domizil hat geschrieben:... in deren Endergebnis all die Banken verschwinden, die sich eben nicht wie ein Finanzinstitut verhalten
Subjektiv und aus der Distanz gesehen stellt es sich hier so dar, als würden private Initiativen von oben blockiert. Das ist natürlich das Fressen für westliche Medien.
Aber wenn ist die staatlich gelenkten Medien betrachte, fehlt mir einfach eine sachliche Anklage gegen die Banditen. Es bleibt zu viel "Geheimnis" und der Verdacht der Willkür offen und der positive Aspekt einer radikalen Bereinigung bleibt auf der Strecke.
Vorerst sind es nur ein paar hundert Millionen USD -aber ein Anfang, um die wirtschaftlichen Probleme, inclusive des Aufbaus einer eigenen Käse-Wirtschaft, zu lösen.
Ein paar hundert Millionen ist für mich ein enormer Sack voll Geld und wenn dazwischen 'nur' steht, lässt es auf enorme Summen schließen, die im Ausland geparkt sind.
Der Käse ist, dass es Kapitalflucht ist und nicht die Suche nach besseren Renditen. Inzwischen kann man ja in Russland wirklich lohnend anlegen. Ob sich aber auch der Vertrauensverlust in die heimische Käsewirtschaft so schnell revidieren lässt?
Meinem Patriotismus wären da, angesichts etlicher Fehlverteilungen/-investitionen des Kapitals im Inland, deutliche Grenzen gesetzt.
Immerhin, ein Anfang ist gemacht! Die perfekte Sensation wäre, wenn die regierungsnahen Oligarchen laut und leserlich ihre Geldcontainer in die Heimat schleppen und dort investieren würden (möglichst in den Mittelstand.)
Ach Quatsch, geht ja nicht, deren Konten sind ja immer noch gesperrt

Manchmal muss man im Leben zwischen gutem Ruf und dem Vergnügen wählen und stellt fest, das der gute Ruf kein Vergnügen ist.