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Re: Meine große Liebe aus Russland nach Deutschland bringen

Verfasst: 29 Nov 2015, 22:17
von Be182
Guten Abend Leute,

danke für eure Antworten. Und eine sehr sehr hilfreiche Antwort war dabei. Ein Sprachkursvisum für Natascha beantragen.
Hab im I-Net etwas geforscht und habe gelesen, dass z.B. eine Russin für 3 bis 12 Monate ein Visum bzw. aufenthalt in Deutschland beantragen kann, wenn sie eine Sprachschule besucht, um Deutsch zu lernen. (mindestens 20 Std. pro Woche Deutschunterricht).

Ich schreibe dafür ne Verpflichtungserklärung und gut is. Deutsch muss sie ja so oder so lernen. Dann hat sie auch bessere Chancen bei anderen Unternehmen, wenn sie z.B. den C2 Kurs vorweisen kann. Ausserdem braucht sie für die Eheschließung später ja eh B1-Deutschkenntnisse.
Jetzt muss ich nur noch eine Sprachschule finden, die Deutschkurse für 1 Jahr und 20 Std. Wöchentlich anbieten, in meiner Nähe natürlich......

Re: Meine große Liebe aus Russland nach Deutschland bringen

Verfasst: 29 Nov 2015, 22:19
von Be182
Das Im/Export Geschaeft in DE ist von Deutsch-Russen ueberschwemmt. Kenne 2 Dolmetscherinnen (1. Sprache Englisch, 2. Sprache Deutsch) die in DE bei Logistikern im Export arbeiten (Bayern, NRW), beide unter 1200 netto.

Das Gehalt wäre uns erstmal egal. Wichtiger ist dass sie ein Visum bekommt......

Re: Meine große Liebe aus Russland nach Deutschland bringen

Verfasst: 29 Nov 2015, 22:33
von fugen
Aussiedler bzw Spätaussiedler ;-)
In 70-90% der Fälle sind dort keine russischen Einflüsse vorhanden.
Du solltest es wissen, weil russische Frauen anders sind als die "deutsch-russinnen"

Re: Meine große Liebe aus Russland nach Deutschland bringen

Verfasst: 29 Nov 2015, 23:05
von m1009
Wichtiger ist dass sie ein Visum bekommt......
Ich drueck die Daumen!

Re: Meine große Liebe aus Russland nach Deutschland bringen

Verfasst: 30 Nov 2015, 02:14
von Magdeburg-Moskva
leonidas hat geschrieben:
magdeburg-moskva hat geschrieben: Wie sind ihre Jobchancen in Deutschland? Wie viele Stellenausschreibungen für diese Quali sind derzeit offen?
Kann ich Dir nicht sagen
--> Also, Allgemeinplätze
leonidas hat geschrieben:aber eine Freundin meiner Frau, Chinesin, die 10 Jahre in Moskau gelebt hat, ist hier bei uns in einer Im- und Exportfirma mit 2,5 teuro netto angesiedelt.
Man muss schon mal telefonieren: ich bin und ich kann, und ich arbeite für Sie zur Probe ohne Bezahlung für 1 Monat.
SO macht man das.
Eine der vielen Möglichkeiten, einen guten Job zu finden.
leonidas hat geschrieben:ich habe auch nicht gesagt, dass sie hier als Dolmetscherin arbeiten soll/muss bei perfektem Englisch und russischer Muttersprache, die dann ebenfalls perfekt sein muss, wenn englisch perfekt ist, bei dieser Qualifikation muss man sich das Lehreramt heutzutage nicht antun.
--> Hmm, aber eine Tätigkeit als Übersetzer / Dolmetscher auch nicht... Is nich sehr lohnenswert.
leonidas hat geschrieben:Und da geht es wieder in eine Richtung, nur weil einer es nicht richtig versnden hat, das mit dem Dolmetscher.
Wer austeilen kann, muss auch einstecken können
leonidas hat geschrieben:Richtig, der Markt ist überschwemmt mit Deutsch-Russen . aber welcher Russe kann schon perfekt englisch, man hätte meine Untertöne mit perfektem englisch hören sollen.
Wohl hörte ich die Untertöne. Sehr, sehr gute Kenntnisse der jeweiligen Sprache sind eine der Voraussetzungen, um als Übersetzer / Dolmetscher zu bestehen. Und ich weiß, wovon ich rede, ich übe diesen Beruf aus.
leonidas hat geschrieben:Und für englisch und deutsch wie m 1009 schreibt ? englisch gehört zur Allgemeinbildung eines Deutschen und wird von Personalchefs nicht mehr als Fremdsprache angesehen, Hütet Euch also davor, bei einem Einstellungsgespräch bei einer Frage nach Fremdsprachenkenntnissen dann "englisch" zu nennen
Bisschen weit hergeholt. Eine korrekte Angabe der Englisch-Kenntnisse sollte dem Entscheider die Entscheidung erleichtern.

