Tamara hat geschrieben:Was meinst mit Loyalität? Zur Rus oder D?
Im engeren Sine meinte ich schon Loyalität zu D, wobei es nicht darum geht, die zu RUS zu verleugnen.
Du hast absolut Recht, dass ich mich nicht auskenne, deswegen versuche ich bei Leuten, die diesen Weg bereits gemacht haben, Rat zu holen.
Dann bist Du hier im Forum gut "aufgehoben". Im Ernst: Wer sich hier besonders engagiert sind Leute, die sich aus Erfahrungen recht gut auskennen.
Die deutschen Behörden funktionieren nach Vorschriften, das mach das Leben leichter,
Nicht nur dies. Sie definieren sich nicht mehr nur als staatliche Autorität, sondern sein geraumer Zeit auch zunehmend, auch als Dienstleister, der zwischen Staat und Bürger vermittelnd tätig wird, wenn dies nötig oder geboten ist.
...die Russen nicht. Ich weis es nicht wer sich damit auskennt.
Auch wenn ich RUS insgesamt sehr kritisch sehe und es zahllose Hinweise für Fehlverhalten der Verwaltungen gibt, empfehle ich auch gegenüber den russischen Behörden Loyalität. - Jedenfalls bin ich der Meinung, dass vor allem Verständnis "von unten" schon sehr viel dazu beigetragen hat, auch in RUS Ansätze einer Zivilgesellschaft zu entwickeln.
In den Behörden dort arbeiten schließlich auch nur Menschen. Sie definieren sich zwar häufig vor allem als "kleine Rädchen im großen Getriebe" und verfolgen zu allererst ihr eigens Interesse. Aber man hört/liest auch immer häufiger Beispiele dafür, dass da auch in RUS einiges in Bewegung hin zum Positiven ist.
Konfrontation hat immer (mindestens) zwei Parteien. Als Bürger ist man zunächst meist in der Lage, sich gegen einen "übermächtigen Staat" (und dessen Vertreter) verteigigen zu müssen.
Doch hüben wie drüben habe ich die Erfahrung gemacht, dass man ganz ohne Druck/Bestechung/Gewalt sehr gut bedient wird, wenn man - wie auch immer - Verständinis für die Lage der Behördenmitarbeiter aufbringt und kooperativ ist.
Also: Mach Dir keine Sorgen und trage mit dazu bei, dass sich unbegründete Vorbehalte nicht reproduzieren.