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Re: Homos in der Gesellschaft

Verfasst: 25 Nov 2014, 16:59
von Wladimir30
Dietrich hat geschrieben:
Wladimir30 hat geschrieben:Ich frag mal ganz plakativ.
Dann darf ich aber auch...

Mit wem würdest du lieber einen trinken gehen?
Klar darfst Du das. Meine Meinung ist klar, ich mag beide nicht. Trinken tue ich überhaupt nichts mehr, deshalb entfällt die Frage. Selbst wenn ich würde, würde ich die Gesellschaft beider tunlichst vermeiden.

Re: Homos in der Gesellschaft

Verfasst: 25 Nov 2014, 20:38
von Haya
Moin Moin,

Lieber Jochen,
Na ja, Schwule haben auch Geschmack.
Freut mich für Dich, dass Du ihren Geschmack teilen kannst. Wie war das da noch mit dem Coming-Out? :lol:

Lieber Berlino10,
Zunächst einmal gilt es festzuhalten, dass Homosexualität eben nichts Unnatürliches, nichts wider der Natur ist, sondern ein Teil der Natur.
Du pauschalisierst es wieder. Kein Mensch streitet ab, dass es bei manchen Tieren auch vorkommt. Dennoch kannst Du da nicht den Vgl. zu Menschen heranziehen.
Ich habe es schon mehrfach erklärt oder rechtfertigst Du auch einen Kindesmörder, weil es evtl. doch eine Veranlagung ist und auch in der Tierwelt vorkommt?
Diese Argumentation von Dir läuft ins Leere.
Homosexualität ist also natürlich oder gottgewollt
Bei Tieren vielleicht ja. Bei Menschen eher Nein. Ob es natürlich ist, kannst Du nicht wissen, da derzeit absolut keine wissenschaftlichen Daten vorliegen, ob Homosexualität genetisch oder anatomisch veranlagt ist.
Ich glaube weniger daran, dass der Enddarm dafür gemacht wurde, um seinen Willi zu versenken (keine Nerven, Einbahnstrasse weil Ausscheidungsorgan)
Und dass es zumindest zum grossen Teil Veranlagung ist, ist ebenfalls unbestreitbar
Es gibt keinen einzigen Beweis dafür, dass Homosexualität veranlagt ist und da kannst auch Du nichts machen. Du kannst natürlich es noch 100 Mal behaupten, aber ob es wahrer wird, ist fraglich.
...lediglich sozial, erzieherisch zu beeinflussen, ob man es auslebt oder unterdrückt.
Das wäre dann keine Veranlagung, da es dann eine psychische Beeinflussung aus dem Umfeld ist.
Ich streite auch nicht ab, dass Kinder sich ihre Eltern als Vorbilder nehmen (meine sind mir es noch heute) und so findet nun mal auch eine erzieherische + soziale Beeinflussung seitens der Eltern statt.
Eine sexuelle Orientierung kann man nicht mit einem sexuellen Verhalten vergleichen, und schon gar nicht mit solchen, die andere Menschen, Kinder schädigen ...
1. Hat keiner gemacht und 2. Warum nicht? Sind Pädophile nicht auch etwa nur Menschen, die nichts für ihre sexuellen Neigungen können?
Hatte selbiges mal Norbert gefragt gehabt. Leider sind Wir nur dabei stehen geblieben, dass eine Differenzierung auf der Grundlage der Willkür stattfindet.
das ist Hetze
Ist es nicht! Bleibe bitte sachlich und unterstelle mir nicht Dinge, dienicht gegeben sind. Danke!

