Praktikumsstelle in Russland anzubieten
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Michael
Tja Wladmeister,
gehe bei den Praktika doch nicht immer von Studenten aus. Es gibt auch eine Menge Praktikatenplätze für Schüler, die gerade mal 16 bis 18 Jahre alt sind.
Sicherlich gebe ich Dir Recht, dass Praktika nicht übermäßig lang dauern sollten.
Aber generell ist das absolvieren von Praktika genau das richtige, damit Schüler und Studenten einen Einblick in das Berufleben bekommen.
Oder kennst Du eine Praxisbezogene allgemeinbildende Schule ?
Gruß
Michael
gehe bei den Praktika doch nicht immer von Studenten aus. Es gibt auch eine Menge Praktikatenplätze für Schüler, die gerade mal 16 bis 18 Jahre alt sind.
Sicherlich gebe ich Dir Recht, dass Praktika nicht übermäßig lang dauern sollten.
Aber generell ist das absolvieren von Praktika genau das richtige, damit Schüler und Studenten einen Einblick in das Berufleben bekommen.
Oder kennst Du eine Praxisbezogene allgemeinbildende Schule ?
Gruß
Michael
Nee, ist klar, dass auch Schueler Praktika absolvieren. Aber das sind doch nur Schnupperkurse, fuer die Angebote wie das oben gar nicht in Frage kaemen. darum habe ich diesen Aspekt aussen vorgelassen.Michael hat geschrieben:Tja Wladmeister,
gehe bei den Praktika doch nicht immer von Studenten aus. Es gibt auch eine Menge Praktikatenplätze für Schüler, die gerade mal 16 bis 18 Jahre alt sind.
Sicherlich gebe ich Dir Recht, dass Praktika nicht übermäßig lang dauern sollten.
Aber generell ist das absolvieren von Praktika genau das richtige, damit Schüler und Studenten einen Einblick in das Berufleben bekommen.
Oder kennst Du eine Praxisbezogene allgemeinbildende Schule ?
Gruß
Michael
Ich sae ja auch gar nichts gegen Praktika im allgemeinen, ich bin nur gegen den inflationaeren Missbrauch dieser Sache.
Man koennte sich m.E. auch ruhig mal ueberlegen, das Hochschulbildungswesen abzuschaffen. Klingt krass, aber man koennte mal wirklich darueber nachdenken.
Tschoe...
Waldmeister
Edit zur Anonymisierung. Sorry. Waldmeister
Zuletzt geändert von Xottabych am 24 Dez 2007, 18:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Michael
Sicher. Das ist, nebenbei bemerkt, wohl auch eine Ursache fuer die wuchernde Buerokratie.Du wirst bei jeder Sache, die im eigentlichen Sinne gut und sinnvoll ist, immer irgendwelche Ausreisser haben. Das lässt sich leider nie vermeiden.
Aber diese Ausbeuterpraktika sind schon laengst keine Ausreisser mehr, sondern eine Massenerscheinung. Das ist nicht nur mein subjektiver Eindruck, denn man kann ueber diese Tendenzen schon seit ca. 2-3 Jahren immer wieder lesen.
Und darum gehoert dieser Praxis ein Riegel vorgeschoben (meinen Vorschlag findet man oben).
Gruss!
Waldmeister
Edit zur Anonymisierung. Sorry. Waldmeister
Zuletzt geändert von Xottabych am 24 Dez 2007, 18:05, insgesamt 1-mal geändert.
- Kultgrieche
- Zar/iza

- Beiträge: 1292
- Registriert: 14 Jan 2005, 09:29
- Wohnort: Wiesbaden
Dem letzten Satz kann ich nur beipflichten.
Bei der vorangegangenen Diskussion geht es um ein Praktikum in Russland, also nach der Schulzeit. Wir reden hier nicht von berufsbegleitenden Schulpraktika, wo der Schüler für drei Wochen mal ins Berufsleben reinschnuppern kann, sondern von üblen Ausbeuterpraktika, wo sich Konzerne schamlos an der Arbeitskraft mitunter gut ausgebildeter und qualifizierter Arbeitskräfte (Absolventen) bereichern.
