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Re: In guten, wie in schlechten Zeiten

Verfasst: 03 Feb 2008, 21:25
von nerula
Wow, Zeppelin,

es freut mich ungemein, daß Deine Gattin nochmal beweist, daß unsere Frauen ihre unendliche Geduld, Intellekt und Durchsetzungsvermögen so erfolgreich auf dem Weg zu ihren Zielen nutzen können. Hut ab!

Gruß, nerula

Re: In guten, wie in schlechten Zeiten

Verfasst: 04 Feb 2008, 16:58
von Xottabych
nerula hat geschrieben:Typische Vorurteile: russische Frauen sind hochemotional, anschmiegsam, beruflich überqualifiziert, häuslich, abhängig von dem Partner, u. s.w.
Deutsche Männer sind kalt, emotionslos, karriereorientiert, nicht fächig, Bedürfnisse ihrer Partneririn zu verstehen, streng ordnungsfixiert u.s.w.
Klar sind das Vorurteile, aber oft bestätigen die sich auch. Ich habe in Russland sehr viele Russen kennengelernt, die noch nie Erfahrungen mit Fremden gesammelt hatten, und die darum auch nie auf den Gedanken kämen, von dem Rollenverhalten abzuweichen, das von den meisten Menschen aus ihrem Umfeld praktiziert wrd.
Andererseits habe ich auch mit einigen Russen (Ukrainern...) hier in Deutschland Kontakt, denen der Aufenthalt in einem fremden Kulturkreis erst die Augen dafür geöffnet hat, dass sie mit der klassischen Rollenverteilung eigentlich unzufrieden sind. Besonders Frauen wollen da oft mehr haben und entwickeln sich ein beträchtliches Stück davon weg.

Interessant finde ich, dass Du in Deiner Fragestellung die Option "deutsche Frau + russischer Mann" gar nicht berücksichtigt hast. Nun gut, falls die Verteilung der binationalen Partnerschaften in diesem Forum mehr oder weniger repräsentativ sein sollte, dann ist diese Veeinfachung wohl auch gerechtfertigt. Für diese Ungleiche Verteilung gibt es bestimmt etliche Gründe, aber könnte man daraus vielleicht nicht auch schließen, dass deutsche Männer, ganz allgemein gesprochen, den Bedürfnissen von Frauen eher gerecht werden als russische Männer?

Re: In guten, wie in schlechten Zeiten

Verfasst: 04 Feb 2008, 17:13
von Oletsch
Wenn Du schon so anfängst:
waldmeister hat geschrieben:könnte man daraus vielleicht nicht auch schließen, dass deutsche Männer, ganz allgemein gesprochen, den Bedürfnissen von Frauen eher gerecht werden als russische Männer?
muss man logischerweise auch fortsetzen: "... und russische Frauen werden den Bedürfnissen der deutschen Männer eher gerecht als deutsche Frauen" ;)

ich nehme das bewusst in Hochkomma, da es nicht meine Meinung ist...

Gruß
Oletsch

Re: In guten, wie in schlechten Zeiten

Verfasst: 04 Feb 2008, 17:58
von harald63
Oletsch hat geschrieben:Wenn Du schon so anfängst:
waldmeister hat geschrieben:könnte man daraus vielleicht nicht auch schließen, dass deutsche Männer, ganz allgemein gesprochen, den Bedürfnissen von Frauen eher gerecht werden als russische Männer?
muss man logischerweise auch fortsetzen: "... und russische Frauen werden den Bedürfnissen der deutschen Männer eher gerecht als deutsche Frauen" ;)

ich nehme das bewusst in Hochkomma, da es nicht meine Meinung ist...

Gruß
Oletsch
Das muss man nicht logischerweise. Wenn Russinen können deutsche Männer attraktiver als russische finden folgt daraus nicht, dass deutsche Männer russische Frauen attraktiver als deutsche Frauen finden.

Re: In guten, wie in schlechten Zeiten

Verfasst: 04 Feb 2008, 18:23
von Zeppelin
nerula hat geschrieben:Hat schon jemand irgendwo Statistiken über die Scheidungsraten bei deutsch-russischen Ehen gelesen?
Derartige Statistiken habe ich noch nicht gesehen, denke aber, dass sie kaum aussagefähig oder zumindest schwer zu interpretieren wären.

Ich weiß jedoch von einer ganzen Reihe unglücklicher Fälle, die nach langen Jahren Ehe in einer Trennung endeten. Oft handelt es sich dabei um Paare, wo junge Männer aus der ex DDR in der SU studierten, dabei ihre Frauen kennenlernten und diese mit herbrachten.
Das war zunächst auch mit einer guten sozialen Perspektive verbunden: Die Frauen entronnen den Verhältnissen in ihrer Heimat und ihre Männer hatten als Ingenieure, Wissenschaftler oder höhere Offiziere einen relativ hohen Lebensstandard
Als aber die Wende kam, verlor ein enorm großer Teil dieser Männer seine Jobs und viele wurden darüber so verbittert, dass die Frauen es mit ihnen nicht mehr aushalten konnten.

Ebenso verloren aber auch viele der 'mitgebrachten' Frauen ihre Jobs, da sie oft selbst Ingenieurinnen o.ä. waren, die mit dem Zusammenbrechen der ostdeutschen Industrie arbeitslos wurden.
Damit war dann der soziale Abstieg perfekt, die Sehnsucht nach der Heimat und der Familie wurde bei den betroffenen Frauen immer stärker und die ehemaligen DDR-Plattenbausiedlungen in den ex-Industrieregieonen entwickelten sich mehr und mehr zu sozialen Brennpunkten. Dort mit vielleicht 48 Jahren allein in so einer Wohnung zu sitzen ohne Aussicht darauf, wieder ein richtiges Leben führen zu können...

Naja, man kann sich wohl denken, wie einsam man sich da fühlt...

Vor ca. 2 Jahren brachte die Berliner Zeitung mal eine Reihe ausführlicher Interviews mit Ausländern/-innen, die solche Schicksale erlebt hatten. Darunter waren auch einige Russinnen, die sich zwar mit ihrer Zähigkeit und ihrern Russland-Verbindungen irgendwie hier über Wasser hielten (Reiseagenturen, russische Geschäfte etc.), aber alle sagten, dass sie nur nach einer Gelegenheit suchten zurückzukehren, weil ihnen das Leben hier doch nicht so gefällt.
Dafür wurden dann auch vor allem kulturelle Gründe genannt, aber eben auch diese Rollenbilder bzw. der nicht erfüllte Rollenanspruch.

Im Übrigen gibt es gar nicht so wenige Paare russischer Männer und deutscher Frauen, wie das Forum hier evtl. glauben macht.

Dabei handelt es sich aber zumeist um Frauen, die ihrerseites in der ex-SU oder dann auch in Russland studiert haben (meistens Geisteswissenschaften, Kunst, Sprachen o.ä.) bzw. aus anderen beruflichen Gründen längere Zeit dort waren, und die halten m.W. auch gut zusammen. - Jedenfalls kenne ich einige davon.
Durchweg kann ich jedoch sagen, dass diese Männer vollständig dem Stereotyp der kahlgeschorenen, gewaltbereiten, lederjacken- und jogginghosentragenden Russen widersprechen, der das Negativbild so nachhaltig prägt.

Soviel zu meinem Kenntnisstand über diese Dinge.

Zu mir persönlich muss ich allerdings sagen, dass ich mir nie hätte vorstellen können, mal in einer binationalen Ehe zu landen - geschweige denn mit einer Frau, die im Territorium der ex-SU sozialisiert wurde, bevor mich diese kleine 'durchtriebene' und starrköpfige Tatarin aus dem Hinterhalt erwischt hat.
Aber so wird man dann selbst mit einiger Lebenserfahrung doch ab und zu mal von etwas anderem belehrt. ;)

Gruß,
Zeppelin

PS: Ob man allerdings die von Dir gewähle Verallgemeinerung der Merkmale "Eurer Frauen" so stehen lassen kann, vage ich mal arg zu bezweifeln. Dafür kenne ich auch zu viele Gegenbeispiele.

