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Verfasst: 08 Nov 2005, 20:49
von Dave
Dave hat geschrieben:...es fehlt die Zeit...
Nicht um Autos anzuzünden oder anderen Mist zu machen,
sondern um kurz zu diskutieren und schnell Entscheidungen
und Lösungen zu treffen.

Dave (Musste ich noch erg., nicht das jemand was in den
falschen Hals kriegt. Bei der übersensibilisierten Gesellschaft:
Männer die keine Männer mehr sind und Frauen die...)

Verfasst: 08 Nov 2005, 22:37
von Maiko
Dietrich hat volgendes geschrieben
[So wenig tolerant es auch klingt, solche Probleme kriegt man nur in den Griff wenn die Einwanderung genau kontrolliert wird. Das mag im Einzelfall dann zu Ungerechtigkeiten fuehren, im Endeffekt ist aber Allen besser geholfen.

Ich bin voellig mit Dietrich einverstanden.

Wie bildet sich ein Ghetto? - Das ist wehr einfach! Zu einem Afrikaner (Muslimen) kommen bald 10 Verwandte aus Afrika (aus dem Kaukasus). Sie kommen mit ihren Sitten und Braeuchen. Alle sprechen zu laut, bummeln durch die Strassen in ihren Hauspantoffel, die Frauen in Kopftuecher und sie zwingen bald den Uhreinwohnern ihre Bedingungen auf- bauen Moscheen, benehmen sich wie bei ihnen zu Hause (in Afrika, an der Palme).[/list]

Verfasst: 08 Nov 2005, 23:33
von 7punkt
Maiko hat geschrieben:Dietrich hat volgendes geschrieben
[So wenig tolerant es auch klingt, solche Probleme kriegt man nur in den Griff wenn die Einwanderung genau kontrolliert wird. Das mag im Einzelfall dann zu Ungerechtigkeiten fuehren, im Endeffekt ist aber Allen besser geholfen.
Ich bin voellig mit Dietrich einverstanden.
Ich aber net: die Einzelfaelle sind ebenso wichtig :wink: Wuerdest du dich opfern, Dietrich, damit es im Endeffekt allen besser geholfen ist?

Ich denke net, dass die Einwanderung schlecht kontroliert wird. Es gibt ja bestimmt Seiten, die aus der ganzen Situation Nutzen ziehen und deshalb ist es so wie es ist.

7punkt

Verfasst: 09 Nov 2005, 01:36
von Bephep
Kultgrieche hat geschrieben.
>>Auch Deutschland benötigt da Nachhilfe: Wieso werden denn viele russische Abschlüsse in Deutschland kaum anerkannt? Kein Wunder, dass viele Russlanddeutsche dann keiner qualifizierteren Arbeit nachgehen können, sondern lieber "schwartzovatch" und "putzovatch" machen. Und die Kriminalitätsrate bei Russlanddeutsche ist überproportional hoch, deswegen werden sie seit einem Jahr in der Statistik von den übrigen "Deutschen" getrennt betrachtet.<<<

Es werden auch russische Abschluesse anerkannt,nur die nicht fuer die es in DE keine entsprechenden Abschluesse gibt.

Der Schluessel in jedem Land ist die Sprache,wie viele Russlanddeutsche sprechen denn gut deutsch. ???
Und wie viele Auslaender sprechen deutsch.

Meiner Meinung nach ist es nur moeglich Menschen zu integrieren die sich auch integrieren wollen.Und viele wollen sich nicht integrieren,leider.

Die russischen Frauen meiner Bekannten haben sich hier integriert,da gibt es keine Probleme.

