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Re: Langzeit-Privatvisum für die Eltern?

Verfasst: 04 Feb 2016, 08:40
von Zejtnot
m5bere2 hat geschrieben:
inorcist hat geschrieben:Beim Hochqualifizierten-Visum
So ein Bonzenvisum habe ich leider nicht. :D
Was ist an einem Hochqualifizierten bonzig?!

Re: Langzeit-Privatvisum für die Eltern?

Verfasst: 04 Feb 2016, 13:20
von Wladimir30
Zejtnot hat geschrieben:Was ist an einem Hochqualifizierten bonzig?!
Na ja, ich empfinde es ehrlich gesagt auch so. Ich z.B. bin als Normalsterblicher hergekommen, ein Hochqualifiziertenvisum wäre da nie und nimmer auch nur in Erwägung gezogen worden. Ich freue mich aufrichtig für jeden, der eines bekommt. Aber für mich sind die Inhaber eines solchen Visums schon irgendwie "bonzig". Bonzig will meinen, eine andere (sprich höhere) Liga, für mich unerreichbar.

Re: Langzeit-Privatvisum für die Eltern?

Verfasst: 04 Feb 2016, 13:47
von zimdriver
VKS Visa sind nicht bonzig. Sie demonstrieren höchstens der Umgebung das Einkommensniveau, was zu Neid führen könnte. Seltsam sind die Kriterien für deren Vergabe. Aber andererseits sind sie nichts anderes als die Blue Card in D. Auch da bestimmt die Einkommenshöhe die Qualifikationsstufe.
Die Vergünstigungen sind schon nicht schlecht. Wir sparen uns den Kram mit Arbeitsgenehmigungen und deren Quoten, die Besteuerung ist einfacher. Mich interessiert das nur noch als Chef.

Re: Langzeit-Privatvisum für die Eltern?

Verfasst: 04 Feb 2016, 14:50
von Zejtnot
Mit den derzeitigen Rubelkursen ist es auch kaum noch finanziell bonzig. Und in gewissen Berufen, wie IT, ist die Lohngrenze ja noch deutlich niedriger.

Re: Langzeit-Privatvisum für die Eltern?

Verfasst: 04 Feb 2016, 15:56
von Wladimir30
Ich weiß nicht, welche Kriterien für die Erlangung dieses Visums erfüllt sein müssen. So, wie ich es bislang verstanden habe, wohl das monatliche (oder jährliche) Einkommen.

Ich vermute aber mal, dass jemand, der in Moskau (Novosibirsk?), also in einer großen Stadt, einen Job annehmen will, deutlich andere Lohnvorstellungen hat und diese auch im Bewerbungsgespräch vorbringen und vertreten kann. Mit einem Job in der Provinz (wenn es nicht gerade als Leiter der hiesigen Gaspromvertretung oder so ist) wird diese Grenze jedoch kaum zu erreichen sein.

Neid, wie zimdriver schreibt, kann dann aufkommen, wenn man nur die Einkünfte sieht. Wenn man die Ausgaben dagegen rechnet, relativiert sich da vieles. Klar hab ich hier kein "moskaukompatibles" Einkommen, aber die Kosten sind hier auch entsprechend geringer.

Re: Langzeit-Privatvisum für die Eltern?

Verfasst: 04 Feb 2016, 16:37
von zimdriver
... Sehr wahr , Waldi, und weniger Stress habt Ihr auch.

Re: Langzeit-Privatvisum für die Eltern?

Verfasst: 04 Feb 2016, 17:54
von Okonjima
m5bere2 hat geschrieben:
zimdriver hat geschrieben:Weshalb wollt Ihr nicht ein Business- Visum für 12 Monate versuchen?
Ich hätte einfach gerne, dass der Reisezweck dem Visum entspricht. Das ist jetzt schon mit dem Touristenvisum sehr grenzwertig.
Hin und wieder hab ich mir auch schon solche Gedanken gemacht. Ich beantrage gerade das 22. Touristenvisum seit 2010 :D
Das geht ins Geld und vor allen Dingen auch auf die Pässe! Da gehen jedesmal 2 Seiten drauf.
Ansonsten regt mein Pass am Flughafen oder in Hotels eher nur zum schmunzeln an.
Ich weiß aber eben auch keine Alternative. Businessvisum ist ja auch relativ teuer (Spomer 287,00€ für 12 Monate)

Re: Langzeit-Privatvisum für die Eltern?

Verfasst: 04 Feb 2016, 18:06
von Zejtnot
Im Idealfall kennt man jemand mit einem Unternehmen, der die Leute gemäss Visaerleichterungsabkommen formlos als Partner einlädt. Da bekommt man bis zu 3-Jahres-Visa für einmalig 35 Euro.

Re: Langzeit-Privatvisum für die Eltern?

Verfasst: 04 Feb 2016, 18:09
von m5bere2
Zejtnot hat geschrieben:
m5bere2 hat geschrieben: So ein Bonzenvisum habe ich leider nicht. :D
Was ist an einem Hochqualifizierten bonzig?!
Damit meinte ich, dass dieses Visum eher nicht nach Qualifikation (sondern pur nach Einkommen) vergeben wird. Als promovierter Laborleiter an einem Institut ist man für so ein Visum jedenfalls unterqualifiziert. ;-)

Ich glaube zwar, durch mein neues Projekt dürfte ich die Hochqualifiziertenschwelle geknackt haben. Nun habe ich aber RVP. Bringt es mir noch was, mir den Hochqualifiziertenstatus jetzt offiziell irgendwie "bescheinigen" zu lassen (abgesehen von Eltern einladen)? Ginge das überhaupt, wenn man RVP schon hat?

Vielleicht könnte ich den Hochqualifizierten-Vid beantragen, den finde ich aber doch ziemlich unattraktiv, da er ja an die Dauer des Hochqualifiziertenstatus gebunden ist... nix gekonnt irgendwie?

Re: Langzeit-Privatvisum für die Eltern?

Verfasst: 04 Feb 2016, 18:35
von Okonjima
Zejtnot hat geschrieben:Im Idealfall kennt man jemand mit einem Unternehmen, der die Leute gemäss Visaerleichterungsabkommen formlos als Partner einlädt. Da bekommt man bis zu 3-Jahres-Visa für einmalig 35 Euro.
я понимаю - aber deswegen heißt das wohl auch Idealfall ;)