaupe »

Berlino10 hat geschrieben:... dann kommen mir die vor Lachen die Tränen ... alles ist im Abstieg begriffen. Ausser die Verbrechen der USA.
Wir haben gleichgeschaltete Medien, transatlantische Dominanz über europäische Interessen, zunehmend asoziale Einkommens- und Vermögensverteilung,
Übernahme politischer Macht durch die Finanzlobby ... u.v.m

Nein, ich will keine russischen Zustände, die in der Tat noch schlimmer sind.
Geht es denn noch schlimmer?
Russland: Alles ist im Aufstieg. Die Verbrechen der USA brandmarkt Moskau und wehrt sie effektiv ab.
Da gibt es ein breites Spektrum freier Medien, transeuropäische kollegiale Zusammenarbeit für europäische Interessen und eine zunehmend soziale Einkommens- und Vermögensverteilung, die keine Finanzlobby kennt.
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weltenbummler
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Re: Was tun, um Russland gegen den Westen zu helfen?

Beitrag von weltenbummler »

Ich denke das Problem ist ein anderes:

Viele Menschen in Russland (aber auch z.B. in der Ukraine) wollen den europäischen Wohlstand. Unsere Einkommensverhältnisse, unsere Konsummöglichkeiten, unsere Infrastruktur, moderne Arbeitsplätze... Und zwar möglichst kurzfristig.
Demokratie, Rechtstaat etc. spielen, meiner Meinung nach, eine eher untergeordnete Rolle.

Europa möchte in diesen Ländern in erster Linie Rechtstaatlichkeit und Demokratie fördern. Die Wirtschaft soll durch harte Maßnahmen saniert werden (Abbau von Subventionen und Arbeitsplätzen, Lohnverzicht, Marktöffnung, stabile Währung...). Langfristig führt dies sicherlich zu einem wirtschaftlichen Aufschwung und auf ganz lange Sicht sicher auch zu einem Anstieg des Lebensstandards. Kurzfristig verschlechtern sich die Lebensbedingungen der Menschen hierdurch aber drastisch.

Osteuropa hat diesen Weg erfolgreich beschritten. Ob die Mehrheit der Russen und der Ukrainer diesen schweren Weg wirklich gehen will, wage ich aber zu bezweifeln. Zumal dieses Experiment unter Jelzin schon einmal sehr gründlich misslungen ist.
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klaupe
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Re: Was tun, um Russland gegen den Westen zu helfen?

Beitrag von klaupe »