Re: In guten, wie in schlechten Zeiten

Verfasst: 04 Feb 2008, 19:58
von manuchka
Zeppelin, ich möchte dir an deiner Stelle mal für deine schönen Beiträge zu diesem Thema danken :blumen2: Zum einen finde ich die wirklich nett zu lesen, zum anderen enthalten sie neben Einblicken in deine persönlichen Erfahrungen (auch dafür danke) interessante Infos.

Mein Mann ist Russe und hat zwar einen Kurzhaarschnitt und einen braunen Gürtel in Karate, aber er entspricht - wie Zeppelin schon sagt - so ganz und gar nicht den stoppelhaarigen stämmigen Schlägertypen mit "intelligentem" Gesichtsausdruck, die man so als Türsteher oder Gangster-Begleitung kennt. Ich habe auch keine bi-nationale Beziehung angestrebt, erst recht nicht, weil ich etwa über deutsche Männer total frustriert gewesen wäre. Ich denke, es gibt überall solche und solche.

Ich glaube aber, dass Paulchen mit seiner These, dass in Russland Frauen mehr Frauen und Männer mehr Männer sind, in einer gewissen Hinsicht schon recht hat. Ausländischen Männern gehen ja oft die Augen über vor soviel Weiblichkeit, die sie hier sommers wie winters präsentiert bekommen. Und russische Männer sind tatsächlich (zumindest am Anfang einer Beziehung und in den ersten Jahren) oft viel aufmerksamer - helfen in den Mantel, halten die Hand der Dame beim Aussteigen aus öffentlichen Verkehrsmitteln... und sind spendierfreudiger - vielleicht gezwungenermaßen, weil es so erwartet wird. In Deutschland ist es eher üblich, dass beim Rendezvous/Treffen jeder für sich selber bezahlt, hier nicht. Und der Kavalier ist auch schon bereit, die Dame seines Herzens gegen Beleidigungen zur Not auch mit den Fäusten zu verteidigen. Manchmal geht das schon ein wenig zu weit, klar, aber sein wir doch mal ehrlich - welcher Frau gefällt es nicht, wenn der Mann mal den Kavalier und Beschützer rauskehrt? Ich glaube, da haben sich die Frauen in Westeuropa (und DE eingeschlossen) mit ihrer Emanzipation einiges selber kaputt gemacht ("ich kann selber für mich sorgen und zahlen, ich kann selber für mich einstehen, ich brauche deine Hand nicht, weil man das als Zeichen der Schwäche auslegen könnte") - und damit auch an Weiblichkeit eingebüßt...

Ich musste in unserer Ehe lernen, dass es Dinge gibt, die mein Mann - als Mann und Oberhaupt der Familie - alleine entscheidet, aber das ist auch richtig so. (Es gibt auch Bereiche, in denen ich allein entscheide.) Ich fühle dennoch mich nicht entmündigt, wenn ich nicht überall meinen Willen durchsetzen kann, und meine Meinung wird ja doch gefragt geachtet.
Und ich durfte in unserer Ehe lernen, dass ich nicht immer und überall "meinen Mann stehen" und "die Hosen anhaben" muss, sondern Frau und damit durchaus auch mal schwach sein darf, weil mein Mann sich in solchen Situationen kümmert und ich mich da auf ihn verlassen darf.

Klar, wenn ich mir so die russische Durchschnittsfamilie mit Mitte 40 angucke - das ist oft nicht so beschaulich, und vom Kavalier und der weiblichen Schönheit ist da oft auch nicht mehr so viel übrig. Aber ist das denn in DE anders? Ob man sich gehen lässt in der Annahme "ach, der/die ist mit mir verheiratet, jetzt brauch ich mich nicht mehr anstrengen" oder ob man sich dennoch bemüht, an sich und der Beziehung arbeitet - das ist eine Frage der Wertschätzung - seiner selbst und seines Partners. Und die muss in bi-nationalen Ehen genau so gestellt werden wie in rein deutschen oder rein russischen.

