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Verfasst: 09 Mär 2007, 23:16
von Zeppelin
zimdriver hat geschrieben:WAS und WO steht sehr wohl drin im russischen Arbeitsbuch, ...
WAS: Schlosser, Schweißer... - wahnsinnig aussagekräftig.
Wo: XYZ-Sawod - haben alle immer nur im Stammwerk (Unternehmenshauptstandort) gearbeitet? Gibt der Unternehmensname Auskunft über das Produktions-/Dienstleistungsprofil? Kann man daraus erkennen, welche Tätigkeit genau in welchen Bereichen ausgeführt wurden?
Wohl kaum!

Ha ha ha (gähnend).

Ist ja auch Wurscht. Mir ging es ja nur darum zu erfagen, wie man eine Biographie und Sozialistation nachweist/dokumentiert, wenn diese in früheren Lebensabschnitten in RUS stattgefunden hat.
Und an der Stelle gibt es halt im hiesiegen Umfeld massive Defizite, die man zumindest für die Zukunft vermeiden kann.

Zeppelin.

Verfasst: 10 Mär 2007, 02:19
von zimdriver
Zeppelin hat geschrieben:...eine Biographie und Sozialistation nachweist/dokumentiert, wenn diese in früheren Lebensabschnitten in RUS stattgefunden hat....
Gerade zurück vom netten Forumtreffen in Moskau + freundliche Grüße an den Kämpfer für unsere Rechte + DU findest schon einen Ausweg + Auch ohne meine Meinung +

Verfasst: 12 Mär 2007, 11:27
von manuchka
Ganz erfolgversprechend kann auch eine zufällige Bekanntschaft auf einer Party oder in der Elektritschka sein, wo man dann mit jemandem ein bisschen Wodka trinkt und der einem dann zum Abschied sagt: "Und wenn du was brauchst, melde dich - wir organisieren das". Auf diese Weise hat schon mancher seinen Job bekommen. :wink:

Verfasst: 29 Mär 2007, 19:19
von Zeppelin
manuchka hat geschrieben:Ganz erfolgversprechend kann auch eine zufällige Bekanntschaft auf einer Party oder in der Elektritschka sein, wo man dann mit jemandem ein bisschen Wodka trinkt ...
Das erklärt durchaus, warum die Leute aus RUS hier oft völlig hilflos sind, wenn es um förmliche Bewerbungen mit Anschreiben, Lebenslauf, Referenzen und Zeugnissen geht
Aber es kommt hier beim Ausschreiber halt nicht so gut an, mal einfach dort anzurufen und zu fragen: "Wollen wir nicht mal zusammen einen heben gehen? Da könnten wir doch einfach alles besprechen." :?

Re: Frage zu üblichen Bewerbungsweisen für Jobs u.a. in RUS

Verfasst: 29 Mär 2007, 19:26
von zimdriver
Zeppelin hat geschrieben:... wie in RUS die gängige Art und Weise ist, sich um einen Job oder auch um Fördergelder oder Stipendien o.ä. zu bewerben?...
... es ging ja auch um HIER, RUS und nicht um D, wo natürlich ein Gläschen Wodka eher jobabträglich ist ...

Re: Frage zu üblichen Bewerbungsweisen für Jobs u.a. in RUS

Verfasst: 29 Mär 2007, 20:39
von Zeppelin
zimdriver hat geschrieben:... es ging ja auch um HIER, RUS und nicht um D, wo natürlich ein Gläschen Wodka eher jobabträglich ist ...
Das ist schon richtig. Aber nur im Zusammenhang mit der Frage, warum die sich nach Sozialisation in RUS hier oft so schwer tun, Bewerbungen zu schreiben.
(siehe mein Eingangsposting hier im Thread - ich zitiere mich ungern selbst)
Ferner fragte ich ja ausdrücklich nicht nur nach Bewerbungen im Zusammenhang mit Jobs, sondern auch nach solchen, wie z.B. zur Einwerbung von Födergeldern für Projekte, Stipendien etc.

Aber so genau magst Du's ja nicht, gelle?

Zeppelin

Verfasst: 29 Mär 2007, 21:00
von zimdriver
Bierher

Verfasst: 30 Mär 2007, 11:11
von manuchka
Nun, Zeppelin, ganz einfach - wo keine Födergelder sind, kann man sich auch um keine bewerben :wink:
Und wie Projektausschreibungen im Bau funktionieren, hab ich auch ein-zweimal mitgekriegt: Es wird ausgeschrieben, aber der Kuchen wird unter der Hand und unabhängig von der Ausschreiberei verteilt - entweder setzt sich der Bewerber mit dem Projektvergeber zusammen und schiebt ihm mit der Projektdokumentation auch eine Umschlag rüber, oder es funktioniert nach dem Prinzip: "Eine Hand wäscht die andere - du kriegst von mir das Projekt und darfst bauen, und zwar nicht nur am Projekt, sondern auch noch auf meiner Datscha." Oder man kennt sich halt und hat schon das ein oder andere Gläschen zusammen geleert.