Dietrich hat geschrieben:Auch in Deutschland hat die Presse vor nicht allzulanger Zeit den Leuten eingebläut, dass der damalige Bundespräsident ein ganz schlimm korrupter ist und deshalb ja nun überhaupt nicht haltbar.
Hat sich dann anschließend in Luft aufgelöst, aber der Mann war/ist zerstört.
Was immer man auch persönlich von ihm halten mag, ohne diese wirklich überzogene und unnütze Pressekampagne ginge es ihm heute besser.
Sicherlich, Da wurde mit Kanonen auf Spatzen geschossen und er ist ja auch nicht wegen der paar 100 €uronen fürs Hotel abgetreten, sondern weil er sich ziemlich dumm herausgeredet hat und dabei erwischt wurde. Die "Korruptions-Affäre" hätte man eleganter lösen können und dann wäre er immer noch in Amt und Würden. 700 €, da lachen andere "Staatsmänner" doch drüber.
Dietrich hat geschrieben:Wenn da noch die persönliche Erfahrung, der eigene nationale Stolz dazu kommt, dann glaubt man Alles was einem in den Kram passt.
Wie in der Ukraine hat auch in Russland alleine das Volk das Recht, über sein Schicksal zu entscheiden.
Dietrich hat geschrieben:Dann sind das in der Ostukraine keine Kriminellen, sondern (unsere) Jungs, die netterweise nur die Arbeit für die Alten, Frauen und Kinder übernehmen, ....
"Unsere Jungs" leben hoch -- dreimal hoch
Zejtnot hat geschrieben:klaupe, man muss doch nicht einmal den Medien vorbehaltlos glauben, um wieder Putin zu wählen! So doof sind die Russen nun auch nicht, dass sie alles glauben, was das Fernsehen zeigt.
Kann ich nicht beurteilen, da bin ich zu weit weg. Ich kann mich nur wundern (darf ich doch, oder?)
Eine gesunde Opposition, die ihm ab und zu mal seine Grenzen zeigt, würde ich den Russen wünschen.
Zejtnot hat geschrieben:In der CDU wird doch Frau Merkel auch nicht besonders geliebt ... und dennoch bekommt sie eine Viertelstunde Applaus und wird mit über 90 Prozent wieder als Vorsitzende bestätigt.
Das bekommt der Vorsitzende unseres Vereins auch, aber nur weil keiner den Sch**ß-Job machen will. Was Merkel in ihrem Verein veranstaltet, geht mir am A** vorbei. Entscheidend ist eher das extrem knappe Ergebnis bei der Bundestagswahl und auch Juncker schafft sie bisher nicht, aufs Europa-Pferd zu setzen. Ich halte solche Machtgrenzen für sehr konstruktiv.