Re: In guten, wie in schlechten Zeiten

Verfasst: 05 Feb 2008, 23:01
von nerula
manuchka hat geschrieben:Ich musste in unserer Ehe lernen, dass es Dinge gibt, die mein Mann - als Mann und Oberhaupt der Familie - alleine entscheidet, aber das ist auch richtig so. (Es gibt auch Bereiche, in denen ich allein entscheide.) Ich fühle dennoch mich nicht entmündigt, wenn ich nicht überall meinen Willen durchsetzen kann, und meine Meinung wird ja doch gefragt geachtet. Und ich durfte in unserer Ehe lernen, dass ich nicht immer und überall "meinen Mann stehen" und "die Hosen anhaben" muss, sondern Frau und damit durchaus auch mal schwach sein darf, weil mein Mann sich in solchen Situationen kümmert und ich mich da auf ihn verlassen darf.
Witzig, bei mir war es genau umgekehrt. Erst mit meinem deutschen Mann habe ich gelernt, daß es durchaus eine gleichberechtigte Partnerschaft sehr erfolgreich funktionieren kann. (Fast) Alle russische Männer, die ich auf verschiedene Weise kennengelernt habe, konnten nur mit Anstoß, Zustimmung oder gar Erlaubnis einer Frau etwas tun, bewegen oder erreichen.
Um mal kurz abzuschweifen, ein typisch russischer Witz dazu:
Ein Mann beschwert sich bei seinem Freund, seine Frau habe ihn völlig unter dem Pantoffel.
Der Freund rät, er solle mal auf den Tisch hauen und es ihr sagen, wer hier der Boss wäre.
Ermutigt kommt er nachhause und geht gleich in die Küche, wo seine Frau beim Abwasch ist.
Ohne ihn anzuschauen donnert Sie: "Wo bist Du gewesen?!!!!!" :twisted: Er zittert, schlägt aber trotzdem mutig auf den Tisch und mit krächzender Stimme sagt:
" SO! Du wirst mir jetzt mein Essen servieren und danach auch abräumen. Wärenddessen lege ich mich auf das Sofa und sehe fern.
Und rate mal, wer mir die Schuhe ausziehen und mich zudecken wird, wenn ich einschlafe?"
Die Frau bleibt noch einige Sekunden mit weit aufgerissenen Augen stehen, dann zeichnet sich auf ihrem Gesicht ein diabolisches Lächeln auf. Mit der Gußeisenpfanne wedelnd, kommt sie auf ihn zu und mit falsch zärtlicher Stimme sagt: "Meinst Du den Leichenbeschauer, Teuerster?"

Zurück zum Anfang. Warum es so ist? Vielleicht, weil die meisten von ihnen es nicht anders aus dem eigenen Elternhaus kennen. Der Vater ist die am wenigsten von der Mutter geachtete Person. Er wehrt sich ja auch nicht dagegen. Wer würde es schon wagen, die Stelle vor dem Kind für sich zu beanspruchen.
Mutterschaft ist heilig, unantastbar und darf auf keinen Fall in Frage gestellt, angezweifelt werden (Nicht meine Meinung). Für viele Frauen ist sie damit ein willkommener Fluchtort vor der Verantwortung dem eigenen Mann gegenüber, an sich selbst in der Beziehung zu arbeiten, überschwemmende Emotionen und Launen zu zügeln und Liebe zu ihm aufrecht zu erhalten (im Idealfall zu verstärken). Ab dem Moment, wo das erste Kind (im schlimmeren Fall ein Junge) da ist, wird es zum absoluten Mittelpunkt ihres Lebens. Und das bitte nicht bloß für die ersten zwei- drei Jahre, sondern für immer. Die ganze ungeheuere, zum größten Teil ihr selbst und ihrem Mann geltende Energie entlädt auf das Kind. Die spätere Probleme sind damit vorprogrammiert. Je mehr sich "das Kind" (jeden Alters) dagegen wehrt, desto lauter klingt es: " Ich bin Deine Mutter, ich habe mein Leben für Dich geopfert, wie ein Arbeitstier geschuftet, auf tausend schöne Dinge und tolle Chancen im Leben verzichtet (jede hat da eigenes Lied komponiert). Und Du wagst es, mir zu widersprechen?! Wenn Du meinen baldigen Tod nicht provozieren willst, tust Du, was ICH Dir sage." Die Weichen sind schon festgelegt. Da wundert man sich nicht, daß die Situation in eigener Familie genau diegleiche ist.
Ich habe selbst, als Kind, die totalitäre Position meiner Großmutter in der Familie miterlebt. Und wir waren weitgehend keine Ausnahmefamilie. Meine Mutter kämpft für ihre "Freiheit" immernoch.