Verfasst: 09 Nov 2005, 10:26
von Kultgrieche
Ich sage ja auch die ganze Zeit: Entweder man läßt Ausländer nicht ins Land oder man sorgt für eine anständige Integration mit Zuckerbrot und Peitsche. Entweder man macht etwas richtig oder man läßt es. Z.B. ist die Immigration von russischen Juden, die den Status von sog. Kontigentflüchtlingen haben (wovor flüchten die bitteschön) Käse, 80% von ihnen leben von der Sozialhilfe. Klasse Immigration :-(
Scheinbar geht es aber den Ausländern in Deutschland en gros besser als in Frankreich, sie fangen nicht mit der Fackelei an.

Noch was zu russischen Abschlüssen: So ohne weiteres wird kaum was aus Russland hier anerkannt. Ich rede von Hochschulabschlüssen. Hat einer in Russland Deutsch studiert und als Lehrer gearbeitet, kann er hier immer noch kein Lehrer sein, das 2. Fach fehlt. Dann darf er an unseren edelen, schicken, eleganten, sauberen und kultivierten Unis noch paar Jährchen nachsitzen.
weiteres Beispiel: Ein Arzt aus Russland kann hier meist nur als Pfleger anfangen.
Und warum wird der Führerschein aus Russland hier nicht prüfungsfrei anerkannt? Damit Papa Staat via Fahrschullobby mit ihren Wucherpreisen noch mal satt mitverdienen darf.

So, und zurück zu den brennenden Tonnen in Frankreich: Das Zauberwort heißt Zuckerbrot und Peitsche. Wer fackelt, tritt den Rückflug nach Mali an. Wer nicht zündelt, dem sollte der Staat, weil er ihn nun mal ins Ländle reingelassen hat, nicht im Regen stehen.

Verfasst: 09 Nov 2005, 12:29
von maiko
Doch, Kulturgrieche, die Auslaender haben schon begonnen, mit den Fackelzuegen in Deutschland spazierenzugehen!
Meiner Meinung nach, ihr Haus verlassen und ins Ausland fahren nicht die besten Vertreter der Laender. Die Besten bleiben zu Hause, arbeiten, verdienen Geld, machen das Leben schoener. Die Menschen, die etwas besseres in den weiten Laendern suchen, finden oft Nichts (vielleicht haben sie wenig Kenntnisse dazu, wenig Vernunft...). Zum Beispiel, gute Aerzte finden in Russland gut bezahlte Arbeit. Es hat keinen Sinn fuer sie, ins Ausland zu fahren. Pechvoegel fahren ins Ausland und arbeiten dort als Pfleger.

Verfasst: 09 Nov 2005, 12:54
von Kultgrieche
Redest Du von Moskau oder von Russland? In Nishnij Nowgorod verdient ein Arzt in der Klinik weniger als 7000 Rubel/Monat. Ist doch beschissen. Und Grundschullehrer ca. 6000 Rubel. Hier erhält meine Ehefrau als Grundschullehrerin BAT III (A 12).
Außerdem bin ich der Kult- und nicht der Kulturgrieche :-)
Deiner These, dass nicht die besten Vertreter das Land verlassen würden, muss ich energisch anhand des Beispiels der Iraner in Deutschland widersprechen. Ich kenne nur gebildete und kultivierte Iraner, hatte viele Iraner/innen als Klassenkameraden, und von denen läuft keine mit Kopftuch herum, fast alle studieren, den die Iraner, die in Deutschland weilen, sind größtenteils aus politischen und nicht aus ökonomischen Gründen aus dem Iran gekommen, als der Ayatollah die Macht an sich gerissen hat. Und die Intelligenzia hat den Abflug gemacht.

Wie bewertest du dann die Russen im Ausland? Als Assos oder Kulturträger Russlands?

