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Re: Hin und zurück - Rückkehr in die Heimat

Verfasst: 13 Aug 2008, 07:17
von Aetschi
Die Sendung war sehenwert.

Hinterlässt bei mir aber den selben Nachgeschmack wie diese ganzen Sendungen Goodbye Deutschland usw.

Gruß

Aetschi

Re: Hin und zurück - Rückkehr in die Heimat

Verfasst: 24 Aug 2008, 00:02
von Bephep
Ich habe die Sendung nicht gesehen aber ein paar Zahlen aus Nordrhein-Westfalen.

Vor 19 Jahren kamen noch 128 968 Spaetaussiedler noch NRW.In 2007 nur noch 1 266.Viel scheitern an der Sprachpruefung und duerfen nicht einreisen.

Bei allen Artikeln und Sendungen aber auch aus eigener Erfahrung ,das groesste Problem ist das Sprachproblem.Wer nicht bereit ist deutsch zu lernen bekommt Probleme,schlechte oder keine Arbeit.
Ich kenne mehrere Familien da wird zu Hause immer russisch gesprochen.Und im Fernsehen laufen russische Programme.
Es gibt hier genug Angebote zur Integration,vereine Gespraechskreise Sprachkurse, aber die werden nicht angenommen.Es ist ja auch einfach, weil schon viele Deutsch-Russen hier wohnen dort Freunde und Bekannte zu finden,ein Sprachproblem hat man da nicht.

Re: Hin und zurück - Rückkehr in die Heimat

Verfasst: 25 Aug 2008, 11:04
von Simone
In Deutschland gibt es zumindest eine gewisse Toleranz, was die Beherrschung der deutschen Sprache angeht, meiner Meinung nach. Antragsformulare sind oft mehrsprachig, Behörden haben internationale Wegweiser und Broschüren, etc. Versucht man z.B. in Italien Fuss zu fassen, geht ohne die italienische Sprache gar nichts, das sind meine Erfahrungenaus dem industrialisierten Norditalien, wo man eigentlich auch Leute mit englischen Sprachkenntnissen vermutet. Fehlanzeige! Ebenso schwierig, so berichten mit Freunde, ist es in der französisch-sprechenden Schweiz. Dort beherrschen die "Eingeborenen" zwar Fremdsprachen, aber sie stellen sich taub gegenüber Fremden.
Von Russland ganz zu schweigen... es gibt in Moskau nicht einmal eine lateinische Beschriftung in der Metro.

Wer Mitglied im Odnoklassniki ist, sollte sich mal die Einträge von Russland-Deutschen anschauen. Viele stellen ihre Errungenschaften in den Vordergrund und präsentieren sich auf den Fotos mit Auto, mit Haus, in der Karibik... Die menschlich kühlen deutschen Verhältnisse und der hohe Aufwand für den vermeintlichen Wohlstand werden ausgeblendet und die Zurückgebliebenen in der alten Heimat bekommen einen falschen Eindruck.

Re: Hin und zurück - Rückkehr in die Heimat

Verfasst: 28 Aug 2008, 15:11
von Zejtnot
Simone hat geschrieben:... es gibt in Moskau nicht einmal eine lateinische Beschriftung in der Metro.
Die Pläne in allen Wagen sind auch lateinisch beschriftet. Die Tafeln in den Stationen nicht, aber da hat ja jede Linie eine Farbe ... (Ich meine es wäre für die Übersichtlichkeit katastrophal, alles (!) doppelt zu beschriften. Ein wenig mehr wäre natürlich gut.)

Aber da ist Deutschland nicht besser. Ich habe sehr oft ECs oder internationale Nachtzüge in Deutschland erlebt, wo ich als Passagier Ausländern übersetzen musste. Die Schaffner konnten es nicht - in internationalen Zügen!!!

Re: Hin und zurück - Rückkehr in die Heimat

Verfasst: 28 Aug 2008, 15:17
von Sibirier
Ich habe in deutschen U-Bahnen auch bisher keine kryillische Beschriftung gesehen....

Re: Hin und zurück - Rückkehr in die Heimat

Verfasst: 28 Aug 2008, 15:44
von Zeppelin
Sibirier hat geschrieben:Ich habe in deutschen U-Bahnen auch bisher keine kryillische Beschriftung gesehen....
Die verirren sich ja wohl auch kaum nach Moskau, wo Du lt. Deiner Sign. offenbar lebst.

Die DB und die BVG haben da inzwischen ziemlich aufgeholt.
Aber stimmt schon. Die die Aushangfahrpläne auf den Bahnsteigen sind meistens nur auf Deutsch. Lautsprecherdurchsagen und allgemeine Beschriftungen findet man zunehmend auch in / auf russisch.

Re: Hin und zurück - Rückkehr in die Heimat

Verfasst: 08 Sep 2008, 00:36
von zimdriver
... auch wenn`s schon spät ist mit meiner Meinung:
Weder erwarte ich in Moskau oder SPb irgendwelche lateinischen Transskriptionen für die Metrostation Oktyabrskaya noch in Berlin oder München irgendwelche kyrillischen Verschreibungen für Marienplatz. Das bisschen Mühe kann sich jeder machen. Oder einen Fremdenführer nehmen.