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Re: Wohnungskauf in Moskau als Kapitalanlage

Verfasst: 30 Jul 2009, 18:26
von Dietrich
:oops: Also O.K. die "Salzburg München Bank" gibt es doch. http://www.salzburg-muenchen-bank.de Die hatte ich vorher nicht gefunden...

Aber die deutschen Raiffeisenbanken haben mit der Österreichischen trotzdem nur den Namen gemeinsam und Vorteile bei der Übermittlung von Geld RU->D haben sie keine.

Re: Wohnungskauf in Moskau als Kapitalanlage

Verfasst: 31 Jul 2009, 18:30
von Apollo

Re: Wohnungskauf in Moskau als Kapitalanlage

Verfasst: 03 Aug 2009, 11:41
von Dietrich
Demnach ist unsere Wohnung noch ca. 6.9Mio Rubel wert... also ca. 156.000 Euro....
Wäre ja wirklich zu schön, wenn wir da noch irgendwann soviel für kriegen würden.... aber mit 140.000 wäre ich auch schon zufrieden ;-)

Aber bis dahin wird wohl auch der Rubel nochmal wieder einen großen Schritt nach unten machen..... und aus 6 Mio Rubel werden dann schnell nur noch 110.000 Euro...

Re: Wohnungskauf in Moskau als Kapitalanlage

Verfasst: 03 Aug 2009, 12:10
von Sibirier
Die Filialen hast Du auch übersehen.... ;)

http://www.rlbooe.at/eBusiness/rlbooe_t ... 25-NA.html

Aber ich will hier keine Werbung die Raiffeisenbank machen.... Ich habe nichts davon..... :x

Es sollte klar sein, dass die "normalen" deutschen Raiffeisenbanken mit der Raiffeisenbank Österreich nichts zu tun haben. Nur diese speziellen Raiffeisenbanken Österreich, deren Filialen sich in DE befinden....

Re: Wohnungskauf in Moskau als Kapitalanlage

Verfasst: 03 Aug 2009, 19:42
von CSB_Wolf
Dietrich hat geschrieben:Demnach ist unsere Wohnung noch ca. 6.9Mio Rubel wert... also ca. 156.000 Euro....
Wäre ja wirklich zu schön, wenn wir da noch irgendwann soviel für kriegen würden.... aber mit 140.000 wäre ich auch schon zufrieden ;-)

Aber bis dahin wird wohl auch der Rubel nochmal wieder einen großen Schritt nach unten machen..... und aus 6 Mio Rubel werden dann schnell nur noch 110.000 Euro...
Warum vermietest Du die Wohnung nicht, dann hält sich der Verlust doch in Grenzen und mit der Zeit verdienst Du auch noch etwas daran 8)

Gruss
wolf

Re: Wohnungskauf in Moskau als Kapitalanlage

Verfasst: 04 Aug 2009, 10:07
von Dietrich
CSB_Wolf hat geschrieben:Warum vermietest Du die Wohnung nicht, dann hält sich der Verlust doch in Grenzen und mit der Zeit verdienst Du auch noch etwas daran 8)
Das machen wir ja....
Aber die Mieter kamen auch gerade letzte Woche angeschi... und wollten weniger zahlen, da die Mieten angeblich überall sinken. Und so Fernadministriert macht vermieten in Russland eben nicht gerade Spaß. Ausserdem fehlt uns damit der Grundstock um hier eine Wohnung oder sogar ein Haus zu kaufen....

Re: Wohnungskauf in Moskau als Kapitalanlage

Verfasst: 04 Aug 2009, 10:26
von Sanya
Zejtnot hat geschrieben:Meiner Meinung nach platzt die Blase erst noch. Im Moment schreiben alle Banken die ungedeckten Kredite einfach noch ab - jedoch habe ich Zitate gehört, dass die Kapitaldeckung der Banken dafür nicht mehr lange reicht. Und dann müssen sie diese Immobilien zwangsversteigern, was zu einer Preisspirale führen wird, die wesentlich härter wird, als die 3 bis 5 % monatlicher Preisverfall im Moment.

In Novosibirsk kosteten Neubauwohnungen 2004 rund 15.000 Rubel pro Quadratmeter. Letztes Jahr lagen Sie bei bis zu 80.000 Rubel. Nun sind wir bei 50 bis 60 angekommen. Aber angesichts der 2004er Preise sehe ich da noch nicht die Untergrenze.

Mag sein, dass ich mich irre. Aber ich persönlich warte im Moment noch.
Ich teile deine Meinung. Momentan ist noch genügend Geld da, um die Preise zu stützen. Ist dies nicht mehr der Fall, geht es ganz rasant abwärts. So geschehen etwa in den letzten Monaten in Riga, wo man mittlerweile wieder auf dem Niveau von 2004 angekommen ist. Eine Wohnung in guter bis sehr guter Lage, die in 2008 fertiggestellt worden ist (und bisher noch nicht vermietet war) kostet jetzt dort in Zwangsversteigerungen zwischen 500 und 800 EUR/Quadratmeter. Dennoch preisen einige Banken ihre Objekte dort immer noch mit 3500 EUR/Quadratmeter aus....

