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Verfasst: 27 Okt 2005, 15:20
von Anonymous
Naja...
Eigentlich habe ich von solche Fälle schon manchmal gehört. So ein Art des Betrugs ist zur Zeit ziemlich populär geworden.

Aber hoffentlich geht es um eine Ausnahme.

Verfasst: 28 Okt 2005, 10:09
von Dietrich
Du hast doch gelesen, was Herbst gesagt hat:
Die brauchen das Geld!

Also ist das kein Betrug, sondern bloss eine Art "Spende"...

Und wenn du denen nichts gibst bist du auch noch der Boese :-)

Naja, manchmal ist "Erfahrung" eben nicht nur bitter sondern auch teuer!

Verfasst: 28 Okt 2005, 12:04
von Kultgrieche
Herbst hat geschrieben:Wer gibt, dem wird gegeben.[/b] Das kennt man heutzutage nicht mehr...
Na, mag ja sein, aber Jesus Christus hat seine bedürftigen Schäfchen ja auch immer vis-a-vis gesehen und nicht mit ihnen online gechattet.

Aber generell muss sich jeder von uns auch kritisch fragen, ob die Gelder, die man selber evtl. an karitative Organisationen spendet, auch zweckdienlich eingesetzt werden. Da kennt man seine "Spenden-Zielperson" auch nicht persönlich, und bei den Patenschaft-Geschichten ("armen Jungen aus Nicaragua für 0,50 EUR pro Tag zur Schule schicken") unterstelle ich, dass da auch nicht alles koscher ist.

Aber beim Thema "abgezockt von Russenfrau" würde ich mal sagen: Hinfahren, schauen, wenn veräppelt worden, dann wurde Lehrgeld gezahlt und man ist um eine Erfahrung reicher geworden, wenn jedoch alles stimmt, dann kann man erleichtert sein und sich freuen, anderen geholfen zu haben.

Verfasst: 28 Okt 2005, 14:43
von Sibirier
Also Herbst, frei nach dem Motto:

Wer gibt, dem wird gegeben.

Gib mir mal bitte ein paar TSD Euro's (darf auch gerne etwas mehr sein), ich denke es wird Dir von anderen dann gegeben...

Am besten per WesternUnion, dann kann ich das innerhalb 1 Stunde abholen. Ich brauche das Geld auch und mir wird damit sehr geholfen!!!! :lol:

Und wie sieht es jetzt aus?

Verfasst: 28 Okt 2005, 22:29
von Bephep
Aber generell muss sich jeder von uns auch kritisch fragen, ob die Gelder, die man selber evtl. an karitative Organisationen spendet, auch zweckdienlich eingesetzt werden. Da kennt man seine "Spenden-Zielperson" auch nicht persönlich, und bei den Patenschaft-Geschichten ("armen Jungen aus Nicaragua für 0,50 EUR pro Tag zur Schule schicken") unterstelle ich, dass da auch nicht alles koscher ist.

Kultgrieche ,das siehst Du absolut richtig.Erst einmal werden die Spendengelder auf dem Konto geparkt,dann alle Unkosten wie Geschäftsfuehrer Gehaelter abgezogen und der Rest geht zu einem Vorzeigeprojekt,man muss ja Bilder und Berichte haben.

Aber auch wenn man das Ziel kennt,dort war und denkt das man was gutes macht,ist man nicht vor Ueberraschungen sicher. Wir haben eine Sache in RU unterstuetzt,ich war da, meine Frau mehrmals und dann bekam ich einen Artikel aus einer russischen Zeitung das man die Leitung wegen Unregelmaessigkeiten gefeuert hat.

Verfasst: 29 Okt 2005, 04:27
von Herbst
Kultgrieche hat geschrieben:
Herbst hat geschrieben:Aber beim Thema "abgezockt von Russenfrau" würde ich mal sagen: Hinfahren, schauen, wenn veräppelt worden, dann wurde Lehrgeld gezahlt und man ist um eine Erfahrung reicher geworden, wenn jedoch alles stimmt, dann kann man erleichtert sein und sich freuen, anderen geholfen zu haben.
Ein guter und konstruktiver Vorschlag.

Sibirier, erstmal schreibst Du mir 4 Monate lang nette Briefe, dann berichtest Du mir von deinem Zwischenfall, so wie es sich gehört,
dann werde ich es mir überlegen, was ich Dir schicken kann.
Und nicht jetzt.
Solche witzige Menschen wie Du helfen sich selber am besten...

Verfasst: 31 Okt 2005, 10:10
von Sibirier
Aha! Da wird schon der Unterschied in der Hilfeleistung gemacht!

Wenn jemand wie ich offensichtlich gaunert, dann ist das Betrug. Wenn jemand durch 4 Monate bisschen Telefonieren, Internet und Email gaunert, ist das notwendige Hilfeleistung!!!!

Also, ich möchte nur zu diesem Thema noch sagen, wenn Johann schon 3.000 EUR rüber geschickt hat, hätte er auch einmal schon für rd. 400 EUR (incl. Visum etc.) mal rüberfliegen können und sich vor Ort ein Bild machen können.

Tut mir leid, dass was Johann gemacht hat, ist schon ein ganz große Naivität.... Ich wünsche ihm nur, dass alles doch zum Guten heraus kommt....

Re: Von Russenfrau abgezockt

Verfasst: 02 Nov 2005, 15:24
von Anonymous
Anonymous hat geschrieben: ob das Ganze nicht eine gewaltige Abzocke ist,nachprüfen kann ich das ja nicht und Beweise gibts auch nicht.Die ganze Komunikation lief nur über
E-Mail und gelegentliche Telefonate.
Möchte noch bemerken,dass ich 62 Jahre alt bin und die Bekannte 40 Jahre.
Wer hat Erfahrung mit ähnlich gelagerte Fälle?

MfG
Johann
Hi Johahn,
es tut mir leid zu hören, was dir passiert ist. ich kann nachvollziehen, warum du das geld überwiesen hat und es tut mir leid, dass deine Gutherzigkeit so missbraucht worden ist.

Im letzten Jahr habe ich auf Russich gelesen, dass viele internationale Ermittlungen bezüglich Abzockerei aus Russland gestartet wurden (vor allem durch Amerikanern). Häufig werden auch falsche Fotos benutzt und E-Mail gar von Männer geschrieben werden.

Sicherlich hast du Überweisungsbelege noch und Kopien von den Mails. In Deutschland gibt es auch so was wie Anzeigen wegen (Heirats)betrug. Betrug ist in Russland ebenfalls strafbar. Frage mal einen Anwalt oder vielleicht bei der Deutschen Botschaft in Moskau - http://www.moskau.diplo.de/de/Startseite.html. Da gibt es auch die Liste der Anwälte, die in Russland tätig sind - http://www.moskau.diplo.de/de/04/Leben_ ... =Daten.pdf
Solche Fälle sind bestimmt nicht selten. Ganz gut wäre, wenn du eine Rechtsschutzversicherung hättest, die decken auch Kosten für Verfahren im Ausland im Bereich Privatrecht.

Genau wehr dich.

Verfasst: 02 Nov 2005, 19:05
von tobi-knobi_
Nimm dir nen Anwalt und wehr dich. Das fänd ich echt Klasse!

Gruß

Re: Genau wehr dich.

Verfasst: 02 Nov 2005, 20:09
von achim
tobi-knobi_ hat geschrieben:Nimm dir nen Anwalt und wehr dich. Das fänd ich echt Klasse!

Gruß
Super Idee, noch zusätzlich nen Anwalt füttern :twisted: