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Verfasst: 05 Jan 2007, 16:56
von Dima
Da … die Russische Regierung demoktratisch legitmiert ist …
Ich sehe's nicht so. Gewählt gleicht nicht dem. legitimiert. Heutzutage werden alle gewählt, Saddam, Turkmenbaschi und Lukaschenka inklusive (um nicht zu weit zurück in die Geschichte zu greifen).
Fragt sich nur was für die Wahlen das sind. Die in Russland entsprachen jedenfalls nicht annähernd dem Mindeststandart, über dem die Worte demokratische Legitimierung einen Sinn machen würden. Trotzdem im alltäglichen Gebrauch sage ich Regierung und nicht Regime. Warum? Dat is'ne gute Frage...
Und was die politische Opposition angeht da kommt's drauf an was man darunter versteht. Die nicht-SED-Parteien in der DDR, waren die Opposition oder Scheinopposition? Oder noch was anderes?
Verfasst: 05 Jan 2007, 20:16
von ein Mann zum verlieben
shkelda hat geschrieben:
Ich bin erstaunt wieviel du aus so wenigen Sätzen herauslesen konntest.
Das ist nur die Lebenserfahrung. Und die Fähigkeit das Gehirn einzuschalten was im "freien Westen" schon als exotisch gilt.
Die Fragen hat sich mir aufgedrängt, da ich die Titulierung als Regime nicht für richtig halte aber dennoch in gewissen Instituten auf der Uni und in den Medien vermehrt von einem Regime gesprochen wird.
Davon ist die Rede. Die Medien im Westen haben sich schon längst in eine "Göbbels-Propaganda" verwandelt die nach dem einfachen Motto arbeiten: "Jede Nachricht aus Russland ist gut. Hauptsache die muss schlecht sein".
Da, wie Zejtnot auch schon gesagt hat, die Russische Regierung demoktratisch legitmiert ist, kann von einem Regime nach alltäglichem Wortgebrauch keine Rede sein.
Natürlich. Vor allem wenn man bedenkt, dass mehr als 80% der Bevölkerung die Politik von Präsident Putin unterstützt und mehr als die Hälfte das Jahr 2006 als "positiv" betrachtet.
Wie sieht es den mit deiner eigenen Meinung zur Opposition in Russland aus ?
Man soll zuerst das Wort "Opposition" klar definieren. Opposition ist
Keine Gruppe von irgendwelchen Leuten die sich gerne als "Kreml-Kritiker" bezeichnet und automatisch von der "freien westlichen Presse" viel Lob und Jubel bekommt. Opposition ist eine politische Kraft die in der Lage ist Führung im Lande zu übernehmen und nach einem bestimmten Programm zu arbeiten. Ein "Programm" nennt man das. Und wenn ich unsere Idioten, Schmarotzer, Versager und Diebe die sich "Oppositionele" nennen so angucke, höre ich langsam auf diese Welt zu verstehen. Wer sind diese Leute? Ein wilder Schachspieler, ein "Nationalbolschewik" mit dem Slogan "Stalin, Beria, GULAG", ein Ex-Regierungschef mit dem Spitznamen "Mischa 2%" usw. Soll dies alles "Opposition" bedeuten? Vielen Dank, lieber Westen! Wir schaffen es besser ohne euere "Hilfe"!

Verfasst: 11 Jan 2007, 18:25
von Sportsfreund
ein Mann zum verlieben hat geschrieben:
Ich bin nur frustriert, welche Wirkung die West-Propaganda hat.
Die Leute im "freien Westen" sind einfach nicht mehr in der Lage ihre eigene Meinung zu bilden.
Wahnsinn.
Es ist schlimmer als in der UdSSR anfang der 70-er.
Wenn irgendwo auf der Welt man über Deutschland als Hitlersland schreibt,
sagt man in Deutschland- na ja... man tut uns Unrecht, aber man kann nicht allen gefallen...
Warum sollen alle auf der Welt (zu 100% ) Russland lieben und alles was aus Russland kommt gut heissen?
eMzV,
willst Du, dass alle Dich und dein Land lieben?
es ist kaum zu erreichen
Verfasst: 11 Jan 2007, 23:14
von Zeppelin
ein Mann zum verlieben hat geschrieben:
Ich bin nur frustriert, welche Wirkung die West-Propaganda hat.
Die Leute im "freien Westen" sind einfach nicht mehr in der Lage ihre eigene Meinung zu bilden.
Wahnsinn.
Es ist schlimmer als in der UdSSR anfang der 70-er.
Den weit aus größeren Schaden in der Wahrnehmung der Russischen Föderation richten Typen wie Du und deren Absonderungen an.
Mit Deinem Verfolgungswahn, Deinen Hassparolen und permanenten Beleidigungsversuchen gibst Du ein Bild von Russland und Russen ab, das finsterer nicht sein könnte!

