Re: Ein Hektar in Ostsibirien / Ferner Osten Russlands
Verfasst: 02 Jun 2016, 11:41
Wladimir30, sind das dann eher Pendler oder richtig mit Arbeit im Dorf, etc.?
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Solche Doerfer wie von dir beschrieben gibt es viele. In RU existiert dieses falsche Denkschema der Verantwortlichen in den oberen Regierungsetagen nach wie vor. Die Urbanisierung in den Staedten wird vorangetrieben, obwohl diese infrastrukturell laengst ausgereizt sind. Viel gescheiter jedoch waere, die, oder ein Teil der Investitionssummen in die Agglomeration und umliegenden Doerfer zu investieren und somit Arbeitsplaetze zu generieren, welche es den naechsten Generationen erlaubt ein der Zivilisation entsprechendes Dasein in der Naehe zu leben.Zejtnot hat geschrieben:Ja, Saboteur. Genau dies ist auch mein Eindruck von jenem Dorf, in dem ich regelmäßig meine Zeit verbringe. Die letzte Generation stirbt dort gerade aus. Von über 1000 Haushalten in den 60er Jahren sind noch 30 bis 50 ganzjährig benutzt. Davon verabschieden sich auch immer mehr von der eigenen Kuh, etc. Im Sommer sind rund 300 Datschniki im Dorf, aber das ist eben auch nicht mehr das Dorf, was dem früheren Modell bedeutet.
Dieses erlebt man in NN + etwa 40km... Die Dorfer im Umkreis wachsen. Rasant. Im Zuge dessen werden Strassen und Kindergaerten modernisiert, waechst der Einzelhandel, eine neue Bruecke Richtung Kirov usw.....Viel gescheiter jedoch waere, die, oder ein Teil der Investitionssummen in die Agglomeration und umliegenden Doerfer zu investieren und somit Arbeitsplaetze zu generieren, welche es den naechsten Generationen erlaubt ein der Zivilisation entsprechendes Dasein in der Naehe zu leben.
Nicht nur gut, sondern "Sehr gut".Dieses erlebt man in NN + etwa 40km... Die Dorfer im Umkreis wachsen. Rasant. Im Zuge dessen werden Strassen und Kindergaerten modernisiert, waechst der Einzelhandel, eine neue Bruecke Richtung Kirov usw.....
Als schicker Nebeneffekt... die Landwirtschaft scheint sich zu erholen. Die Kolchose im Dorf hat in der letzten Woche 2 neue Class (grosser Heuwaender und Haecksler) gekauft. Und, wann will es kaum glauben.... man stellt ein...
Ich finds gut...
Dann fahre mal wieder aufs Land! Die Entwicklung verläuft sogar 60 km südlich von Jekaterinburg ähnlich, wie es m1009 beschrieben hat...kamensky hat geschrieben: Leider sieht es in Swerdlowsk Oblast "noch" nicht danach aus. Ein angesehener Politiker aus Eburg erklaerte mir kuerzlich, dass mehr "Halb"schlaue in der regionalen Duma einsitzen und sich seit Jahren mit dem zukuenftig drohenden Verkehrskollaps beschaeftigen, als das Problem bei der Wurzel anzugehen. Neuester Vorschlag, Einfuehrung einer City-Maut, wie in London.
War ich doch am letzten Samstag. In Richtung Kurganovo und da selbst tut sich ein wenig was. Hauptsaechlich rechte Seite der Strasse ensteht ein neues Industriegebiet. Weiters gibt es mehr sogenannte neue Wohnsiedlungen, aber von reaktivierten Kolchosen und in den bestehenden Doerfchen, Nichts dergleichen. In Polewskoi dann, die von der Sinara Group erstellten EFH fuer Angestellte der "Trubni - Fabrik ". Und was ist mit der Richtung Verhnyaya Pyshma, Swerdlowsk und ff, oder Kamensk- Uralsky?Dann fahre mal wieder aufs Land! Die Entwicklung verläuft sogar 60 km südlich von Jekaterinburg ähnlich, wie es m1009 beschrieben hat..