Re: Chodorkowski gründet Anti-Putin-Bewegung
Verfasst: 21 Sep 2014, 18:56
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Im direkten Vergleich zu Rosneft, JA[/quote]daveg hat geschrieben:Also hast du es gut gefunden was Yukos gemacht hat, oder was willst du und verraten?fugen hat geschrieben:[quote="daveg"
Technologie ins Land hinein zu bringen, anstatt es mit primitivsten Mitteln auszubeuten, sind schon verschiedene Dinge
Also würde Rosneft dein ok bekommen wenn sie das Geld, am Fiskus vorbei, ins Ausland bzw Privatkonten schaffen?[/quote]fugen hat geschrieben:Im direkten Vergleich zu Rosneft, JAdaveg hat geschrieben:Also hast du es gut gefunden was Yukos gemacht hat, oder was willst du und verraten?fugen hat geschrieben:[quote="daveg"
Technologie ins Land hinein zu bringen, anstatt es mit primitivsten Mitteln auszubeuten, sind schon verschiedene Dinge
Wieviel Vermögen hat Chodorkowski gehabt und in welchem Zeitraum hat er es erwirtschaftet?daveg hat geschrieben:
Sagt wer?? Die ja ach so unabhängige russ. Justiz?? Die Justiz, welche eine Anwalt, der eine gigantische Bereicherung russ. Beamten am Staatsvermögen aufdeckt ohne Beschluss ins Gefängnis steckt. bis er dann plötzlich tot ist, oder die Justiz, welche eine karelischen Blogger, der über Verschwendung in der Kirche berichtet mal eben in die Klappsmühle steckt?
Chodorkowski ist zu 100% ein Privatisierungsbetrüger, der RUS viele Milliarden gestohlen hat.daveg hat geschrieben: Sagt wer?? Die ja ach so unabhängige russ. Justiz?? Die Justiz, welche eine Anwalt, der eine gigantische Bereicherung russ. Beamten am Staatsvermögen aufdeckt ohne Beschluss ins Gefängnis steckt. bis er dann plötzlich tot ist, oder die Justiz, welche eine karelischen Blogger, der über Verschwendung in der Kirche berichtet mal eben in die Klappsmühle steckt?
Er forderte damals eine Maßnahme, um die "Wohlstandsplünderung in der Ära Jelzin zurechtzurücken. Am wichtigsten ist aber, dass sie, auch wenn sie nicht die Bildung einer handhabbaren Demokratie sicherstellen würde, zum mindesten die Gefährdung der Demokratie mindern könnte, die von der zunehmend vergiftenden Rolle, die das Geld in der russischen Politik spielt, ausgeht.""Schlimmer noch: Wird die Hinterlassenschaft der unrechtmäßigen Privatisierung nicht angegangen, könnte sich die wirtschaftliche Oligarchie wahrscheinlich auch noch in eine politische verwandeln. In diesem Licht sollte man Putins Vorgehen gegen Khodorkowsky sehen. Denn, wenn die Oligarchen ihre üble Aneignungen mit Erfolg behaupten können, kann man sich leicht vorstellen, dass jemand wie Khodorkowsky, der schon damit begonnen hat, neben seinem Wirtschaftsimperium eine politische Maschine aufzubauen, seine Yukos-Anteile versilbert, seinen Reichtum in einer Steueroase vor der Küste in Sicherheit bringt und ihn zur Manipulation der russischen Politik benutzt."
Und was unterscheidet den Weg wie er ursprünglich an sein Geld gekommen ist, davon wie es alle anderen russ. Multimillionäre und Milliardäre sind?Berlino10 hat geschrieben:Chodorkowski ist zu 100% ein Privatisierungsbetrüger, der RUS viele Milliarden gestohlen hat.daveg hat geschrieben: Sagt wer?? Die ja ach so unabhängige russ. Justiz?? Die Justiz, welche eine Anwalt, der eine gigantische Bereicherung russ. Beamten am Staatsvermögen aufdeckt ohne Beschluss ins Gefängnis steckt. bis er dann plötzlich tot ist, oder die Justiz, welche eine karelischen Blogger, der über Verschwendung in der Kirche berichtet mal eben in die Klappsmühle steckt?
