Geht es bei weiter runter für den Rubel?
Re: Geht es bei weiter runter für den Rubel?
Die Herren die aber gegen eine Abwertung sind sollten aber bitte Ihren Plan aufzeigen.. und das passiert in Russland nicht.
Ein Gegenvorschlag würde sein.
a) Die Idee von der "inneren Abwertung" als eine lebensfähige Strategie, um eine wesentliche Korrektur in Verhältnislöhnen und Preisen für ein Land mit einem Währungsfixierung und großer Bilanz-Aussetzung von Devisendarlehen auszuführen. Jetzt kann es gut sein, dass Währungfixierung bald un-wahrscheinlich ist( Wegen den sinkenden Reserven der Staatsbank). Russland kann als Testfall für andere betrachtet werden, die nicht tun (aus beliebigem Grund), die eine unabhängige Währung und so eine verwendbare Geldmengenpolitik haben. Länder wie Irland und Spanien, zum Beispiel, die einer scharfen Korrektur gegenüberstehen, aber innerhalb des Eurozonenwährungsgebiets sind, haben aber nicht diese Möglichkeit der inneren Abwertung, also eine Möglichkeit abzuwerten, und werden folglich diese "Politik Brünnigs" eingehen.
b) Die Idee, der Strukturreform bei inneren Abwerten - im Zusammenhang eines Landes mit der langfristigen niedrigen Geburtenrate und hohen Sterbequote aber grossen Devisenfähigen-Rohstoffreserven können Bevölkerungen des arbeitsfähigen Alters und zu steigenden Abhängigkeitsverhältnisse neigend - genügend Wachstumspotenzial befreien, um die zu Grunde liegende Bevölkerung dynamisch auszugleichen.
Der Kern des Problems ist doch nicht das Geld... und der Wert oder die innere Nachfrage sonder in jeder Küche Russlands wissen wir es doch... sollen es doch so nennen.. "Exporte" der Rohstoffe.... die innere Nachfrage in Russland ist doch nicht einmal die 1/20 des Rohstoffexports, das jetzt in ein tiefes Loch fällt und so oder so weiter fallen wird, und "ordre du jour" sowieso versenkt wurde..... sind doch die Roshtoff-Exporte die einzige Hoffnung für das Wachstum. Ich meine, das ist eine einfache Formel und auch für diese Analysten (die wohl ihre Stelle durch die Eltern bekommen haben) zu verstehen:
Änderungen im BIP = Änderungen in der privaten Binnennachfrage + ändern in den Staatsinvestitionen + Änderungen im Nettohandel (Exporte minus Importe)
Klar wird Russlands Wirtschaft (Rohstoffe + GANZ WENIG BRAUCHBARES) einfach mit jeder Art von Abwertung eingedeckelt, aber sie kann mit einer Abwertung kommen, um sich an einer echten niedrigen Stufe auszuruhen, und dann muss etwas Wachstum kommen durch STRUKTURREFORM. Abwertung ist Hälfte der Antwort hier mit dem anderen halb Herkommen eine unverantwortliche Regierung, ein ernstes Reformprogramm zu haben, das Vertrauen zum Land und der wirtschaftlichen und politischen Stabilität kommt nur durch ein wirkliches Programm und keine "sportlichen" Bilder im TV oder starken Sprüchen vor Ministern..
Das Ding mit der inneren Abwertung? der Abwertung nach aussen? klingen herrlich genug, aber keiner möchte Sie in Russland durchdenken. Das schlimme ist.. Russland hat überhaupt keinen Plan.. ich unterstelle der Führung und dem System die vollkommene Dummheit in Sachen Wirtschaft.So wie die meisten Russen ihre Firma führen so führen die Politiker auch den Staat.
Jetzt verstehe ich auch den Eintrag eines Urgrossonkels der 1909 in seinem Tagebuch schrieb... "Es scheint mir doch immer klarer.. so lernt Russland nie,weder der Bauer noch der Zar aus irgendwelchen Verfehlungen"
Seit einiger Zeit mache ich nun meine Erfahrungen mit Russland und muss leider das ganze System und die Regierung aufs Korn nehmen.
