Ich finde es ja klasse, wie die EU derzeit wieder mal agierte:
Da hatten wir neulich den sogenannten "Gaskrieg", wonach am Ende Rußland wieder Gas lieferte. Mit zwischenzeitlich immensen Problemen für manche Abnehmer in der EU.
In dem Zusammenhang wurde das Problem öffentlich, daß die ukrainischen Leitungen dringend erneuert werden müssen, der Ukraine aber das Geld dafür fehlt.
Rußland bot an, dabei mitzuwirken, aber das Angebot wurde von der Ukraine dankend abgelehnt.
Nun wurde am 23.3.09 ein EU-Ukraine-Abkommen über genau dieses Problem abgeschlossen.
Natürlich (oder warum eigentlich ??) blieb Rußland außen vor. Es geht ja auch "nur" um ca. 5,5 Milliarden Euro....
Dann fingen die Russen an, zu protestieren, weil sie vor der Türe gelassen worden (schließlich ist es ihr Gas, um was es letztendlich für Europa geht).
Ergebnis:
Juschtschenko weist Frau Timoschenko an, Verhandlungen mit Rußland über eine Beteiligung an der Sanierung aufzunehmen.
Medwedew reist zum G-20-Gipfel mit diesem Thema und macht eventuell den starken Mann.
Frage:
Warum mußte es erst so weit kommen ?
Oder anders gefragt: Wer sind die Experten, welche sich in der EU solche Strategien ausdenken ?
Und noch Interessanter:
Gebt mal bei "Google News" die Worte "Gas" und "Ukraine" ein, und seht mal, wer da was drüber schreibt, oder eben auch nicht schreibt........
Gruß
Kundun