Mal abgesehen davon, dass ich das für eine juristische Unverschämtheit halte, kann ich doch nicht so recht nachvollziehen, was an einer simplen Blutabnahme nun so fürchterlich schlimm oder gar entwürdigend sein sollte, solange sie nicht mit solchen Zumutungen verbunden ist, wie z.B. Zejtnot oben schrieb. - Auch viele Andere haben hier ja schon von den unsäglichen "Gesundheits"tests in RUS berichtet.Naila hat geschrieben:Ich war beim Arzt wegen einer Bescheinigung für die Ausländerbehörde. Dann hat er ohne jegliche Vorwarnung mir die Vene abgebunden. "Was machen Sie?" "Ja, ich muß Ihnen Blut entnehmen für einen AIDS-Test".
Immerhin bekommt man so ja auch die Bestätigung, dass man nicht infiziert ist - oder wenn doch, ist man halt gewarnt.
Ich selbst war z.B. heilfroh, dass ich einige Wochen bevor ich meine Frau kennengelernt hatte, mal wieder Blutspenden gewesen war. Da ist ein AIDS-Test ja obligatorisch und man würde umgehend informiert werden, wenn da ein Verdacht bestünde.
Leider gestehen sich allzu viele Leute selbst nicht ein, dass sie sich möglicherweise infiziert haben. Und das Resultat dessen finde ich tatsächlich grausam.