Schaut doch nur mal z.B. online in die Stellenanzeigen von Lufthansa, 80% der Stellenanzeigen sind Praktikumsplätze! Das nenne ich eine Scheiß-Normalität.
Bei der vorangegangenen Diskussion geht es um ein Praktikum in Russland, also nach der Schulzeit. Wir reden hier nicht von berufsbegleitenden Schulpraktika, wo der Schüler für drei Wochen mal ins Berufsleben reinschnuppern kann, sondern von üblen Ausbeuterpraktika, wo sich Konzerne schamlos an der Arbeitskraft mitunter gut ausgebildeter und qualifizierter Arbeitskräfte (Absolventen) bereichern.
Schaut doch nur mal z.B. online in die Stellenanzeigen von Lufthansa, 80% der Stellenanzeigen sind Praktikumsplätze! Das nenne ich eine Scheiß-Normalität.
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Michael
Kultgrieche,
Du stellst schon richtig heraus:
Ich bin seit langen Jahren Geschäftsführer unserer russischen Tochtergesellschaft und habe da schon so einiges erlebt. Im positiven, wie aber auch im negativen Sinn.
Sicherlich führst Du die Probezeit an. Aber in Russland jemanden zu entlassen ist selbst in der Probezeit nicht ohne weiteres möglich.
Fazit für den Arbeitgeber: 2,5 Monatslöhne als Abfindung zu zahlen.
Unbegreiflich, aber das russische Arbeitsrecht gibt genau das her.
Mal abgesehen von den sonstigen Auflagen, die Du zu erfüllen hast.
Wir selbst arbeiten nicht mit derartig langen Praktika, aber das ist eine firmeninterne Philosophiefrage.
Trotzdem, stelle dir das in Russland mit befristeten Verträgen und mit Probezeiten nicht so einfach vor, jemanden los zu werden, der die Anforderungen nicht erfüllt....
Gruß
Michael
Du stellst schon richtig heraus:
Wieviele Leute überschätzen sich selbst, nennen sich "Spezialisten" und haben vom richtigen Leben keine Ahnung.Kultgrieche hat geschrieben:Arbeitskraft mitunter gut ausgebildeter und qualifizierter Arbeitskräfte (Absolventen).
Ich bin seit langen Jahren Geschäftsführer unserer russischen Tochtergesellschaft und habe da schon so einiges erlebt. Im positiven, wie aber auch im negativen Sinn.
Sicherlich führst Du die Probezeit an. Aber in Russland jemanden zu entlassen ist selbst in der Probezeit nicht ohne weiteres möglich.
Fazit für den Arbeitgeber: 2,5 Monatslöhne als Abfindung zu zahlen.
Unbegreiflich, aber das russische Arbeitsrecht gibt genau das her.
Mal abgesehen von den sonstigen Auflagen, die Du zu erfüllen hast.
Wir selbst arbeiten nicht mit derartig langen Praktika, aber das ist eine firmeninterne Philosophiefrage.
Trotzdem, stelle dir das in Russland mit befristeten Verträgen und mit Probezeiten nicht so einfach vor, jemanden los zu werden, der die Anforderungen nicht erfüllt....
Gruß
Michael
Michael,
das mag ja alles zutreffen. Dass ein Hochschulabsolvent in aller Regel noch eine zusaetzliche informelle firmeninterne Zusatzausbildung benoetigt, ist bekannt und ist sehr bedauerlich. Von daher ist BA doch viel attraktiver.
Aber trotzdem frage ich mich, wieso es vor gut 4 Jahren noch ohne Langzeitpraktika ging.
Meine Antwort: Vor dem genannten Zeitraum ist einfach noch niemand auf die Idee gekommen, Betriebsparktika zu dem zu machen, was sie heute haeufig sind.
Es ist gut fuer das Gespraech, wenn man den Standpunkt eines Managers erfaehrt, insbesondere auch ueber das Arbeitsrecht in Russland.
