Verfasst: 23 Sep 2006, 01:18
Das finde ich natürlich nicht korrekt, wenn ein Russlanddeutscher im Land seiner Vorfahren - Deutschland - ist und noch nicht einmal ein deutsches Wort sprechen kann.
Mein Schwager ist i. Ü. kein Russe. Er hat auch nie die russische Staatsbürgerschaft angenommen. Er spricht fließend deutsch - zwar einen Dialekt (böhmisch/mährisch), aber auch mit diesem Dialekt kann er sich hervoragend in Deutschland verständigen.
Warum wohl will er mit seiner Familie nach Deutschland? Er möchte, daß seine Kinder es besser haben als er. Sein erstgeborener Sohn hat in Russland eine Uni besucht und hat studiert. Er arbeitet jetzt als Bauarbeiter.
Natürlich kann ich Eure Postition verstehen, aber versteht doch bitte auch den Familienvater, der sich wünscht, daß seine Kinder - und auch er - es besser haben möchte.
Eine Frage sei mir gestattet: Warum wird bei Spätaussiedler so arg nachgehakt und bei Leuten aus einem Staate, welcher hier in Deutschland die größte Gruppe Ausländer stellt, fast stillschweigend geduldet.
Und zum Thema Arbeit: Bisher habe ich sehr sehr viele Spätaussiedler kennen gelernt - bringt die Zeit mit sich - und ein verschwindent geringer Teil - gibt es übrigens auch unter uns Deutschen - will nicht arbeiten. Viele meiner Russlanddeutsche-Freunde arbeiten und sie arbeiten gerne.
Ich möchte hier aber nochmals betonen, daß ich Eure Positionen sehr gut verstehen kann und eine lange Zeit mit Euch geteilt habe, doch meine Einstellung hat sich verändert. Nicht nur weil ich die Leute dort kennen gelernt habe und dadurch persönlich involviert bin.
Mein Schwager ist i. Ü. kein Russe. Er hat auch nie die russische Staatsbürgerschaft angenommen. Er spricht fließend deutsch - zwar einen Dialekt (böhmisch/mährisch), aber auch mit diesem Dialekt kann er sich hervoragend in Deutschland verständigen.
Warum wohl will er mit seiner Familie nach Deutschland? Er möchte, daß seine Kinder es besser haben als er. Sein erstgeborener Sohn hat in Russland eine Uni besucht und hat studiert. Er arbeitet jetzt als Bauarbeiter.
Natürlich kann ich Eure Postition verstehen, aber versteht doch bitte auch den Familienvater, der sich wünscht, daß seine Kinder - und auch er - es besser haben möchte.
Eine Frage sei mir gestattet: Warum wird bei Spätaussiedler so arg nachgehakt und bei Leuten aus einem Staate, welcher hier in Deutschland die größte Gruppe Ausländer stellt, fast stillschweigend geduldet.
Und zum Thema Arbeit: Bisher habe ich sehr sehr viele Spätaussiedler kennen gelernt - bringt die Zeit mit sich - und ein verschwindent geringer Teil - gibt es übrigens auch unter uns Deutschen - will nicht arbeiten. Viele meiner Russlanddeutsche-Freunde arbeiten und sie arbeiten gerne.
Ich möchte hier aber nochmals betonen, daß ich Eure Positionen sehr gut verstehen kann und eine lange Zeit mit Euch geteilt habe, doch meine Einstellung hat sich verändert. Nicht nur weil ich die Leute dort kennen gelernt habe und dadurch persönlich involviert bin.