Es gibt kaum eine Ecke in der Welt (Zaire,Somalia,Iran usw) die wohl noch schlechtere Wirtschaftspolitik betreibt. Ich bin mir sogar sicher das die Wirtschaftsexperten und Analysten in Russland (und auch in Deutschland und vielen anderen Ländern) nicht einmal den Ansatz von Volkswirtschaftslehre verstehen. Im Grunde ist die VWL den ok? ich bekomme immer mehr meine Zweifel das die VWL und der ganze Mist den wir sogar als Diplom Ingenieure im Studium lernen mussten funktioniert (Alle Theorien)? Ich komme immer mehr zu der Ueberzeugung das wir durch diese Analysten (wie auch aus diesem Text) wir in so Probleme gekommen sind. Das gilt für die USA und noch viel mehr für Russland und auch die anderen Länder mit ihren Wirtschaftsspinnern die uns da jeden Tag in NTV und wo auch immer ihren Senf zu den Aktienpreisen gegeben haben in einer Wirtschaft die voll auf Gelddrucken war und nur solange ging bis die reichen Staaten (China,Indien,Algerien,Russland, SA,UAE) fleissig weiter die $^s und Euros kauften so das die armen Staaten (mit reicher Bevölkerung) weiter ihre Binnennachfrage streckten.
Analysten = Orakel von Delphi
Ein Gegenvorschlag würde sein.
a) Die Idee von der "inneren Abwertung" als eine lebensfähige Strategie, um eine wesentliche Korrektur in Verhältnislöhnen und Preisen für ein Land mit einem Währungsfixierung und großer Bilanz-Aussetzung von Devisendarlehen auszuführen. Jetzt kann es gut sein, dass Währungfixierung bald un-wahrscheinlich ist( Wegen den sinkenden Reserven der Staatsbank). Russland kann als Testfall für andere betrachtet werden, die nicht tun (aus beliebigem Grund), die eine unabhängige Währung und so eine verwendbare Geldmengenpolitik haben. Länder wie Irland und Spanien, zum Beispiel, die einer scharfen Korrektur gegenüberstehen, aber innerhalb des Eurozonenwährungsgebiets sind, haben aber nicht diese Möglichkeit der inneren Abwertung, also eine Möglichkeit abzuwerten, und werden folglich diese "Politik Brünnigs" eingehen.
b) Die Idee, der Strukturreform bei inneren Abwerten - im Zusammenhang eines Landes mit der langfristigen niedrigen Geburtenrate und hohen Sterbequote aber grossen Devisenfähigen-Rohstoffreserven können Bevölkerungen des arbeitsfähigen Alters und zu steigenden Abhängigkeitsverhältnisse neigend - genügend Wachstumspotenzial befreien, um die zu Grunde liegende Bevölkerung dynamisch auszugleichen.
Der Kern des Problems ist doch nicht das Geld... und der Wert oder die innere Nachfrage sonder in jeder Küche Russlands wissen wir es doch... sollen es doch so nennen.. "Exporte" der Rohstoffe.... die innere Nachfrage in Russland ist doch nicht einmal die 1/20 des Rohstoffexports, das jetzt in ein tiefes Loch fällt und so oder so weiter fallen wird, und "ordre du jour" sowieso versenkt wurde..... sind doch die Roshtoff-Exporte die einzige Hoffnung für das Wachstum. Ich meine, das ist eine einfache Formel und auch für diese Analysten (die wohl ihre Stelle durch die Eltern bekommen haben) zu verstehen:
Änderungen im BIP = Änderungen in der privaten Binnennachfrage + ändern in den Staatsinvestitionen + Änderungen im Nettohandel (Exporte minus Importe)
Klar wird Russlands Wirtschaft (Rohstoffe + GANZ WENIG BRAUCHBARES) einfach mit jeder Art von Abwertung eingedeckelt, aber sie kann mit einer Abwertung kommen, um sich an einer echten niedrigen Stufe auszuruhen, und dann muss etwas Wachstum kommen durch STRUKTURREFORM. Abwertung ist Hälfte der Antwort hier mit dem anderen halb Herkommen eine unverantwortliche Regierung, ein ernstes Reformprogramm zu haben, das Vertrauen zum Land und der wirtschaftlichen und politischen Stabilität kommt nur durch ein wirkliches Programm und keine "sportlichen" Bilder im TV oder starken Sprüchen vor Ministern..
Das Ding mit der inneren Abwertung? der Abwertung nach aussen? klingen herrlich genug, aber keiner möchte Sie in Russland durchdenken. Das schlimme ist.. Russland hat überhaupt keinen Plan.. ich unterstelle der Führung und dem System die vollkommene Dummheit in Sachen Wirtschaft.So wie die meisten Russen ihre Firma führen so führen die Politiker auch den Staat.
Jetzt verstehe ich auch den Eintrag eines Urgrossonkels der 1909 in seinem Tagebuch schrieb... "Es scheint mir doch immer klarer.. so lernt Russland nie,weder der Bauer noch der Zar aus irgendwelchen Verfehlungen"
Seit einiger Zeit mache ich nun meine Erfahrungen mit Russland und muss leider das ganze System und die Regierung aufs Korn nehmen.
