Andererseits, was wäre wenn es in irgendeinem europäischen Land zu Anti-NATO und Anti-EU Protesten
in größerem Maße kommen würde
Warum Konjunktiv? Speziell die BRD war Anfang der 80er mal so gar kein gutes Pflaster für US Soldaten - Stichwort Nato Doppelbeschluss. Da hatten ganze Schulen frei, um an den Protestzügen teilnehmen zu können. Also sowas wie ein frühes Friday for Future

Ich empfand die Teilnahme damals mehr als Bewegungsunterricht. Da kamen schonmal 10 km zusammen.
Und trotzdem war und ist es eine Besatzungsmacht, die von Deutschland aus ihre militärischen Einsätze führt.
Ach Bobsie. Was glaubst Du was in Ramstein, bzw. der ganzen Pfalz los wäre, wenn die Amis abziehen würden? Oder in Stuttgart?
Die US/ NATO Truppen sind hier, weil wir sie hier haben wollen. Besatzung war früher mal. Heute, bzw. seit Jahrzehnten, ist es ein nicht unerheblicher Wirtschaftsfaktor.
Und das deutsche Finanzamt sorgt ja inzwischen dafür, dass der "Arbeitsplatz Deutschland" unattraktiver wird.
Im Streit um Hunderte Steuerbescheide für in Deutschland lebende US-Militärs will jetzt JoAnne Bass, Chief Master Sergeant der US-Luftwaffe, intervenieren. Das erklärte die Beauftragte für die 600.000 Mitglieder der Air Force in einem Mediengespräch in Ramstein.
Quelle Rheinpfalz Zeitung
Der Hintergrund ist, das Angehörige der US Army eigentlich Mehrwert- und Grundsteuer befreit sind (unter gewissen Bedingungen, wie z. B. Beantragung über das Beschaffungsamt). Letzteres gilt aber z. B. eigentlich nur, wenn sie ein Haus auf einem Grundstück im Eigentum der US Army bauen. Nun ist in den letzten Jahren wohl das Land zum Bau ausgegangen, wodurch einige Langzeit stationierte privat investiert haben. Dann ist aber Steuer zu entrichten, und das hat man wohl "vergessen".
Und wäre die Basis nicht in Deutschland, wäre sie halt in Polen. Die Griechen würden sich auch freuen.