Verfasst: 12 Jan 2007, 12:22
von ein Mann zum verlieben
Sportsfreund hat geschrieben:
Wenn irgendwo auf der Welt man über Deutschland als Hitlersland schreibt, sagt man in Deutschland- na ja... man tut uns Unrecht, aber man kann nicht allen gefallen...
Keine einzige vernünftige Zeitung auf dieser Welt würde Deutschland als Hitlerland beschimpfen. Und diejenige die das tun, gehören längst zur marginalen Kreisen. Aber wenn es um Russland geht, dann schreiben Zeitungen "mit hohem Ansehen" wie z.B. THE WSJ, FAZ, Times usw. jeden Schmarn: das Herr Putin Politkowskaja und Litwinenko umgebracht hat, das man in Russland "politische Häftlinge" ins GULAG schickt und viele andere Sachen über die man sich in Russland tot lachen würde. Aber der durschnittliche "Ottonormalverbraucher im freien Westen" glaubt alles was in er in seiner Presse sieht.
eMzV,
willst Du, dass alle Dich und dein Land lieben?
es ist kaum zu erreichen
Auf keinen Fall! Ich will nur dass man keine Märchen und kein Sch. über dieses Land in der "noblen westlichen Presse" erzählt. Ist doch legitim oder?
Verfasst: 12 Jan 2007, 12:24
von ein Mann zum verlieben
Zeppelin hat geschrieben:Mit Deinem Verfolgungswahn, Deinen Hassparolen und permanenten Beleidigungsversuchen gibst Du ein Bild von Russland und Russen ab, das finsterer nicht sein könnte!

Hast du mich mit der westlichen PResse verwechselt?
Verfasst: 12 Jan 2007, 12:43
von Kultgrieche
ein Mann zum verlieben hat geschrieben:Auf keinen Fall! Ich will nur dass man keine Märchen und kein Sch. über dieses Land in der "noblen westlichen Presse" erzählt. Ist doch legitim oder?
Klaro. Dann soll mal aber Russland sich bemühen, im Ausland ein besseres Image von sich zu erzeugen. Wie wäre es mal damit, die Außenpolitik zu verbessern? Ganz ehrlich - viele Verbündete hat Russland nicht mehr in der Welt. Dein Gerede klingt das wie eines Kindes, dass sich in die Ecke kauert und jammert.
Ich gebe dir noch ein Beispiel: Als Deutscher komme ich in 130 Länder der Welt visafrei hin, du als Russe nur in 30 Länder. Da sage ich nur knallhart: Die deutsche Außenpolitik und das Image Deutschlands im Ausland sind besser als die von Russland. Und das liegt an viel selbstkritischer Eigenleistung Deutschlands. Und bedenke, von welch historischen Ausgangsbedingungen ausgehend (1945) Deutschland dies geschafft hat.
Verfasst: 12 Jan 2007, 13:24
von Zeppelin
ein Mann zum verlieben hat geschrieben:...Auf keinen Fall! Ich will nur dass man keine Märchen und kein Sch. über dieses Land in der "noblen westlichen Presse" erzählt. Ist doch legitim oder?
Legitim und erwünscht ist das allemal. Schreib einfach fundierte Leserbriefe mit Argumenten und überprüfbaren Fakten!
Allerdings wird kein Mensch sich davon überzeugen lassen, dass z.B. Chodorkowski rechtsstaatlich verurteilt wurde.
Verfasst: 12 Jan 2007, 17:18
von ein Mann zum verlieben
Kultgrieche hat geschrieben:Klaro. Dann soll mal aber Russland sich bemühen, im Ausland ein besseres Image von sich zu erzeugen. Wie wäre es mal damit, die Außenpolitik zu verbessern?
Was meinst du damit, "Außenpolitik zu verbessern"? Dem Westen den Arsch lecken? Das haben wir wohl in der Jelzin-Ära gemacht. Und als Dankeschön gab's die NATO-Osterweiterung und Bomben auf Jugoslawien.
Ganz ehrlich - viele Verbündete hat Russland nicht mehr in der Welt. Dein Gerede klingt das wie eines Kindes, dass sich in die Ecke kauert und jammert.
Mein "Gerede" spiegelt nur die Wahrheit wieder.
Ich gebe dir noch ein Beispiel: Als Deutscher komme ich in 130 Länder der Welt visafrei hin, du als Russe nur in 30 Länder. Da sage ich nur knallhart: Die deutsche Außenpolitik und das Image Deutschlands im Ausland sind besser als die von Russland. Und das liegt an viel selbstkritischer Eigenleistung Deutschlands. Und bedenke, von welch historischen Ausgangsbedingungen ausgehend (1945) Deutschland dies geschafft hat.
Ein grosser Unterschied: Deutschland war kein souveräner Staat nach dem Krieg. Und nur unter Gerhard Schröder gab es ein Versuch diese Souveränität zurück zu gewinnen. Mit der Angie ist es nicht mehr zu schaffen.
Verfasst: 12 Jan 2007, 17:25
von ein Mann zum verlieben
Zeppelin hat geschrieben:Allerdings wird kein Mensch sich davon überzeugen lassen, dass z.B. Chodorkowski rechtsstaatlich verurteilt wurde.
Natürlich war die Politik auch drin. Aber Chodorkowski als "politischen Häftling" darzustellen - da muss man eine sehr große Fantasie haben.