Es gibt kaum eine Ecke in der Welt (Zaire,Somalia,Iran usw) die wohl noch schlechtere Wirtschaftspolitik betreibt. Ich bin mir sogar sicher das die Wirtschaftsexperten und Analysten in Russland (und auch in Deutschland und vielen anderen Ländern) nicht einmal den Ansatz von Volkswirtschaftslehre verstehen. Im Grunde ist die VWL den ok? ich bekomme immer mehr meine Zweifel das die VWL und der ganze Mist den wir sogar als Diplom Ingenieure im Studium lernen mussten funktioniert (Alle Theorien)? Ich komme immer mehr zu der Ueberzeugung das wir durch diese Analysten (wie auch aus diesem Text) wir in so Probleme gekommen sind. Das gilt für die USA und noch viel mehr für Russland und auch die anderen Länder mit ihren Wirtschaftsspinnern die uns da jeden Tag in NTV und wo auch immer ihren Senf zu den Aktienpreisen gegeben haben in einer Wirtschaft die voll auf Gelddrucken war und nur solange ging bis die reichen Staaten (China,Indien,Algerien,Russland, SA,UAE) fleissig weiter die $^s und Euros kauften so das die armen Staaten (mit reicher Bevölkerung) weiter ihre Binnennachfrage streckten.
Analysten = Orakel von Delphi
Zuletzt geändert von GIN am 07 Aug 2009, 16:11, insgesamt 1-mal geändert.
- Sibirier
- Ehrenmitglied

- Beiträge: 5784
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Re: Geht es bei weiter runter für den Rubel?
Boah.... so etwas kurz vorm Wochenende......
Ist hier noch so ein VWL-er am Werk?????
Ist hier noch so ein VWL-er am Werk?????
Ha, Waschmaschine verarscht. Socken einzeln gewaschen....
Re: Geht es bei weiter runter für den Rubel?
Nein.. ich wollt nur Russland und diesen ganzen Analysen die so ein Müll schreiben und Verunsicherung ins Land bringen einen an den Kopf werfen. So Artikel machen einen sauer.. das macht die Arbeit in Russland nicht leichter und beschreibt nur weiter das sehr schlechte System in Russland. Am liebsten packe ich meine Sachen und verschwinde für immer in die Schweiz. Diese paar Jahre Erfahrung reichen...Sibirier hat geschrieben:Boah.... so etwas kurz vorm Wochenende......![]()
Ist hier noch so ein VWL-er am Werk?????
aber nun gut jetzt das Wochenende und mal sehen was der Montag bring
Re: Geht es bei weiter runter für den Rubel?
Regen, was sonst.....J.Eckel hat geschrieben: und mal sehen was der Montag bring
Dir auch ein schönes Wochenende!
"Each one hopes that if he feeds the crocodile enough, the crocodile will eat him last."
W. Churchill (1940)
W. Churchill (1940)
-
Russlandfan70
Re: Geht es bei weiter runter für den Rubel?
Die russischen Autopreise sind überhaupt kein Vergleich, da die Autos ausschliesslich für den russischen Markt hergestellt werden. Einen vollausgestatteten Toyota Camry mit Topmotorisierung bekomme ich in Moskau neu für 30000Euro. In Deutschland kostet mich der Wagen mindestens 38000Euro. Das hat schon seinen Grund: es wird gespart am Korrosionsschutz, an der Blechdicke so, dass es noch vertretbar ist (Crash, Verwindungssteifigkeit usw.), am Lack ect. Nicht die Lohnkosten drücken den Preis in Russland, die Lohnkosten spielen in der Preisgestaltung eine untergeordnete Rolle. Den Preis macht der Markt. In Dt. sind die Leute bereit, für einen neuen Golf im Schnitt 25000€ auszugeben, der Russe eben nur 15000€. Da muss VW in Kaluga halt was tun.
- bella_b33
- Ehrenmitglied

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- Wohnort: nahe Saransk/Mordowien
Re: Geht es bei weiter runter für den Rubel?
Wäre schön wenn ich endlich mal ein VW Autohaus hier im Ort oder in der Nähe hätte und nicht nur Reiskocher
, dann könnte ich mir auch so einen schicken Golf für 15000€ kaufen 
Okay, das mit den landesspezifischen Ausstattungen bei Autoherstellern kannte ich schon, daß aber das Blech und alles dünner gemacht wird wusste ich bis heute noch nicht!
