Re: Busunternehmen nach Russland
Verfasst: 06 Mär 2015, 13:28
Welches Jahrhundert?(war so Mitte der 90er schon!)
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Welches Jahrhundert?(war so Mitte der 90er schon!)
Wir fahren in der Tat über Belarus. Das Transitvisum habe ich mir eben über die Agentur meines Vertrauens gekauft. Es hat 50 Euro gekostet. Dabei werden die selben Daten genau wie in meinen Russland-Visum eingetragen. Gilt das dann als Aufenthalt in Belarus und werden diese Tage dann für die 90/180er Regel mitgezählt?Zejtnot hat geschrieben:Für mich ist schon eine Nacht im Bus der Horror, aber so weit würde ich nie im Leben des Geldes willens mit dem Bus fahren. Zug ist vollkommen in Ordnung - weil man da rumlaufen kann, einen Samowar hat, aber vor allem eine ordentliche Liege!
Beim Bus solltest Du definitiv prüfen, wie sie fahren! Denn die Busgäste sind vor allem Russen, die an der ukrainischen Grenze aktuell nicht so gern gesehen sind. Also geht es eventuell durch Weißrussland, wo Du aber ein Visum brauchst!
Allgemeine Information zum Transitvisa. Ich hoffe, das ist keine Schleichwerbung:Young Shatterhand2 hat geschrieben:..Wir fahren in der Tat über Belarus. Das Transitvisum habe ich...
Ich habe mir mal kurz die Seite von eurolines angeschaut. Die scheinen schon mit modernen Bussen zu fahren, inkl. Toiletten. Das Problem stellte sich jedoch nicht bei den „auf häufig gestellten Fragen“.Wladimir30 hat geschrieben:...Aber sonst sind alle Busse, mit denen ich gefahren bin (war so Mitte der 90er schon!) mit Toilette.

Immerhin gab es da schon Toiletten im Bus. Scheint es ja, wie ich das so verstanden habe, heute nicht mehr zu geben.m1009 hat geschrieben:Welches Jahrhundert?(war so Mitte der 90er schon!)
Ist absolut richtig. Und was da manchmal für Typen mitfahren. Das ist dann Landeskunde pur!!! Was hab ich da schon gelacht. Das kompensiert alle Unbequemlichkeiten...Jenenser hat geschrieben: Wenn es keine Bahn- oder Elektritschkaverbindung gibt, nutze ich für Kurzstrecken, so um die 500 km, auch den Bus in Russland. Es ist immer spannend, was für ein Gefährt am Busbahnhof bereit gestellt wird. Es existiert insgesamt eine große Typenvielfalt. Man kann in einen modernen Südkoreaner gelangen oder macht eins auf Retro mit einem 30jährigen Ikarus aus Ungarn. Beides ist interessant...
Da hatte mir mal jemand gesagt, daß außerplanmäßige Stops nur gegen Bezahlung erfolgen.Jenenser hat geschrieben:Bei dringendem Bedarf: einfach den Fahrer ansprechen, der kennt das Problem. Und er hält dann auch tatsächlich irgendwo am Wegesrand an und lässt dich kurz raus.
Ist auch ne Lösung, man kann ja nu bei 40 Leuten nicht 5 Mal pro h anhalten, wenn irgendwem mal ein Furz querhängt. Aber eigentlich muss da schon ne Bustoilette sein, sonst gibts irgendwann Probleme_RGP_ hat geschrieben:Da hatte mir mal jemand gesagt, daß außerplanmäßige Stops nur gegen Bezahlung erfolgen.Jenenser hat geschrieben:Bei dringendem Bedarf: einfach den Fahrer ansprechen, der kennt das Problem. Und er hält dann auch tatsächlich irgendwo am Wegesrand an und lässt dich kurz raus.
Wie sag ich es dem Fahrer? In einem gebrauchten Mercedes-Bus aus DE klebt noch das Schild „Unterhaltung mit dem Fahrer verboten!“. Ein Glück, keiner kann das hier lesen und verstehen. Biete ich dem Chauffeur Geld an, hält er vielleicht schon in 5 Minuten am Waldesrand. Vielleicht ist er auch beleidigt und ein konsequenter Gegner der Korruption. Aus Strafe tut er dann so, als verstehe er mich nicht. Gehe ich überhaupt nicht auf ihn zu, wird er nie von meinem dringenden Problem erfahren..._RGP_ hat geschrieben:Da hatte mir mal jemand gesagt, daß außerplanmäßige Stops nur gegen Bezahlung erfolgen.Jenenser hat geschrieben:Bei dringendem Bedarf: einfach den Fahrer ansprechen, der kennt das Problem. Und er hält dann auch tatsächlich irgendwo am Wegesrand an und lässt dich kurz raus.