Es ist schön zu erfahren, daß es warscheinlich immer mehr psychisch erwachsene Männer in Rußland gäbe.
Und internationale Erfahrungen haben dazu wohl auch sehr viel beigesteuert, zumindest was die große Städte angeht. In meiner Heimatstadt merke ich die Veränderungen aber noch kaum.

Re: In guten, wie in schlechten Zeiten

Verfasst: 06 Feb 2008, 07:52
von Norbert
Interessante Meinung, nerula. Da ist was Wahres dran. Ich denke aber, diese Macht der Frauen und die Unselbstständigkeit der Männer ist eher unterschwellig. Zugeben würde das keiner - aber unterschwellig haben schon viele Frauen die Macht im Haushalt. Aber wirklich eher unterschwellig.

Ich sehe das aber eher als eine Kunst: Die Männer fühlen sich als die Macht im Hause, aber in Wirklichkeit bestimmen doch die Frauen. "Das ist das moderne Matriarchat", meinte mal ein Journalist zu mir, der Russland recht gut kennt. Mit dieser Macht ausgestattet, wissen die russischen Frauen aber auch, dass sie eine aufgesetzte Emanzipation wie in Westeuropa nur bedingt brauchen. Sie emanzipieren sich quasi mit ihren Mitteln - was ich als Mann sehr angenehm finde. (Meine Frau soll mir ruhig mal mit einem Minirock den Kopf verdrehen.)

Und noch etwas für die Klischees: Die russischen Männer unterwerfen sich dieser unterschwellige Macht übrigens auch freiwillig - erscheint mir. Wer sich bei Partys ab und zu so volllaufen lässt, dass ihn nur noch die Frau nach Hause schleppt, der weiß genau, auf wen er die nächsten Wochen hören sollte, damit dieser Nach-Hause-Bring-Service beim nächsten Mal wieder klappt. 8)

Re: In guten, wie in schlechten Zeiten

Verfasst: 06 Feb 2008, 10:08
von CSB_Wolf
@ nerula
Mutterschaft ist heilig, unantastbar und darf auf keinen Fall in Frage gestellt, angezweifelt werden (Nicht meine Meinung). Für viele Frauen ist sie damit ein willkommener Fluchtort vor der Verantwortung dem eigenen Mann gegenüber, an sich selbst in der Beziehung zu arbeiten, überschwemmende Emotionen und Launen zu zügeln und Liebe zu ihm aufrecht zu erhalten (im Idealfall zu verstärken).
@ nerula

danke für deinen sehr schönen Beitrag. Was Du hier beschreibst, dass erlebe ich nun seit 6 jahren. Meine Frau ist Russin (40 J. und ich bin deutscher (50 J.), sie lebt in Russland und ich in Deutschland. Wir führen eine Fernehe, ich fliege alle 3Monate zu ihr und zwischendurch kommt sie zu mir. Wenn ihr "Kind 21 Jahre alt" fertig ist mit dem Studium will sie zu mir kommen :roll: Das Kind meiner Frau geht ihr über alles, das geht inwischen schon soweit das unsere Ehe in Gefahr ist weil ich so langsam keine Lust mehr auf eine solche Beziehung habe und sie nicht von ihrem erwachsenem Kind abnabeln kann, so wie wir hier in Deutschland sagen.

Gruss
wolf

Re: In guten, wie in schlechten Zeiten

Verfasst: 06 Feb 2008, 17:48
von jordan26
@CSB-Wolf


Du bist für mich absolut der grösste und ich zieh den Hut vor Dir.

gruss fred