Verfasst: 06 Jan 2007, 23:36
Also, nun habe ich die Diskusssion bei info4alien gelesen.
Und nur wegen dem Prinzip sage ich:
Die dort besprochene Sperrung hat doch wohl überhaupt nichts mit dieser Diskussion hier über ein Schengen-Visum einer einzelnen Person zu tun.
Wenn jemand mit einem Sammelvisum reist, welches zu einem bestimmten Zweck und Ziel für eine ganze Gruppe ausgestellt war und sich dann unterwegs einfach "abseilt", dann hat er möglicherweise ein Problem.
Ansonsten möge mir mal jemand erklären, wie die Deutsche Botschaft eine Verweigerung begründen will, wenn es im gesamten Schengen-Raum keinerlei Kontrollen über die Aufenthaltsorte der Reisenden gibt.
Ich bleibe bei meiner Aussage, daß der Ein- und Ausreiseort völlig egal ist, was ja durch die genannten Links zum Schengen-Abkommen und der konkreten Beantwortung dieser Frage auf der Homepage auch bestätigt wird.
Außerdem reise ich mit meiner Visum-pflichtigen Lebensgefährtin seit über sechs Jahren über alle möglichen Grenzübergänge Deutschlands, Österreichs und Italiens ein und aus, ohne jemals ein Problem mit der Deutschen Botschaft und ihrer Visum-Erteilung gehabt zu haben.
Und die Deutschen Botschaften sollen ja eigentlich alle nach den gleichen Gesetzen und Vorschriften arbeiten...
Aber besorgt Euch ein Visum des Ziellandes, dann seid Ihr sicher und Ihr bekommt es ja sicher auch, wenn es keine sonstigen Verweigerungsgründe gibt.
Das sichert doch einen ruhigen Schlaf.
Gruß aus Prag
Kundun
Nachtrag aus dem Erfahrungskästlein:
Es gibt auch deutsche Grenzer, die einen Pass mit Schengen-Multivisum bei der Ein-oder Ausreise nach Belieben stempeln oder auch nicht.
Nachgefragt, warum sie stempeln oder nicht stempeln, erfährt man dann entweder:
"Das überlassen sie mal uns, was wir tun! Wenn Sie wollen, stempeln wir den ganzen Pass voll."
oder genau andersrum:
"Jede Grenzpassage muß gestempelt werden."
Nachdem ein ganz Eifriger dann mal versucht hat, aus den Stempelungen die Aufenthaltsdauer herauszukriegen, kam er wegen fehlender Stempel zu dem Ergebnis, daß statt der erlaubten 90 Tage bereits 140 Tage "verbraucht" wurden.
Eine Einreise käme also nicht mehr in Frage.
Seinen Schichtleiter habe ich dann dazugebeten und als deutscher Staatsbürger und Steuerzahler mit dem Hinweis beruhigt, daß ich seinen Grenzübergang und zwei andere bezüglich dieser "individuellen Handhabungen" je nach Ort und handelnden Personen in meinen Schreiben an das Bundesinnenministerium und das Auswärtige Amt namentlich erwähnen werde.
Schließlich führe ich ja genau Buch über Ort, Datum und Uhrzeit der Grenzpassagen.
Anschließend gab es ungehinderte Durchfahrt..........
Nicht alles gefallen lassen, nicht wir Bürger sind für die da, sondern sie für uns !!
Und nur wegen dem Prinzip sage ich:
Die dort besprochene Sperrung hat doch wohl überhaupt nichts mit dieser Diskussion hier über ein Schengen-Visum einer einzelnen Person zu tun.
Wenn jemand mit einem Sammelvisum reist, welches zu einem bestimmten Zweck und Ziel für eine ganze Gruppe ausgestellt war und sich dann unterwegs einfach "abseilt", dann hat er möglicherweise ein Problem.
Ansonsten möge mir mal jemand erklären, wie die Deutsche Botschaft eine Verweigerung begründen will, wenn es im gesamten Schengen-Raum keinerlei Kontrollen über die Aufenthaltsorte der Reisenden gibt.
Ich bleibe bei meiner Aussage, daß der Ein- und Ausreiseort völlig egal ist, was ja durch die genannten Links zum Schengen-Abkommen und der konkreten Beantwortung dieser Frage auf der Homepage auch bestätigt wird.
Außerdem reise ich mit meiner Visum-pflichtigen Lebensgefährtin seit über sechs Jahren über alle möglichen Grenzübergänge Deutschlands, Österreichs und Italiens ein und aus, ohne jemals ein Problem mit der Deutschen Botschaft und ihrer Visum-Erteilung gehabt zu haben.
Und die Deutschen Botschaften sollen ja eigentlich alle nach den gleichen Gesetzen und Vorschriften arbeiten...
Aber besorgt Euch ein Visum des Ziellandes, dann seid Ihr sicher und Ihr bekommt es ja sicher auch, wenn es keine sonstigen Verweigerungsgründe gibt.
Das sichert doch einen ruhigen Schlaf.
Gruß aus Prag
Kundun
Nachtrag aus dem Erfahrungskästlein:
Es gibt auch deutsche Grenzer, die einen Pass mit Schengen-Multivisum bei der Ein-oder Ausreise nach Belieben stempeln oder auch nicht.
Nachgefragt, warum sie stempeln oder nicht stempeln, erfährt man dann entweder:
"Das überlassen sie mal uns, was wir tun! Wenn Sie wollen, stempeln wir den ganzen Pass voll."
oder genau andersrum:
"Jede Grenzpassage muß gestempelt werden."
Nachdem ein ganz Eifriger dann mal versucht hat, aus den Stempelungen die Aufenthaltsdauer herauszukriegen, kam er wegen fehlender Stempel zu dem Ergebnis, daß statt der erlaubten 90 Tage bereits 140 Tage "verbraucht" wurden.
Eine Einreise käme also nicht mehr in Frage.
Seinen Schichtleiter habe ich dann dazugebeten und als deutscher Staatsbürger und Steuerzahler mit dem Hinweis beruhigt, daß ich seinen Grenzübergang und zwei andere bezüglich dieser "individuellen Handhabungen" je nach Ort und handelnden Personen in meinen Schreiben an das Bundesinnenministerium und das Auswärtige Amt namentlich erwähnen werde.
Schließlich führe ich ja genau Buch über Ort, Datum und Uhrzeit der Grenzpassagen.
Anschließend gab es ungehinderte Durchfahrt..........
Nicht alles gefallen lassen, nicht wir Bürger sind für die da, sondern sie für uns !!