Dem 1. Absatz stimme ich 100 % zu!
weltenbummler hat geschrieben:Europa möchte in diesen Ländern in erster Linie Rechtstaatlichkeit und Demokratie fördern.
So idealistisch kann ich es nicht sehen. das wäre zu schön, um wahr zu sein. Treibender Gedanke ist doch die Wirtschaft und Demokratie, soziale Sicherheit sind dann sinnvoll, wenn das wirtschaftliche Ziel dadurch schneller erreicht werden kann.
Die Wirtschaft soll durch harte Maßnahmen saniert werden (Abbau von Subventionen und Arbeitsplätzen, Lohnverzicht, Marktöffnung, stabile Währung...).
Logisch, mit Hungerleidern kann man keine Geschäfte machen. Allenfalls sind sie als billige Produktionsstätten brauchbar. Aber wir brauchen auch Absatzmärkte und dazu müssen Menschen vorhanden sein, die etwas kaufen können.
Im Moment kostet das erst einmal und da will man nicht so gerne heran. Investieren ja, aber nur wenn man bald dadurch verdienen kann.
Dazu kommen noch die gut ausgebildeten Menschen der Zutrittsländer, die hier unseren Arbeitsmarkt mit Fachkräften in Schwung bringen. Kleines Problem: Nicht alle sind hoch qualifiziert und eine Erweiterung des Hartz IV-Programms ist auch keine freundliche Perspektive.
Langfristig führt dies sicherlich zu einem wirtschaftlichen Aufschwung und auf ganz lange Sicht sicher auch zu einem Anstieg des Lebensstandards. Kurzfristig verschlechtern sich die Lebensbedingungen der Menschen hierdurch aber drastisch.
Den Menschen vor Ort wünsche ich es, aber ich fürchte, da gibt es viel zu viele Illusionen, dass man das schnell und bequem erreichen kann.
Osteuropa hat diesen Weg erfolgreich beschritten. Ob die Mehrheit der Russen und der Ukrainer diesen schweren Weg wirklich gehen will, wage ich aber zu bezweifeln.
Osteuropa insgesamt hat sich auf den Weg gemacht und einige sind schon ein gutes Stück vorwärts gekommen. Andere kämpfen noch und werden noch lange brauchen.
Ja, ob Russen und Ukrainer sich auch auf den Weg machen wollen? Ankommen wollen sie. Schon an den vielen Zuwanderern kann man sehen, dass nicht alle die Energie und Geduld haben und auf der Strecke bleiben.
Zumal dieses Experiment unter Jelzin schon einmal sehr gründlich misslungen ist.
Der Konsum ist gestiegen, vor allen Dingen der eigene Wodka-Konsum. Nebenbei wurde die Wirtschaft zum Plündern frei gegeben.
Putin hat dann erst mal aufgeräumt, reformiert und den Aufschwung eingeleitet. Dafür hat er auch weltweit jede Menge Lorbeeren erhalten. Aber nun hat er sich darauf weich gebettet, nimmt mit seinen Favoriten selbst an der Plünderung teil, die Wirtschaft stagniert, die Kleptokratie floriert und für weitere echte Reformen fehlt ihm scheinbar der Schwung.
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Alex KA
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Re: Was tun, um Russland gegen den Westen zu helfen?

Beitrag von Alex KA »

Waren sie in St.Petersburg? Hier wird langsam besser mit Lebensstandart, Ich bin schon fast zufrieden.. Viel wenige Dreck als es einmal war. Neue Häuser, Supermärkte, Straßen, neue Metrostationen.. Lebensmittel aus russische Produktion. Also Ich persönlich bin sehr zufrieden mit Entwicklung. Stattdessen in Europa scheint es nicht wirklich gut zu laufen, und wird vielleicht schlechter wenn bei uns so weiter geht, ihr bekommt starke Konkurrenz.. Und mir bring zum lachen wenn so ein westliche Politiker sagt das wir auf Gasverkauf angewiesen sind, sollten wir Gashahn zudrehen, es wird uns in Russland schlechter gehen als in Europa - Es wird uns nicht schlechter gehen, für wie Dumm hält er uns eigentlich? Er sagt praktisch dass er kluger sei als wir..
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klaupe
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Re: Was tun, um Russland gegen den Westen zu helfen?

Beitrag von klaupe »

Alex KA hat geschrieben:...für wie Dumm hält er uns eigentlich? Er sagt praktisch dass er kluger sei als wir..
Erwarten Sie eine ehrliche oder höfliche Antwort.
Das Thema ist: "Was tun, um Russland gegen den Westen zu helfen?" -- natürlich nichts, denn Russland ist nicht zu helfen. Nach Ihren Ausführungen müsste die Frage heißen: "Was tun, um der EU gegen Russland zu helfen?"
Übrigens, Sankt Petersburg, Moskau und ähnliche Metropolen halte ich nicht für repräsentativ. Russland ist etwas größer und das wahre Paradies beginnt erst 100 km außerhalb der Großstädte.
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fugen
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Re: Was tun, um Russland gegen den Westen zu helfen?

Beitrag von fugen »

klaupe hat geschrieben:
Alex KA hat geschrieben:...für wie Dumm hält er uns eigentlich? Er sagt praktisch dass er kluger sei als wir..
Erwarten Sie eine ehrliche oder höfliche Antwort.
Was soll man zu solch asozialen Antworten auch schreiben?!
[shitstorm]
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