Finde es dennoch erstaunlich. Vor noch knapp über 20Jahren gab es ein gesetzliches Verbot für Homos. Die Toleranz, die heute gezeigt wird, eher Fehlanzeige. Vermutlich waren diejenige, die heute dafür sind, damals schon dagegen.
Wer gibt mir eigentlich die Garantie dafür, dass in den nächsten 20 Jahren die Ansicht der Gesellschaft sich nicht wieder ändern wird und das, was heute als verpönt gilt, dann vollkommen OK sein wird?
Sollte man sich vielleicht jetzt schon so langsam darauf einstellen, dass Bauer Herman auch das Recht haben wird mit seiner Kuh einen Kinofilm anzuschauen?
Homosexuelle sind i.d.R. genauso viel oder wenig harmlos oder eben nicht wie Heterosexuelle
Studien belegen nun mal das Gegenteil, und zwar, dass von ihnen eine höhere HIV-Gefahr hervorgeht.
Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass unter sexuell Frühentwickelten mehr Homosexuelle sind
Hat auch absolut niemand angenommen. Wie kommst Du jetzt drauf?
im Gegenteil ist es ja mehr als plausibel,
dass Homosexuelle viel länger brauchen, um die Hürden zu überwinden, und sich viele erst später dazu innerlich wie nach aussen hin bekennen
Die Studie befragt aber eben solche, die von sich aus schon zugeben homo zu sein. Von diesen ist nun mal ein höherer Prozentsatz für ihre Defizite (Psychologische Störungen,etc.) vorhanden.
Sollten Homos viel länger für ihr Coming-Out brauchen, so ist es nichts weiter, als ein Indiz dafür, dass etwas mit ihrem Selbstwertgefühl nicht stimmt.
insofern ist es ein wissenschaftlicher Fehler alle "Spätentwickler" ohne sexuelle Aktivitäten der heterosexuellen Gruppe zuzuschlagen.

Hat absolut keiner gemacht. Sollte es so sein, dann würden sich die negativen Ergebnisse in denen der Heteros widerspiegeln.
Möchtest Du vielleicht lieber Studien von Erwachsenen Homos haben?
Die Quelle ist die Natur selbst, viele Tiere, die in keiner westlich-liberal verseuchten Welt leben, und trotzdem homosexuell sind
Urrraaaaaa! Lasst uns im Kot wälzen, gegenseitig zerfleischen, Kinder töten, in der Öffentlichkeit Weibchen poppen,....
Alles vollkommen natürlich, da solche Tiere nun mal auch nicht in einer westl.-liberalen Welt leben und trotzdem solche Dinge tun.
[Sarkasmus off]
Danke für den Link, aber der bestätigt eher das Gegenteil.
Homos laut Bibel eher NEIN! :oops:

Gruß
Haya

Re: Homos in der Gesellschaft

Verfasst: 25 Nov 2014, 20:56
von kamensky
@Haya

" Bauer Herman auch das Recht haben wird mit seiner Kuh einen Kinofilm anzuschauen "

Das dürfen die Zwei doch jederzeit oder wer sagt bzw welche Justiz dieser Welt verbietet dies? Mir ist keine bekannt. ;)

Re: Homos in der Gesellschaft

Verfasst: 25 Nov 2014, 21:16
von Haya
kamensky hat geschrieben:@Haya

" Bauer Herman auch das Recht haben wird mit seiner Kuh einen Kinofilm anzuschauen "

Das dürfen die Zwei doch jederzeit oder wer sagt bzw welche Justiz dieser Welt verbietet dies? Mir ist keine bekannt. ;)
In Bezug mit Sodomie!
Mein Fehler (Hätte mir denken können, dass es Leute, wie Dich gibt, die "anders" gelagert sind :) )

Gruß
Haya

Re: Homos in der Gesellschaft

Verfasst: 26 Nov 2014, 10:16
von Jochen
Dieses Thema scheint den Haya nicht loszulassen. Dafür, dass er Schwule offen nicht mag, ist sein Interesse an diesem Thema doch sehr ausgeprägt. Kann man auch einfach als stummen Schrei interpretieren.

Re: Homos in der Gesellschaft

Verfasst: 26 Nov 2014, 10:32
von Wladimir30
Jochen hat geschrieben:Dieses Thema scheint den Haya nicht loszulassen. Dafür, dass er Schwule offen nicht mag, ist sein Interesse an diesem Thema doch sehr ausgeprägt. Kann man auch einfach als stummen Schrei interpretieren.
Alle Tehmen, die einen bewegen, sind ein stummer Schrei? Ich diskutiere z.B. gern über Fußball. Ist das dann ein lauter Schrei, weil ich nicht so fußballspielen kann?