Mitte der 90er war er im Kabinett Jelzin für den Bereich zuständig, der die Privatisierung von Erdölunternehmen, u.a. eben von Yukos, regelte. Mit diesem Wissensvorsprung und Kontakten konnte seine Menatep-Bank Aktienanteile des Mineralölunternehmens Yukos in ihren Besitz bringen. Als Hausbank von Yukos wiederum sorgte er nun dafür, dass die verdeckte Manetep-Tochter Rosprom unter Leitung von Platon Lebedew bei den Auktionen 95/96 von Yukos allein zum Zug kam, Mitbieter wurden Informationen und der Zugang zur Auktion vorenthalten. Chodorkowskis Rosprom bekam so den riesigen Yukos-Konzern (Wert damals schon rund 10. Mrd $) für 309 Mio. $ vom Staat RUS.
Aber das ist ein Verbrechen, für das es 2003 eine Amnestie gab, warum auch immer, und für das er nicht mehr verurteilt werden konnte.
Lesen wir mal, was Joseph E. Stiglitz, Ratsvorsitzender der Wirtschaftsberater von US-Präsident Bill Clinton, Chef-Ökonom der Weltbank und Wirtschafts-Nobelpreisträger schon 2003 zu dem Thema schrieb:
Er forderte damals eine Maßnahme, um die "Wohlstandsplünderung in der Ära Jelzin zurechtzurücken. Am wichtigsten ist aber, dass sie, auch wenn sie nicht die Bildung einer handhabbaren Demokratie sicherstellen würde, zum mindesten die Gefährdung der Demokratie mindern könnte, die von der zunehmend vergiftenden Rolle, die das Geld in der russischen Politik spielt, ausgeht.""Schlimmer noch: Wird die Hinterlassenschaft der unrechtmäßigen Privatisierung nicht angegangen, könnte sich die wirtschaftliche Oligarchie wahrscheinlich auch noch in eine politische verwandeln. In diesem Licht sollte man Putins Vorgehen gegen Khodorkowsky sehen. Denn, wenn die Oligarchen ihre üble Aneignungen mit Erfolg behaupten können, kann man sich leicht vorstellen, dass jemand wie Khodorkowsky, der schon damit begonnen hat, neben seinem Wirtschaftsimperium eine politische Maschine aufzubauen, seine Yukos-Anteile versilbert, seinen Reichtum in einer Steueroase vor der Küste in Sicherheit bringt und ihn zur Manipulation der russischen Politik benutzt."
Vielleicht saß Ch. rechtsstaatlich nicht korrekt im Gefängnis, aber 100% zu Recht.
Und da reden wir noch nicht einmal von den Verstrickungen in diverse Mordfälle.
Aber auch nur, wenn bewiesen ist, das dies auch tatsächlich so ist!Berlino10 hat geschrieben:Ein Verbrecher und Milliarden-Betrüger ist und bleibt ein Verbrecher und Milliarden-Betrüger.
Dazu sehr wahrscheinlich einer, der Morde zu verantworten hat.
Das ist niemand, über den man auch nur ansatzweise mit Respekt sprechen kann,
es sei denn man hält Verbrechen und Betrug für annehmbar.
Es ist u.a. bewiesen, dass er als Minister die Privatisierung regelte, als Hausbank den Verkauf organisierte und sich als Schatten-Käufer um Milliarden bereicherte, auf Kosten des Volkes, das er u.a. dadurch bestohlen hat, hungern ließ und für das er jetzt der Heilsbringer sein will.daveg hat geschrieben:
Aber auch nur, wenn bewiesen ist, das dies auch tatsächlich so ist!
Chodorkowski zahlte 309 Mio Dollar für Jukos."Als große Unternehmen zwecks Privatisierung zur Auktion gingen, durften Banken die Gebote annehmen und konnten - in Kenntnis der Offerten - selbst mitbieten. Sie wählten die zugelassenen Bieter aus und bevorzugten dabei eigene Tochterfirmen. Nach dem Urteil des deutschen Russland-Experten Wolfgang Kartte war der Jukos-Konzern auf dem Weltmarkt mit seinen ölreserven gut 40 Milliarden Dollar wert."
Daneben bildete sich eine Schicht so genannter "neuer Russen" heraus, gerissener Geschäftsleute, .. Neue Werte schufen diese Leute kaum. So verbrachte jeder seine Dollars ins westliche Ausland. In Russland machte man Geld - und macht es noch heute - mit der Ausplünderung der Rohstoffbasis des Landes. Meine Meinung war stets: Erst wenn nichts mehr zu holen ist, werden die Ganoven nach dem Rechtsstaat rufen, um ihre Beute zu sichern.