Letztlich kann ich mir nur zwei Sachen vorstellen: Es hat ihm jemand untergejubelt oder er hat irgendwas geschluckt, ohne zu ahnen, dass dies Doping sein könnte.
Ich frage mich da immer: Wenn die Gefahr des Erwischtwerdens so hoch ist - und es werden ja alle Medaillengewinner geprüft -, wieso sollte man dann so etwas machen?!
Dietrich hat geschrieben:Können wir uns wenigstens darauf einigen, dass allem Anschein nach bei den Spielen in Sotschi EINZIG UND ALLEIN die Russen staatlich Doping betrieben haben und bis heute die Sache nicht mal anerkannt haben und nach wie vor die beleidigte Leberwurst spielen.
Dietrich, können wir uns darauf einigen, dass es für diesen Anschein bis heute keinen echten Beweis außer einem einzigen Kronzeugen gibt, dessen Beweggründe aber auch unter die Kategorie "beleidigte Leberwurst" fallen könnten?
Jeglicher Zeitungsartikel zum Thema beruft sich auf die Beweise im McLaren-Report der WADA. Aber ich konnte bis heute keinen einzigen Artikel finden, der diese Beweise aus dem Report beim Namen nennt - vom Kronzeugen abgesehen. Ich habe nicht alle Seiten des Berichts gelesen, mir aber jene Seiten durchgelesen, wo ich diese Beweise vermuten würde. Leider: nichts! Wenn Du mir hier weiterhelfen kannst, würde ich mich sehr freuen.
Denn ich will keinesfalls leugnen, dass es diesen staatlich organisierten Betrug gegeben haben könnte. Ich würde dies für sehr wahrscheinlich halten. Aber selbst das CAS hat ja inzwischen bestätigt, dass es faktisch keine Beweise gegen die ausgeschlossenen Sportler gibt. (Dass sie dennoch nicht zur Olympiade durften, lag letztlich am Hausrecht des IOC, für welches sich der CAS nicht zuständig fühlte.)
Mit anderen Worten: Der Anschein, dass es staatlich gestütztes Doping gab, ist vorhanden. Beweise ist man aber bis heute schuldig geblieben.