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Re: Schule für russisches Kind in Deutschland
Verfasst: 07 Aug 2009, 14:10
von vorobyev
Hallo, harald 63,
Ja, Russe der hier arbeitet. Kein Ausssiedler.
Re: Schule für russisches Kind in Deutschland
Verfasst: 07 Aug 2009, 14:18
von vorobyev
Hi, lixil,
Vielen dank für den Beitarg. Das ist ja alles richtig, was Du schreibst. Ich vertrete zum Integrationsproblem der Kinder die gleiche Meinung. Ich habe hier aber was anderes gemeint. Das Problem ist hier beide Sachen parallel zu schaffen:
1) dass er noch 2 Jahre in russischer Schule in Moskau fertig studiert
2) das er nach dem Aufenthaltsgesetz hier mit mir "zusammengeführt wird" und dafür braucht er eine Schulbescheinigung von hier, das er in eine Schule in Deutschland geht. Gibts es hier vielleicht Russische Schulen, welche sowas zulassen würden, dass er hier so zu sagen eingeschrieben wird, aber tatsächlich pendelt zwischen beiden Schulen und die Mehrzeit in der Moskauer Schule verbringt?
Roman
Re: Schule für russisches Kind in Deutschland
Verfasst: 07 Aug 2009, 14:43
von lixil
Hi, also so eine Schule kenne ich nicht. Habe auch noch nie was davon gehört.
Aber es gibr ja viele Schüler die ein Schuljahr in USA oder UK verbringen warum dann nicht auch in RUS? Aber gleich zwei Jahre?
Ich könnte mir höchstens vorstellen, das man es mit der Schule in RUS so vereinbart dass er immer zur Abschlußprüfung dort erscheint, also so eine Art Befreiung vom regulären Unterricht bekommt. Aber ich bin mir sicher darauf bist du auch schon gekommen.
Re: Schule für russisches Kind in Deutschland
Verfasst: 09 Aug 2009, 21:59
von GIN
vorobyev hat geschrieben:Ja, Russe der hier arbeitet. Kein Ausssiedler.
Hallo.. hier greift das nicht. Mit 16 ist Ende...
Die hessische Schulpflicht ist mit 16 auch vorbei... und die Schulbehörde hat Ihn in keine Schule zu bringen.
Ich würde Vorschlagen das er die Schule in Moskau beendet und dann versucht ein Studium in Deutschland anzufangen..
Ich bin zbs in Deutschland zur Schule gegangen und später nach Lettland.. wieder nach Deutschland zurück wurde mir mein Schuldiplom nicht nerkannt..
Da ich auch über 16 Jahre alt war griff das hessische Schulgesetz nicht und ich hatte grosse Mühe eine Realschule zu finden. Der Plan war aber ein Gymnasium doch hatte ich in der Schule nur Russisch, Deutsch, Englisch und Lettisch. Die Schulbehörde in Frankfurt und Offenbach zeigten mir auf das für einen Besuch auf einem Gymnasium ein 5 Jähriger Nachweis einer Drittsprache (Französisch,Spanisch, Italienisch,Latein,Altgriechisch) für den Besuch eines Gymnasiums erforderlich ist. Somit war für mich nur eine Realschule interessant.
Ich Denke dieses ist immer noch so.. Hessen versucht alles um gute Bildung zu verhindern.
Er soll die Schule beenden... und dann ein Studium in Deutschland anfangen. Als Au Pair kommen ist auch eine Möglichkeit. Achtung vor dem hessischen Bildungssystem!. Ich habe auch fast nur schlechte Erfahrungen gemacht. Gute Bildung gibt es auf hessischen Schulen kaum.
Vielleicht sind aber hier mehr Infos.
http://www.goethe.de/uun/ang/jga/deindex.htm
http://www.austausch.org/schueleraustausch.html#c652
Re: Schule für russisches Kind in Deutschland
Verfasst: 09 Aug 2009, 22:10
von GIN
lixil hat geschrieben:Hi, also so eine Schule kenne ich nicht. Habe auch noch nie was davon gehört.
Aber es gibr ja viele Schüler die ein Schuljahr in USA oder UK verbringen warum dann nicht auch in RUS? Aber gleich zwei Jahre?
Ich könnte mir höchstens vorstellen, das man es mit der Schule in RUS so vereinbart dass er immer zur Abschlußprüfung dort erscheint, also so eine Art Befreiung vom regulären Unterricht bekommt. Aber ich bin mir sicher darauf bist du auch schon gekommen.
Ich habe das gemacht.. Ich hatte zu der Zeit ein Studentenvisum für Lettland. Musste jedes Jahr verlängert werden. Das Problem ist das hohe Alter bei Ihm.. Mit 16 machen die Behörden ein Ende. Die Schulpflicht erlischt in allen Ländern der BRD. Ich hatte auch grosse Probleme wegen der fehlenden Drittsprache ein Gymnasium zu finden (Als ich wieder in Deutschland war). Die Schulabschlüsse wurden nicht als Gymnasium anerkannt... DIe Kerle die in die USA einen Austausch machen sind doch fast alle Kinder aus dem Gymnasium aus Klasse 11. Klasse 11 ist kein Schulabschluss..In Deutschland sind nur die Schüler der Gymnasien dafür gedacht... Der Hauptschüler doch eher fürs Sozialamt und der Realschüler für die Berufsausbildung..
kommt er nach Deutschland hat er wegen den fehlenden Drittsprachen ein Problem...
Ich warne hier vor einem Experiment.. Mit viel Mühe konnte ich eine Realschule finden (Als Deutscher Staatsbürger) wo ich wenigstens die Klasse 10 machen konnte.
Am besten er schliesst die Schule ab und sucht sich einen Studienplatz.. beendet er die Schule dort nicht.. kommt nach Hessen und am Ende findet er sich in einem Berufsvorbereitungsjahr der Arbeitsagentur