Re: Ausgerechnet Saransk
Verfasst: 28 Okt 2015, 08:11
Stimmt... ich versuch beim Anbremsen auf Moskau immer das vorbeihuschende Schild zu lesen, ist mir bisher nie gelungen...Du meinst vermutlich Wladimir?
Russland-Forum des ehemaligen Portals aktuell.ru
https://www.russland-aktuell.net/
Stimmt... ich versuch beim Anbremsen auf Moskau immer das vorbeihuschende Schild zu lesen, ist mir bisher nie gelungen...Du meinst vermutlich Wladimir?
Ja, so sind wir hier. Flink und wendig. Nicht so großstadtträge wie anderswo...m1009 hat geschrieben: das vorbeihuschende Schild
Ha, dann stehen die Chancen ja gut, bin schließlich als Ossi im Tal der Ahnungslosen geboren (daher spreche ich auch russisch). Nu'! Und in den Dörfern um Saransk hab ich all die Autos meiner Kindheit rumfahren sehenm1009 hat geschrieben:Ausserdem scheinen Buerger aus den ehemaligen Bundesdeutschland deutlich schneller das Handtuch zu werfen, als Ossis... Mein subjektiver Ossi Eindruck.
Nicht schlecht... hat sich in der Zeit was zum Besseren gewendet in Mordowien?bella_b33 hat geschrieben:seit 9 Jahren
Die Stadt Saransk hat sich mittlerweile echt fein rausgemacht und es geht noch weiter, die Strassen sind schon recht gut hier.....die grossen Arbeitgeber geiziger den je(hab ich gehört). Mehr fiel und fällt mir gerade nicht auf.makarios hat geschrieben:Nicht schlecht... hat sich in der Zeit was zum Besseren gewendet in Mordowien?bella_b33 hat geschrieben:seit 9 Jahren
Das ist natürlich richtig. Aber keine Besonderheit von multinationalen Ehen.inorcist hat geschrieben:Dazu kommen in letzter Zeit noch politische Diskrepanzen bei russisch-westlichen Paaren. Ich kenne zwei Paare recht gut, die über zehn Jahre lang nie über Politik geredet haben und sich jetzt seit etwas über einen Jahr ständig in die Haare kriegen, weil sie eben doch politisch grundlegend anders ticken.
Klar, der Schritt sollte wohlweißlich überlegt sein. Aber: No risk no fun.Andy hat geschrieben:Ich meine halt, Auswanderung aus seinem Heimatland ist immer ein sehr grosses Risiko.
Das betrifft aber auch nicht nur nur multinationale Ehen. Eine Ehe sollte grundsätzlich emotional motiviert sein, nicht rational.Aufgrund einer Liebe/Ehe werden emotionale Gruende meist ueber rationale gestellt.
Dass sie scheitern nach solch einer langen Zeit kann immer und überall passieren. Dass man es selber versäumt hat, sich in dieser Zeit zu integrieren und etablieren, das ist dann persönliches Scheitern, für das man sich selber verantwortlich machen sollte. Das grenzt an Fahrlässigkeit, oder einfacher ausgedrückt an Dummheit. Schließlich scheitert eine Ehe ja nicht innerhalb einer Woche. Das ist ein langer Prozess. Spätestens wenn das anfängt, sollte man sich Gedanken machen.Oft scheitern Ehen erst nach 10-20 Jahren und nun sitzt man im Ausland und hat sich doch nicht so integriert und etabliert, dass man trotzdem gerne bleiben moechte.
Tja, das ist dann der Scherbenhaufen, vor dem man steht, wenn man die ganzen Jahre vorher nicht nachgedacht hat.Und nun, nach 10-20 Jahren moechte man wieder zurueck nach D .... und dann wird es evtl. schwierig, das ist ja allen klar.