Re: Meine große Liebe aus Russland nach Deutschland bringen

Verfasst: 30 Nov 2015, 02:24
von Magdeburg-Moskva
m1009 hat geschrieben:Der Studien-Abschluss wird leider in DE i.d.R. nicht ohne weiteres anerkannt.

Daher kann sie nicht offiziell als "Dolmetscherin" arbeiten.
Hier widerspreche ich dir, lieber m1009. Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt. Somit kann sich jeder "Übersetzer" / "Dolmetscher" / "Sprachmittler" nennen. Lediglich die Verwendung akademischer Grade wie "Diplom-Fachübersetzer (FH)" oder einer Bezeichnung wie "öffentlich bestellter Übersetzer und Dolmetscher" ist unzulässig. Genau dieser fehlende Schutz der Berufsbezeichnung ("Hausfrauenübersetzer") versaut der Branche unter anderem das Geschäft (bzw. verbaut potenzielle Anstellungen als Ü/D in Unternehmen). Es gibt noch weitere Entwicklungen, die das Geschäft stören.

Wenn sie also will, kann sie als Ü/D freischaffend schaffen bzw. sich bewerben. Wenn sie überzeugt, ist alles gut.
m1009 hat geschrieben:Das Im/Export Geschaeft in DE ist von Deutsch-Russen ueberschwemmt. Kenne 2 Dolmetscherinnen (1. Sprache Englisch, 2. Sprache Deutsch) die in DE bei Logistikern im Export arbeiten (Bayern, NRW), beide unter 1200 netto.
Больше чем похоже на правду.

Re: Meine große Liebe aus Russland nach Deutschland bringen

Verfasst: 30 Nov 2015, 10:34
von Anelya
Be182 hat geschrieben:
Das Im/Export Geschaeft in DE ist von Deutsch-Russen ueberschwemmt. Kenne 2 Dolmetscherinnen (1. Sprache Englisch, 2. Sprache Deutsch) die in DE bei Logistikern im Export arbeiten (Bayern, NRW), beide unter 1200 netto.

Das Gehalt wäre uns erstmal egal. Wichtiger ist dass sie ein Visum bekommt......
Wenn du ein Visum bzw. eine Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis für sie auf Grund eines konkreten Arbeitsangebotes bekommen möchtest, muss das Gehalt deutlich (!) über dem oben beschriebenen liegen. Google mal Blaue Karte EU, da stehen die aktuellen Gehaltsgrenzen.

Kommt sie als Sprachstudentin, dann darf sie nur sehr eingeschränkt arbeiten.

Falls du sie allerdings früher oder später heiratet, dann steht ihr komplett der Arbeitsmarkt offen - unabhängig von Bezahlung, Vorrangprüfung o.ä.

Re: Meine große Liebe aus Russland nach Deutschland bringen

Verfasst: 30 Nov 2015, 13:18
von leonidas
Da das Zitieren Überhand nimmt, hab ich mal etwas gekürzt. Den Originaltext kann ja jeder porblemlos nachlesen, wenn er will.
@leonidas: Bitte nicht die Beiträge durch immer länger werdende Zitate überfrachten.

Wladimir30, Glob.Mod.

Magdeburg-Moskva hat geschrieben: --> Also, Allgemeinplätze
Eine der vielen Möglichkeiten, einen guten Job zu finden.
--> Hmm, aber eine Tätigkeit als Übersetzer / Dolmetscher auch nicht... Is nich sehr lohnenswert.
Wer austeilen kann, muss auch einstecken können
Wohl hörte ich die Untertöne. Sehr, sehr gute Kenntnisse der jeweiligen Sprache sind eine der Voraussetzungen, um als Übersetzer / Dolmetscher zu bestehen. Und ich weiß, wovon ich rede, ich übe diesen Beruf aus.
Etwas anspruchsvollere Stellenausschreibungen, mit entsprechender Honorierung werden auf Englisch eingestellt.
Verhandlungten mit Personalchefs werden in english geführt.

persönliches Vorgehen nur eine von vielen Möglichkeiten, einen Job zu finden ?
Wer als Arbeitgeber eine höherqualtifizierte Stelle besetzen will, wendet sich ohnehin nicht an das Arbeitsamt.
Über das Arbeitsamt Vermittelte haben erst einmal einen malus.

Und wo findest Du mit Deinem Satz, dass auch der einstecken muss, der auch austeilt, den Konsens zu meinem Beitrag ? oder meine Antwort, dass ich es nicht sagen kann, wo es Arbeitsplätze gäbe , von Dir mit "also Allgemeinplätze" kommentiert. Ich kann es Dir darum nicht sagen, weil ich kein Arbeitsvermittler bin und auch nicht über Deine Qualitfikation über die Chancen Fremdsprachlicher auf dem deutschen Arbeitsmarkt verfügt. .