kamensky hat geschrieben:... gemäss ihrer Aussage gäbe es ein paar Gesuche mehr, aber angeblich nie und nimmer wie in den Medien verbreitet wird.
Dass es Flüchtlinge aus der Ukraine gibt, halte ich für absolut logisch und nachvollziehbar.
Wer in letzter Zeit aktiv mit den Separatisten kollaboriert hat, wird in seiner Nachbarschaft möglicherweise weniger Freunde haben. Da kann ein Wohnortwechsel angesagt sein.
Einige werden die Gelegenheit nutzen, den sonst ja nicht so einfachen Umzug zu realisieren und schwimmen nun auf der Welle mit, obwohl es keinen politischen Hintergrund hat. Die werden dann vorsichtshalber gleich in der Flüchtlingsstatistik mitgeführt.
Zejtnot hat geschrieben:An sich bin ich wirklich frustriert, wie die Presseberichte auf allen Seiten geschönt und skandalisiert werden. Kein Mensch hat noch eine Ahnung, was da wirklich vor sich geht.
Das es in westlichen Medien oder von der Opposition anders dargestellt wird, ist ja keine neue Erkenntnis. Verwunderlich ist mir aber, dass RIA Novosti als "offizielles staatliches Medienorgan" innerhalb weniger Tage so absolut unterschiedliche Nachrichten verbreitet. Wenn es unterschiedliche Kommentare/Meinungen wären, könnte das ja noch nach Pressefreiheit aussehen. Aber da beruft man sich auf "amtliche" Angaben von Behörden und da werden die gravierenden Differenzen kritiklos übernommen.
... dann höre ich ich russischen Radio, dass die Ukraine die Flüchtlingsströme mehr nicht rauslassen will (für die es bis jetzt keine brauchbaren Nachweise gibt)
Im Prinzip müssten doch die Ukrainer begrüßen, dass die ganzen Radautüten abhauen. Allenfalls stehen sie damit nicht mehr der Justiz zur Verfügung ... und müssen nicht extra amnestiert werden.
Lauter Fragen, die ich mir stelle, angesichts dieser Propaganda von beiden Seiten.
Absolut berechtigt und wer weiß, ob es darauf jemals eine verständliche Antwort gibt.
Gerade in den letzten Tagen habe ich versucht, mir alle Videos zum Thema reinzuziehen und da auch auf Kleinigkeiten zu achten.
Bei den separatistischen "Kämpfern" viel mir oft das ziemlich chaotische Auftreten auf, ähnlich der hier berüchtigten Rockerbanden, die ihre Erfolge feiern, wenn sie möglichst viel klauen, demolieren und Blut fließt.
Das erinnerte mich an Beobachtungen vor einigen Jahren in Donetzk, wo ständig ähnliche Typen krakeelend und saufend in den Parkanlagen herumlungerten. Vermutlich Arbeitslose oder Arbeitsscheue, die sich die Zeit mit Pöbeleien und Krawall vertrieben. Nun scheinen sie eine Aufgabe gefunden zu haben, die ihrem Denken entspricht. Auffällig ist die verblüffende Ähnlichkeit in Physiognomie und Verhalten, nur dass sie damals alle unmaskiert waren. Mich würde es nicht wundern, wenn die "Freiheitskämpfer" schon zuvor einschlägige Einträge in den Kriminalakten gesammelt hätten.