Re: Wohnungskauf in Moskau als Kapitalanlage

Verfasst: 05 Aug 2009, 00:58
von GIN
cdev hat geschrieben:Hallo Forumsgemeinde,

ich beabsichtige den Kauf einer 2-3 Zimmer Wohnung in Moskau. Dies in erster Linie als Kapitalanlage (Wertsteigerung) sowie als vorübergehendes Domizil bei meinen Russlandaufenthalten. Hat schon jemand von euch ein ähnliches bzw. das gleiche Vorhaben umgesetzt und wie sind die Erfahrungen?

Insbesondere folgende Fragen interessieren mich:

- Gibt es Aussicht auf Wertsteigerung aufgrund der jüngsten Preiskorrekturen oder ist die Blase noch existent?
- Welche Bank eignet sich hinsichtlich Gebühren und Zuverlässigkeit am besten für den Geldtransfer D->RU?
- Welche Immobilienfirma außer inkom.ru ist sonst noch empfehlenswert?
- Ist es empfehlenswert, eine russische Vertrauensperson am Kauf symbolisch zu beteiligen (z.B. mit 0,5%)?
- Was haltet ihr generell von diesem Vorhaben, insbesondere hinsichtlich einem möglichen (und in der Vergangenheit mehrfach dagewesenen) "Umsturz" oder möglichen politischen Entwicklungen und dem damit evtl. einhergehenden Verlust der Immobilie?

Ich bin auf eure Meinungen gespannt!

Viele Grüße,

Carlos
Hallo Carlos, ich habe Eigentum in Russland.
Ich benutze diese Wohnungen aber zur Rendite. Also ich habe mir Objekte an verkehrsgünstigen Orten um sie für einen guten Mietzins an Ausländer zu vermieten. Die Spekulation... die Dich wohl interessiert ist eine andere Geschichte. Im Moment sehe ich noch "nicht" das Ende des Preisverfalls. Zwar gab es einen starken Einbruch in den Immobilienpreisen in Moskau und Sotschi doch sehe ich hier noch nicht das Ende. Bei einem Oelpreis von <50 $ wird zwangsläufig die russische Währung noch einmal einigen Wert verlieren. Auch könnte ein neuer Gaskrieg im Winter vor uns stehen.. ..was für weitere Panik in den Märkten sorgen würde. Das Geld für Preissteigerung im Immobilienmarkt wird also nicht dieses Jahr.. und wohl auch nicht im nächsten Jahr kommen. Preissteigerung kann nur dann passieren wenn der Oelpreis wieder bei etwa 70 USD liegt... und die PetroGAS $ nicht in den eigenen Gerätepark sondern in Immobilienspekulationen fliesst. Also ich würde Dir diese Antworten geben...

- Nein, ich erwarte noch einen Einbruch in den Immobilienpreisen dieses.. und im nächsten Jahr.
- Ich benutze nur Banken aus der Schweiz, Mit Deutschen Banken habe ich keine Erfahrung.. und es gibt da die Oesterreicher (http://www.ri.co.at/index.php?id=1) .. die sind ganz gut..
- Ich halte nichts von Provision..., geht auch alles selber..
- Nein wozu?
- Ich sehe keine Gefahren einer Verstaatlichung. Im Grunde reden wir hier nicht von strategischen Objekten.. wir reden von Wohnraum.. von kleinerem und mittlerem Eigentum. Die Gesetze schützen Investitionen von juristischen und privaten Personen. Enteignungen passieren wie in Deutschland aus staatlichem Interesse. So wurde zbs ein Objekt das ich südlich von Sotschi gekauft habe mir zum Verkauf an das Planunternehmen der Olympiade angeboten. Ich lehnte ab.. und nach etwas Schriftverkehr mit der Drohung des Enteignungsprozesses konnte ich den Verkaufspreis hochtreiben. Die ganzen Klagen die im Internet aufgetaucht sind über Olympia 2014 sind Müll. Die Menschen haben für ihre verfallenen 500-1000m2 Objekte 100.000$ bis 200.000$ bekommen und waren nur Sauer das 6. Monate später die Immobilienpreise sich verdoppelt hatten. Falsches Verhandeln und diese Unfähigkeit russische Gesetze zu verstehen haben diese Klagelieder in die Presse gebracht. Im Grunde sind keine Werte zerstört worden.

Hier mein Preisspiegel Khosta Sotschi für ein 500m2 Grundstück. Sind meine Beobachtungen in dem Olympiaort...
2001 15.000$-20.000$
2003 30.000$-50.000$
2007 (Vor Olympiade 2014) 70.000-90.000$
2007 (Nach Olympiade 2014) 100.000$-130.000$ (Staatliches Angebot an die Besitzer waren ca. 100.000$ bei 500m2)
Anfang 2008 200.000$-250.000$
Juli 2008 300.000$-400.000$
September 2008 ca.250.000$ (Wobei kein Markt)
Dezember 2008 bis jetzt.. ca. 200.000$ (Wobei auch keiner erwirbt... somit Wunsch)

für Moskau sind vergleichbare Daten aufzutreiben.. Im Grunde ist aber die Bewertung von Eigentum in Moskau viel leichter als im russischen Süden.Es gibt auch genug Statistik für den Markt.

