Re: Anwerbung weibliche Zeitsoldaten
Verfasst: 04 Jun 2023, 23:36
Ich kenne auch viele ältere Russen, die einen Hochschulabschluss haben und trotzdem Putin unterstützen
Russland-Forum des ehemaligen Portals aktuell.ru
https://www.russland-aktuell.net/
denke nicht das der " Wessi" hier klüger seien soll. Ich empfinde die Berichterstattung in den Deutschen, aber auch anderen westlichen Medien als äusserst schlecht sowie den Standartdeutschen als politisch vollkommen ungebildet. Es gibt Akademiker in Deutschland ( West) welche noch nicht einmal die Grundlagen von Politik verstehen. Propaganda muss man erkennen damit sie nicht wirkt, da hilft nur Bildung.. Reisen, Reisen, noch einmal Reisen..und in vielen Ländern schon gelebt zu habenJosef Silberkant hat geschrieben: 04 Jun 2023, 23:36 Selbst Leute mit Hochschulausbildung sind nicht immer immun gegen Propaganda. Das liegt daran, dass man in der Sowjetunion (genauso wie in der DDR und allen anderen Ostblock-Staaten auch) nicht gelernt wurde, kritisch zu denken, da es nur die Staatsmedien als Informationsquelle gab.
Genau, die Reisen sind auch ein wichtiger Aspekt.GIN hat geschrieben: 05 Jun 2023, 02:14 Propaganda muss man erkennen damit sie nicht wirkt, da hilft nur Bildung.. Reisen, Reisen, noch einmal Reisen..und in vielen Ländern schon gelebt zu haben
Ja da kann ich zustimmen, aber die russische Propaganda ist trotzdem nicht mit der Deutschen gleichzusetzen. Erstens ist die deutsche nicht staatlich, sondern geht von privaten Medien unterschiedlicher ideologischer Gesinnung aus (sprich: auch in den Medien spiegelt sich der politische Pluralismus wieder). Und zweitens hat man in Deutschland immer die Möglichkeit, sich aus verschieden Quellen zu informieren, indem man beispielsweise neben der SZ auch mal die Springer-Medien konsumiert. Das lässt sich in Russland aber nicht machen, weil die Medienlandschaft von Putin zerschlagen wurde und für den Durchschnittsbürger nur noch die Staatsmedien oder kremlfreundliche private Medien zugänglich sind.willi hat geschrieben: 05 Jun 2023, 09:09 Nun ja, in den deutschen Medien ist die Propaganda auch auf niedrigem Niveau unterwegs
Josef Silberkant hat geschrieben: 05 Jun 2023, 12:31Ja da kann ich zustimmen, aber die russische Propaganda ist trotzdem nicht mit der Deutschen gleichzusetzen. Erstens ist die deutsche nicht staatlich, sondern geht von privaten Medien unterschiedlicher ideologischer Gesinnung aus (sprich: auch in den Medien spiegelt sich der politische Pluralismus wieder). Und zweitens hat man in Deutschland immer die Möglichkeit, sich aus verschieden Quellen zu informieren, indem man beispielsweise neben der SZ auch mal die Springer-Medien konsumiert. Das lässt sich in Russland aber nicht machen, weil die Medienlandschaft von Putin zerschlagen wurde und für den Durchschnittsbürger nur noch die Staatsmedien oder kremlfreundliche private Medien zugänglich sind.willi hat geschrieben: 05 Jun 2023, 09:09 Nun ja, in den deutschen Medien ist die Propaganda auch auf niedrigem Niveau unterwegs
Also mir fällt jetzt kein linksgrün versiffter Schreiber der WELT oder der BILD ein. In den beiden Zeitungen gab es auch sehr kritische Meinungsartikel im Zusammenhang mit Corona. Das Gleiche betrifft auch den ÖRR, ich kann mich schon daran erinnern, dass bei Anne Will mal Lauterbach und Wagenknecht zusammen saßen. Auch parteiische Berichterstattung?GIN hat geschrieben: 05 Jun 2023, 15:13
Deutsche Presse - ist in der Regel links und "bunt". Liegt vor allem das die Schreiber links-grün in die Stube kommen.
Im ersten Moment will ich zustimmen. Aber es dann doch einschränken. Es ist halt immer das legitim, was der aktuellen Meinungsführerschaft entspricht. In Deutschland streiten wir über die Themen links der Mitte. In Russland rechts der Mitte.Josef Silberkant hat geschrieben: 05 Jun 2023, 22:10 Klar, es gibt jetzt diesen Streit zwischen den hardcore-Kriegsbefürwortern und dem Verteidigungsministerium in Russland, aber das ist doch nicht gleich eine öffentliche Debatte, wie man diese aus Demokratien kennt. In diesem Fall sind die Seiten im Grunde gleicher ideologischer Gesinnung (alle wollen, dass Russland den Krieg fortsetzt, nur fordern Prigoschin und Kadyrow, dass der halt effektiver geführt wird), während in Deutschland bei Diskussion meistens unterschiedliche Weltbilder und Werteinstellungen aufeinandertreffen. Auch innerhalb der Koalition, wo die FDP sich derzeit mit den Grünen zofft. Und gerade so was gibt es in Russland nicht.
Norbert hat geschrieben: 06 Jun 2023, 09:48
Im ersten Moment will ich zustimmen. Aber es dann doch einschränken. Es ist halt immer das legitim, was der aktuellen Meinungsführerschaft entspricht. In Deutschland streiten wir über die Themen links der Mitte. In Russland rechts der Mitte.
Beispiel: In Deutschland eine rassistische These ernsthaft zu diskutieren - vergiss es.
YOU MADE MY DAY!!!Josef Silberkant hat geschrieben: 04 Jun 2023, 23:36 Das liegt daran, dass man in der Sowjetunion (genauso wie in der DDR und allen anderen Ostblock-Staaten auch) nicht gelernt wurde, kritisch zu denken, da es nur die Staatsmedien als Informationsquelle gab.