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Re: Übersiedlung nach DE
Verfasst: 12 Jul 2017, 15:02
von Dietrich
Zum FS, gerade noch mal in alten Thread gelesen:
Wenn sie den Schein in den ersten 6 Monaten nach Erhalt der Aufenthaltsgenehmigung macht, dann braucht sie nur die Prüfungen (beide!).
Pflichtstunden gibt es da keine, also Nacht- und Autobahnfarten kann man sich sparen. Ein paar Fahrstunden sind aber wohl anzuraten.... auch wenn sie keine Pflicht sind.
Wenn man also die vollen 6 Monate abwartet, dann kann es teurer werden....
Re: Übersiedlung nach DE
Verfasst: 12 Jul 2017, 15:17
von Bluewolf
Diese Info bekamen wir sogar in der AB bei der Beantragung der AE (übrigens 2011).
Im Endeffekt konnte meine Frau Ihren Führerschein noch vor Ablauf der 6 Monate quasi "tauschen".
Die Fahrstunden erwiesen sich im Nachhinein aber tatsächlich als sehr hilfreich, lotste sie der Prüfer doch tatsächlich in eine Fußgängerzone und verlangte Anfahren am Berg^^ Beides wohl nicht so oft praktizierte Übungen in NN

(trotz vorhandener Zone)
Re: Übersiedlung nach DE
Verfasst: 12 Jul 2017, 15:19
von Wladimir30
Bluewolf hat geschrieben: Fußgängerzone und verlangte Anfahren am Berg^^ Beides wohl nicht so oft praktizierte Übungen in NN

Macht mein Sohn gerade in seiner Fahrschule. Wird hier ausgiebig geübt.
Re: Übersiedlung nach DE
Verfasst: 12 Jul 2017, 15:27
von Bluewolf
Nun Berg ist ja nicht gleich "Berg"
Und Schrittgeschwindigkeit definiert man evtl. in Russland anders

+ Einbahnstraße + Tram + Lieferverkehr + Fußgänger
Da haben 90 % der Deutschen so Ihre Schwierigkeiten, von daher zollte ich meiner Dame da schon Respekt (mal abgesehen vom generellen Theater wegen verletztem Stolz den Schein in Ihrem Alter noch einmal machen zu müssen, aber das ist ein anderes Thema ...)
Re: Übersiedlung nach DE
Verfasst: 12 Jul 2017, 15:36
von Dietrich
Die meisten Autos haben doch heutzutage so einen
Berganfahrassistent
Da sollte das doch keine Problem sein. Und außerdem ist es mit eigener Betätigung der Handbremse auch kein Hexenwerk.
Re: Übersiedlung nach DE
Verfasst: 12 Jul 2017, 17:36
von m1009
Beides wohl nicht so oft praktizierte Übungen in NN
Das ist nicht richtig...

... Genau deswegen hat meine Frau einen Automaten, weil es durch das Oka und Wolga Ufer bis zu 120m Hoehenunterschied gibt, gespickt mit Stau...
Re: Übersiedlung nach DE
Verfasst: 13 Jul 2017, 14:30
von Bluewolf
Stimmt, aber meine Frau hatte damit trotzdem so ihre Probleme
Egal, danach hat sie Jaufen- und Brennerpass sowie Großglocknerhochstraße ohne Probleme bewältigt

Re: Übersiedlung nach DE
Verfasst: 13 Jul 2017, 19:12
von Packerowski
Unsere "Auswanderung" liegt schon lange zurück. Bei uns ging das damals aber alles ziemlich schnell und schmerzlos über die Bühne. Ich hatte noch nicht einmal meinen Wohnsitz offiziell in Deutschland angemeldet, da war die Ausländerbehörde in der Kreisstadt des späteren Wohnorts schon bereit, eine sogenannte Vorabzustimmung zum Familienzusammenführungs-Visum auszustellen. Das hat das Prozedere enorm beschleunigt.
Besondere Hürden gab es komischerweise gar nicht (außer dem altbekannten Problem, dass biometrische Baby-Passfotos nicht so leicht anzufertigen sind). Heiraten war jedenfalls vom bürokratischen Aufwand her viel komplizierter.
Ich bin damals als erster vorgefahren und habe ein wenig die neue Wohnung eingerichtet. Das war für mich der vielleicht größte Schock: Dass Wohnungen in Deutschland ohne Herd und Spüle und noch nicht einmal mit einer Glühbirne in der Decke vermietet werden.