Gruß
Silvio
Okay, das mit den landesspezifischen Ausstattungen bei Autoherstellern kannte ich schon, daß aber das Blech und alles dünner gemacht wird wusste ich bis heute noch nicht!
Gruß
Silvio
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
-
Russlandfan70
Re: Geht es bei weiter runter für den Rubel?
Die 15000 waren eine Hausnummer, lass es 20000 sein. So oder so preiswerter. Den Focus in Basisversion gibt es doch auch schon für 9000Euro. Niedrige Lohnkosten und Transportvorteil ergeben nicht so eine hohe Differenz.Der Fertigungsneubau ist in der Regel teurer als in Deutschland, die Maschinen werden importiert, Abschreibungen auf Gebäude und Maschinen werden in Russland auch nicht weniger.Irgendwo muss ja gespart werden. Also auch am Produkt.
- bella_b33
- Ehrenmitglied

- Beiträge: 13051
- Registriert: 27 Apr 2008, 06:24
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Re: Geht es bei weiter runter für den Rubel?
ja klar, stimmt, der Focus ist echt billig(gibts hier aber auch nicht, ich will bei Neuwagen immer gleich den Händler in der Stadt haben, damit ich ihm sofort die Tür einrennen kann wenn etwas ist)
Also dafür das die Autos hier alle dünnes Blech haben sollen ist meins recht stabil
, gibts das irgendwo zum Nachlesen?
In Deutschland sind die Reimporte ja auch billig wie sonst was! Haben die dann auch dünneres Blech?
Ich denke schon das man im Gegensatz zu "gewerkschaftsgestärkten" Deutschen Arbeitern mit Betriebsräten im Rücken usw. schon einiges am russischen Arbeiter sparen kann. Lohn und Urlaub sind auf jeden Fall unter deutschem Niveau!
Gruß
Silvio
Also dafür das die Autos hier alle dünnes Blech haben sollen ist meins recht stabil
In Deutschland sind die Reimporte ja auch billig wie sonst was! Haben die dann auch dünneres Blech?
Ich denke schon das man im Gegensatz zu "gewerkschaftsgestärkten" Deutschen Arbeitern mit Betriebsräten im Rücken usw. schon einiges am russischen Arbeiter sparen kann. Lohn und Urlaub sind auf jeden Fall unter deutschem Niveau!
Gruß
Silvio
Wer sein Gewicht halten will, der muss auch mal grillen wenn er keinen Hunger hat!
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Russlandfan70
Re: Geht es bei weiter runter für den Rubel?
Natürlich nicht, es ist ja auch eine Kalkulation. Wenn eine geringere Blechstärke statisch vertretbar ist wirds gemacht. Ist ja auch eine Art Fortschritt.bella_b33 hat geschrieben: Also dafür das die Autos hier alle dünnes Blech haben sollen ist meins recht stabil, gibts das irgendwo zum Nachlesen?
Ob die Arbeiter 500 oder 1000Euro verdienen ist nicht standortentscheidend. Die Nachfrage muss für die Fertigung vor Ort vorhanden sein. Das ist alles.bella_b33 hat geschrieben: Ich denke schon das man im Gegensatz zu "gewerkschaftsgestärkten" Deutschen Arbeitern mit Betriebsräten im Rücken usw. schon einiges am russischen Arbeiter sparen kann. Lohn und Urlaub sind auf jeden Fall unter deutschem Niveau!
Re: Geht es bei weiter runter für den Rubel?
Sehe ich genauso. Der reine Lonkostenanteil am Produkt ist durch die Automatisierung auf schätzungsweise unter 10% gesunken. Selbst wenn ein Arbeiter in D. 5x soviel verdient wie einer in einer russischen Autofirma, würde das bei meiner Annahme weniger als 8% vom Preis ausmachen. Ok, die höheren Gemeinkosten / F&E / Q-Wesen z.B. in Deutschland verteuern das Produkt. Die höhere Qualität wird vom deutschen Kunden erwartet und auch bezahlt. Deshalb kann Audi niemals einen A6 aus chinesischer Produktion in Deutschland vertreiben.Russlandfan70 hat geschrieben: Ob die Arbeiter 500 oder 1000Euro verdienen ist nicht standortentscheidend. Die Nachfrage muss für die Fertigung vor Ort vorhanden sein. Das ist alles.
Bei vielen deutschen Firmen, die im Ausland Produktionsstätten aufgebaut haben, werden oft die Kosten der Entsandten für Schulung und Anlaufen der Produktion den deutschen Kostenstellen belastet (um die Kosten der neuen Standorte schönzurechnen). Und den deutschen Standorten wird als Krönung vorgehalten, wie teuer sie seien.