Re: Homos in der Gesellschaft

Verfasst: 26 Nov 2014, 15:01
von Berlino10
Die These wäre ja eher, dass du ein heimlicher, verkappter Fußballprofi wärest ;)

Haya, ganz sachlich festgestellt, betreibst du natürlich Hetze ...
Deine permanenten Vergleiche und Anspielungen mit Kinderschändern, -mördern, Kaviar-Freunden u.ä. sind geschmacklos und hetzerisch.
Dein verbissener Ehrgeiz, Homosexualität als Abnormität, als zu heilende Krankheit zu geiseln, und ständig in den Schmutz der Kloake zu ziehen, widert mich an ...
ebenso Inhalte und Art der Diskussion ... ich werde daher davon Abstand nehmen ...

In einer Gesellschaft, in der ich leben möchte, werde persönliche Freiheiten nur dann beschnitten, wenn man anderen Schaden zufügt, und nicht weil moralische Soll-Normen verletzt werden ...
was die Menschen mit ihrem Popo machen, ist für mich ihre Sache, zumal gerade das auch keine homosexuelle Alleinstellung bedeutet.
Wir reden über 1-2% der Menschen, die ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben haben, ohne derartige Anfeindungen und Verfolgungen.

Re: Homos in der Gesellschaft

Verfasst: 26 Nov 2014, 15:05
von Wladimir30
Berlino10 hat geschrieben:Die These wäre ja eher, dass du ein heimlicher, verkappter Fußballprofi wärest ;)
Verstanden. Deine These stimmt aber nicht so ganz.
Ich oute mich hiermit als BEGEISTERTER FUSSBALLFAN und, jetzt kommt wohl das Schlimme, was mir kaum jemand verzeiht, ALS FAN VON BAYERN MÜNCHEN!!!
So, jetzt ist es endlich gesagt und ich fühle mich viel wohler, irgendwie innrerlich befreit.

Re: Homos in der Gesellschaft

Verfasst: 26 Nov 2014, 15:19
von Wladimir30
Berlino10 hat geschrieben:In einer Gesellschaft, in der ich leben möchte, werde persönliche Freiheiten nur dann beschnitten, wenn man anderen Schaden zufügt, und nicht weil moralische Soll-Normen verletzt werden ...
Hier bin ich persönlich nicht einverstanden. Ich verstehe zwar grundsätzlich was Du meinst und stimme dem auch irgendwo zu, das ist ja irgendwo auch der Kern der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Aber: Es gibt bestimmte Normen, die letztendlich wohl auch in die Kategorie "Moralische Soll-Normen" fallen, die mir schon sehr wichtig sind und die ich eigentlich schon erfüllt oder beachtet wissen möchte. Z.B. kein lautes Schmatzen am Tisch. Das, was man allgemein so als Gute Kinderstube bezeichnet.
Ich vermute mal, daß Du diese Dinge auch im Großen und Ganzen beachtet wissen möchtest. Wo liegt Deiner Meinung nach die Grenze dessen, was Du auch gerne in der Gesellschaft beachtet wissen möchtest und dem, wo die persönliche Freiheit unantastbar ist? Ich kann ja z.B. bei bei einem gemeinsamen Abendessen mit Frau und Kind plötzlich laut zu schmatzen anfangen und dann sagen: "Das ist eben meine Freiheit, und ich will das eben so."

Re: Homos in der Gesellschaft

Verfasst: 26 Nov 2014, 16:53
von Berlino10
Am Schmatzen wird dich ja niemand hindern können ... wenn es ausufert (Hygiene, Sittenverfall, soziale Auffälligkeiten ...) wird das Jugendamt einschreiten können,
weil du im Zweifel deine Kinder schädigst .... aber eben sicher nicht wenn sich 2-3 gleichgesinnte Schmatzer im stillen Kämmerlein treffen ...
Schmatzen sie in der Öffentlichkeit ... dann nimmt der Besitzer ggfls. sein Hausrecht in Gebrauch ... oder wir haben Erregung öffentlichen Ärgernisses ...