Ich finde, wer von seinen Bediensteten verlangt, unter ausbeuterischen Bedingungen zu arbeiten, der sollte sich fragen, ob er sich denn selbst derartige Konditionen zumuten wuerde (wobei ich nicht von Dir spreche).
das mag ja alles zutreffen. Dass ein Hochschulabsolvent in aller Regel noch eine zusaetzliche informelle firmeninterne Zusatzausbildung benoetigt, ist bekannt und ist sehr bedauerlich. Von daher ist BA doch viel attraktiver.
Aber trotzdem frage ich mich, wieso es vor gut 4 Jahren noch ohne Langzeitpraktika ging.
Meine Antwort: Vor dem genannten Zeitraum ist einfach noch niemand auf die Idee gekommen, Betriebsparktika zu dem zu machen, was sie heute haeufig sind.
Es ist gut fuer das Gespraech, wenn man den Standpunkt eines Managers erfaehrt, insbesondere auch ueber das Arbeitsrecht in Russland.
Ich finde, wer von seinen Bediensteten verlangt, unter ausbeuterischen Bedingungen zu arbeiten, der sollte sich fragen, ob er sich denn selbst derartige Konditionen zumuten wuerde (wobei ich nicht von Dir spreche).
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Michael
Waldmeister,
das grosse Problem besteht eigentlich darin, dass die Welt immer globaler wird und sich die Wirtschaft permanent den neuen Gegebenheiten anpassen muss.
Das bekommt aber leider kaum ein Lehrer oder Hochschullehrer mit, so dass die Schüler und Studenten stellenweise mit völlig überalterten Vorstellungen auf den Markt gehen.
Derart lange Praktika sind z.B. in Skandinavien seit Jahrzehnten usus.
Dort regt sich keiner darüber auf, das ist normal.
Gruß
Michael
das grosse Problem besteht eigentlich darin, dass die Welt immer globaler wird und sich die Wirtschaft permanent den neuen Gegebenheiten anpassen muss.
Das bekommt aber leider kaum ein Lehrer oder Hochschullehrer mit, so dass die Schüler und Studenten stellenweise mit völlig überalterten Vorstellungen auf den Markt gehen.
Derart lange Praktika sind z.B. in Skandinavien seit Jahrzehnten usus.
Dort regt sich keiner darüber auf, das ist normal.
Gruß
Michael
...nur, dass in Skandinavien Praktika normalerweise anstaendig bezahlt werden. Warum geht das denn in Skandinavien, und andernorts nicht? Oder in der Schweiz? Da wirkt die Globalisierung doch ganz genau so.Michael hat geschrieben:Derart lange Praktika sind z.B. in Skandinavien seit Jahrzehnten usus. Dort regt sich keiner darüber auf, das ist normal.
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Michael
Fakt ist aber auch, dass die Skandinavier weltweit anzutreffen sind und im ausland dann Praktika machen, für die wenig bzw. gar nichts bezahlt wird.
Das ist ein heikles Ding, weil eigentlich niemand sagen kann, wann hast Du eine s.g. Win-Win Situation erreicht, oder wann zieht nur eine Seite Vorteile.
Und das einseitige ziehen von Vorteilen muss nicht unbedingt nur bei der Firma sein.....
Schönen Feiertag ! Vor allem an die Väter. Ich mache mich auf zur Herrentour nach Schweden. Muss jetzt Koffer packen und morgen geht's los.
Gruß
Michael
Das ist ein heikles Ding, weil eigentlich niemand sagen kann, wann hast Du eine s.g. Win-Win Situation erreicht, oder wann zieht nur eine Seite Vorteile.
Und das einseitige ziehen von Vorteilen muss nicht unbedingt nur bei der Firma sein.....
Schönen Feiertag ! Vor allem an die Väter. Ich mache mich auf zur Herrentour nach Schweden. Muss jetzt Koffer packen und morgen geht's los.
Gruß
Michael