Verfasst: 09 Nov 2005, 13:03
von Dietrich
Kultgrieche hat geschrieben:Redest Du von Moskau oder von Russland? In Nishnij Nowgorod verdient ein Arzt in der Klinik weniger als 7000 Rubel/Monat. Ist doch beschissen. Und Grundschullehrer ca. 6000 Rubel. Hier erhält meine Ehefrau als Grundschullehrerin BAT III (A 12).
Hier in Moskau verdienen sie immerhin 10.000 Rubel!! Und die 'gutbezahlten' Jobs in Privatkliniken kann man sich bestimmt auch an einer Hand abzaehlen!
Kultgrieche hat geschrieben:Außerdem bin ich der Kult- und nicht der Kulturgrieche :-)
Das wuerde auch ueberhaupt nicht passen!!!
Kultgrieche hat geschrieben:Wie bewertest du dann die Russen im Ausland? Als Assos oder Kulturträger Russlands?
Oder die Deutschen in Russland! Soll es tatsaechlich geben!! Achja, sind alles Pechvoegel die in D nicht werden konnten.....

Verfasst: 09 Nov 2005, 13:03
von 7punkt
maiko hat geschrieben:Meiner Meinung nach, ihr Haus verlassen und ins Ausland fahren nicht die besten Vertreter der Laender. Die Besten bleiben zu Hause, arbeiten, verdienen Geld, machen das Leben schoener. Die Menschen, die etwas besseres in den weiten Laendern suchen, finden oft Nichts (vielleicht haben sie wenig Kenntnisse dazu, wenig Vernunft...)
Ui, Vorsicht, Maiko :wink: sonst koennen ja Sibi, Dietrich, Blacki, Achim etc. mit vollem Recht auf Dich sauer werden :wink:
Und diese staendige Verallgemeinerung :roll: (darf ich mal nach Deinem Alter fragen?) waere ich damit auch sehhhhhhhhhhhhhr vorsichtig :wink: Jeder hat sein eigenes Schicksall und seine Gruende, warum er nach einem anderen Land kommt und versucht da sein Leben zu bauen.

7punkt

Verfasst: 09 Nov 2005, 13:46
von Glider
Das Thema ist wirklich vielschichtig.
Zunächst denke ich mal, dass vielen Leuten nicht mehr die vier Grundrechenarten des menschlichen Zusammenseins vermittelt werden. Hierzu zähle ich "Guten Tag", "Guten Weg", "Bitte" und "Danke". Im Zusammenhang mit dem Tod von Änne Burda wurde ein Filmausschnitt gezeigt, in welchem folgende Ausage dieser Frau fiel: Um so erfolgreich zu sein musste ich zwar nicht über Leichen gehen, aber sehr rücksichtslos sein (sinngemäss zitiert). Diese Frau wird als erfolgreiche Unternehmerin herausgestellt, die menschliche Grösse darf man nach dieser Äusserung getrost hinterfragen. Wir sollten uns daher nicht wundern, wenn eine Ellbogenmentalität damit noch mehr gefördert wird, die dann ihrerseits noch mehr zu einer ohnehin bestehenden Ausgrenzung von Ausländern beiträgt.
Daneben trägt natürlich auch eine Ghettoisierung auch verschärfend zur Problematik bei. Eine grosse Anzahl von Russlanddeutschen zum Beispiel in leer werdende Soldatenquartiere (so geschehen etwa in Lahr) zu stecken, fördert natürlich eine Parallelgesellschaft. Wenn ich dann mit einem Bus etwa aus Kalinigrad zurückfahre, wo die mitreisende Mutter mit deutschem Pass sich nur über ihre kleine Tochter auf deutsch verständigen kann, bekomme ich echt 'nen Föhn.
Vielleicht machen es unsere Schweizer Nachbarn mit ihrer rigideren Zuwanderungspolitik doch besser als wir mit unserer Politik deutschstämmigen oder Kontingentflüchlingen aus Osteuropa gegenüber.
Ich will gleich wohl nicht bestreiten, dass ich in der Situation deutschstämmig oder ein Kontigentflüchtling zu sein auch den Weg nach Deutschland, wenn schon nicht in die Vereinigten Staaten, suchen würde und bestimmt nicht Israel anstreben würde.
Jetzt hoffe ich nur, dass meine Auslassungen nicht im Sinne einer falschverstandenen "political correctness" entsprechend falsch interpretiert werden.