Re: Wohnungskauf in Moskau als Kapitalanlage

Verfasst: 05 Aug 2009, 01:18
von GIN
Sanya hat geschrieben:
Zejtnot hat geschrieben:Meiner Meinung nach platzt die Blase erst noch. Im Moment schreiben alle Banken die ungedeckten Kredite einfach noch ab - jedoch habe ich Zitate gehört, dass die Kapitaldeckung der Banken dafür nicht mehr lange reicht. Und dann müssen sie diese Immobilien zwangsversteigern, was zu einer Preisspirale führen wird, die wesentlich härter wird, als die 3 bis 5 % monatlicher Preisverfall im Moment.

In Novosibirsk kosteten Neubauwohnungen 2004 rund 15.000 Rubel pro Quadratmeter. Letztes Jahr lagen Sie bei bis zu 80.000 Rubel. Nun sind wir bei 50 bis 60 angekommen. Aber angesichts der 2004er Preise sehe ich da noch nicht die Untergrenze.

Mag sein, dass ich mich irre. Aber ich persönlich warte im Moment noch.
Ich teile deine Meinung. Momentan ist noch genügend Geld da, um die Preise zu stützen. Ist dies nicht mehr der Fall, geht es ganz rasant abwärts. So geschehen etwa in den letzten Monaten in Riga, wo man mittlerweile wieder auf dem Niveau von 2004 angekommen ist. Eine Wohnung in guter bis sehr guter Lage, die in 2008 fertiggestellt worden ist (und bisher noch nicht vermietet war) kostet jetzt dort in Zwangsversteigerungen zwischen 500 und 800 EUR/Quadratmeter. Dennoch preisen einige Banken ihre Objekte dort immer noch mit 3500 EUR/Quadratmeter aus....
Der russische Markt funktioniert ganz anders als der kleine lettische Immobilienmarkt.
In Lettland wird A) gezielt von der Zentralbank die Kreditvergabe gekürzt.... und B) hatten die Letten unter sehr leichten Bedingungen Geld bekommen von ihren schwedischen und amerikanischen Banken (Die es nicht mehr können). Der Preismotor in Lettland war der Anstieg der Hypoteka kredite über viele Jahre weg..., Immobilienfonds und Rohstoff-Immo-Wandel gab es kaum.
Im grossen Russland war der Motor des Immobilienbooms die Investition von Einkünften aus dem Rohstoffmarkt (Petro/Gas/Eisen/Salz etc) in den Immobilienmarkt. Also statt Geld in die alten Leitungen von Gasprom zu investieren hat sich der Riese in Immobilienmärkte eingekauft.. genau wie Rosneft.. Surgutneft usw.. zum anderen gab es sehr viel Investition das per ausländischen Banken und Lombard-Zins freigegeben wurde... und zu einem anderen grossen Teil dann noch die Immobilienfonds.. die ganz stark in Moskau reingegangen sind mit Geld.., kleinere Teile am Preismotor waren die Hypotheken der russischen Banken..., jeder der in Russland schon einmal ein H.Kredit haben wollte weiss von was ich rede. Weder früher noch heute werden diese Kredite leicht gegeben und spielen keine grosse Rolle.

Re: Wohnungskauf in Moskau als Kapitalanlage

Verfasst: 05 Aug 2009, 13:59
von Sanya
J.Eckel hat geschrieben:Der russische Markt funktioniert ganz anders als der kleine lettische Immobilienmarkt.
In Lettland wird A) gezielt von der Zentralbank die Kreditvergabe gekürzt.... und B) hatten die Letten unter sehr leichten Bedingungen Geld bekommen von ihren schwedischen und amerikanischen Banken (Die es nicht mehr können). Der Preismotor in Lettland war der Anstieg der Hypoteka kredite über viele Jahre weg..., Immobilienfonds und Rohstoff-Immo-Wandel gab es kaum.
Im grossen Russland war der Motor des Immobilienbooms die Investition von Einkünften aus dem Rohstoffmarkt (Petro/Gas/Eisen/Salz etc) in den Immobilienmarkt. Also statt Geld in die alten Leitungen von Gasprom zu investieren hat sich der Riese in Immobilienmärkte eingekauft.. genau wie Rosneft.. Surgutneft usw.. zum anderen gab es sehr viel Investition das per ausländischen Banken und Lombard-Zins freigegeben wurde... und zu einem anderen grossen Teil dann noch die Immobilienfonds.. die ganz stark in Moskau reingegangen sind mit Geld.., kleinere Teile am Preismotor waren die Hypotheken der russischen Banken..., jeder der in Russland schon einmal ein H.Kredit haben wollte weiss von was ich rede. Weder früher noch heute werden diese Kredite leicht gegeben und spielen keine grosse Rolle.
Ich sehe da keinen Widerspruch. Es handelt sich in beiden Fällen um eine Blase die geplatzt ist (LV) und noch platzen wird (RUS). Nur die Herkunft des Geldes unterscheidet sich voneinander.